Bericht von der Gemeinderatssitzung
(Blättle 2.6.99)

Anbau einer Maschinenhalle genehmigt Tiefbauarbeiten Zeller Straße vergeben
Die Arbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte können beginnen Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes

Anbau einer Maschinenhalle genehmigt
Einstimmig hat der Gemeinderat dem Anbau einer Maschinenhalle auf dem Grundstück Hauptstraße 5 zugestimmt. Die Frage eines Gemeinderates nach dem Kanal bzw. Regenwasserabfluß konnte der Bauherr dahingehend beantworten, daß ein möglicher Kanalanschluß über die Hauptstraße erfolgt und das Regenwasser der anzubauenden Maschinenhalle über die Graubachverdohlung abgeführt wird.

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Die Arbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte können beginnen
Nachdem der Gemeinderat die Tiefbauarbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte an die Firma Hebel, Geislingen zum Bruttopreis von 611.183,89 DM einstimmig vergeben hat, steht einem baldigen Baubeginn in der Ortsmitte nichts mehr entgegen. Dipl.Ing.Thomas Herrmann vom Ingenieurbüro Bischoff informierte die Mitglieder des Gemeinderats ausführlich über das Ausschreibungsergebnis. Von insgesamt neun Firmen, die die Angebotsunterlagen abgeholt haben, gaben vier Firmen ein Angebot ab. Nach Prüfung dieser Angebote und Wertung verschiedener Sondervorschläge ergab sich folgende Reihenfolge der Bieter:

1. Firma Hebel, Geislingen Brutto 611.183,89 DM
2. Firma Weiss, Göppingen Sondervorschlag II Brutto 661.703,49 DM
3. Firma Weiss, Göppingen Hauptangebot Brutto 669.883,70 DM
4. Firma Moll, Gruibingen Brutto 688.124,83 DM
5. Firma Most, Dettingen Brutto 755.433,04 DM

Nachdem die Auswertung des Ausschreibungsergebnisses durch das Ingenieurbüro Bischoff keine Beanstandungen ergab, konnte Herr Herrmann dem Gemeinderat die Empfehlung zur Vergabe an die Firma Hebel, Geislingen mit auf den Weg geben. Verschiedene Gemeinderäte äußerten sich erfreut über das gute Ausschreibungsergebnis. Gleichzeitig wird aus Sicht des Gremiums Wert darauf gelegt, daß der Bauverlauf zügig und ohne große Unterbrechungen ablaufen soll.
Aus den Reihen des Gremiums wird gefordert, daß ein Bauzeitenplan aufgestellt wird und über die Betriebs- bzw. die Sommerferien ein geregelter Bauablauf erfolgt. Es kann nach Auffassung des Gremiums nicht sein, daß über längeren Zeitraum ein Baustillstand eintritt und die damit verbundenen Behinderungen des Straßenverkehrs bestehen bleiben. Die Verwaltung wird hierbei aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, daß die Baustelle zügig über die Bühne geht. Nach Aussage von Herrn Herrmann wird die Baumaßnahme im Laufe des Junis beginnen und soll bis Ende November diesen Jahres abgeschlossen sein.
Zur Frage der Gewährleistung wird vom Planer darauf hingewiesen, daß die Gewährleistungsfrist nach BGB 5 Jahre für die Pflasterarbeiten beträgt. Für anderweitige Belagsarbeiten wird eine Gewährleistungsfrist von vier Jahren festgesetzt. Im Anschluß an Herrn Herrmann erläutert Landschaftsarchitekt Jochen Köber die Maßnahmen des Bauhofs im Bereich der Sillerhalle. Herr Köber informiert das Gremium darüber, daß die durch den Bauhof zu leistenden Arbeiten im Bereich der Sillerhalle im Kostenvolumen ca. 250.000,-- DM brutto ausmachen. Diese Eigenleistungen des Bauhofs tragen erheblich dazu bei, daß die Finanzierbarkeit bei der Gemeinde gesichtert ist. Hinzu kommt, daß das von der Firma Hebel für die Pflasterarbeiten abgegebene Angebot einen sehr guten Preis beinhaltet und von daher die Preise erheblich unter den der Kostenvoranschläge liegen.
Auf die Anfrage eines Gemeinderats, welche Kosten letztendlich bei der Gemeinde hängen bleiben, kann die Verwaltung zur Auskunft geben, daß unter Berücksichtigung des Landeszuschusses aus dem PES-Programm sowie der Übernahme der Belagsarbeiten durch den Landkreis in Höhe von 120.000,-- DM sowie durch die Eigenleistungen des Bauhofs ca. 400.000,-- DM an echten finanziellen Investitionskosten für die neuzugestaltende Ortsmitte an der Gemeinde hängen bleiben.
Nach Auffassung von Bürgermeister Reutter kann die Gemeinde unter Berücksichtigung des sehr guten Ausschreibungsergebnisses sowie der Zuschußbeteiligung des Landes Baden-Württemberg sowie des Landkreises Göppingen und der großen Eigenleistung des Bauhofs mit einer gesicherten Finanzierung die Maßnahme Neugestaltung Ortsmitte angehen. Die Verwaltung ist davon überzeugt, daß mit dieser Neugestaltung der Ortsmitte eine Verbesserung der Lebensqualität in der Ortsmitte für die Anwohner erreicht und für die Zukunft gesichert wird. Bei der Betrachtung des Ausschreibungsergebnisses ist besonders erfreulich, daß durch die Beteiligung des Landkreises sicher gestellt ist, daß der Straßenbelag in der Hauptstraße von der Kreuzung Zeller Straße bis in Höhe des Friedhofes erneuert und durch den Landkreis in einem Kostenumfang in Höhe von 120.000,-- DM getragen wird. Abschließend stimmte der Gemeinderat einstimmig der Vergabe der Bauarbeiten Neugestaltung Ortsmitte einschließlich der Belagsarbeiten an der Hauptstraße an die Firma Hebel, Geislingen zum Bruttopreis von 611.183,89 DM zu.

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Tiefbauarbeiten Zeller Straße vergeben
Zu diesem Tagesordnungspunkt konnte das Gremium Herrn Verbandsbaumeister Rudi Thaler in seiner Mitte begrüßen. Herr Thaler erläuterte das Submissionsergebnis der öffentlichen Ausschreibung der Auswechslung der Abwasserkanalisation und Wasserversorgung samt Straßenwiederherstellung und Wasserleitungsbau in der Zeller Straße. Die Auswertung und Prüfung der Submission ergab folgendes Ergebnis: Die billigste Bieterin war die Firma Weiss, Göppingen mit einer Angebotssumme von 1.494.836,39 DM. Folgende weitere Angebote wurden abgegeben: Firma Hebel, Geislingen 1.500.888,74 DM, Firma Teerbau, Kirchheim 1.508.000,--DM, Firma Schwenk, Unterensingen 1.562.520,--DM, Firma Regelmann, Ebersbach 1.645.447,73 DM, Firma Moll, Gruibingen 1.682.287,57 DM, Firma Huthmann, Stuttgart 1.707.384,25 DM, Firma Wolf & Müller, Stuttgart 1.766.147,60 DM, Firma Most, Dettingen 1.770.815,29 DM.
Die geprüfte Submission bei der Ausschreibung des Wasserleitungsbau in der Zeller Straße erbrachte folgendes Ergebnis: Die billigste Bieterin war die Firma Hummel, Ebersbach-Bünzwangen mit einer Angebotssumme von 157.156,73 DM dahinter folgte die Firma Dietrich, Weilheim / Teck mit 165.837,14 DM sowie die Firmen JR und Firma Esslinger Rohrleitungsbau mit einer Angebotssumme von ca. 168.000,00 DM. Herr Thaler vom Verbandsbauamt zeigte sich über das Ausschreibungsergebnis erfreut und konnte berichten, daß mit den Bauarbeiten Mitte Juni begonnen werden soll. Das Verbandsbauamt ist derzeit dabei mit der Firma Weiss abzuklären, inwieweit über die Sommerpause durchgearbeitet werden kann, um die Bauarbeiten dann letztendlich bis Ende November dieses Jahres abschließen zu können.
Desweiteren konnte Herr Thaler berichten, daß bei den Belagsarbeiten die komplette Fahrbahn abgefräst wird, um so für die Zukunft einen optimalen und guten Fahrbahnbelag herstellen zu können. Auf die Frage eines Gemeinderats, welche Kosten auf die Bürger zu kommen und welchen Kostenanteil die Belagsarbeiten für die Landkreis ausmachen, konnte Herr Thaler berichten, daß die Gemeinde die Hausanschlüsse bis zur öffentlichen Grenze bzw. privaten Grenze herstellen wird. Der Bereich von der Grenze bis zum Haus selber ist dann letztendlich durch die jeweiligen Hauseigentümer zu zahlen.
Durch die Ausschreibungen ist es jedoch gewährleistet, daß die jeweiligen Haus- bzw. Grundstückseigentümer die gleichen Preise bekommen wie die Gemeinde für die Gesamtsanierungsmaßnahme. Bürgermeister Reutter konnte in diesem Punkt darüber berichten, daß den Anliegern der Zeller Straße diese Informationen auch schon in der Anliegerversammlung mit auf den Weg gegeben worden. Nach Aussage von Herrn Thaler beläuft sich der Kostenanteil des Landkreises an den Belagsarbeiten auf ca. 100.000,--DM, so daß dieser Betrag von der Gesamtauftragssumme in Höhe von ca. 1.655.000,--DM noch abgeht und für die Gemeinde letztendlich ein zu finanzierender Betrag von 1.555.000,--DM verbleibt. Nachfolgend konnte der Verbandsbaumeister bestätigen, daß das Ausschreibungsergebnis unter den Kostenvoranschlägen des Verbandsbauamtes liegt und in der Summe man mit dem Ausschreibungsergebnis zufrieden sein kann.
Zur Frage des Bauablaufes ist vorgesehen, abschnittsweise vorzugehen und in diesem Zusammenhang auch jeweils die Notwasserversorgung durch den Wassermeister aufrecht zu erhalten. In weiteren Anfragen aus dem Gemeinderat wurde die Verwaltung gebeten, dafür Sorge zu tragen, daß die Abstimmungzwischen der Firma Weiss und der Firma Hummel gewährleistet ist. Ebenso wurde daran erinnert, daß die derzeitige Erschließungsmaßnahme auf Höhe der Grundstücke Zeller Straße 13 in Abstimmung mit der Sanierungsmaßnahme Zeller Straße ablaufen sollte. Desweiteren wurde die Verwaltung noch einmal gebeten, bei der Firma Weiss darauf zu drängen, daß über die Sommerferien hinweg gearbeitet wird. Die Baustelleneinrichtung für die Firma Weiss wird voraussichtlich auf dem ehemaligen Gallusgelände erfolgen. Einstimmig stimmte der Gemeinderat der Vergabe der Tiefbauarbeiten Zeller Straße an die Firma Weiss, Göppingen zum Angebotspreis von 1.494.836,39 DM sowie an die Firma Hummel, Ebersbach-Bünzwangen zum Angebotspreis von 157.156,73 DM zu.

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Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes
Die Verwaltung unterrichtet den Gemeinderat über die Einladung zur öffentlichen Verbandsversammlung des Neckar-Elektrizitäts-Verbandes am Montag, 17.Juni 1999 in Ludwigsburg. In einem weiteren Punkt berichtete Bürgermeister Reutter über die Verbandsversammlung am 12.Mai 1999 in Boll. Hauptthema dieser Verbandsversammlung war die Vergabe des Planungsauftrages zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes. Insgesamt haben sich in der Verbandsversammlung drei Büro zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans vorgestellt. In der abschließenden Abstimmung wurde letztendlich das Büro Wick mit vier zu zwei Stimmen gegenüber dem Büro Pfrommer gewählt. Die Gemeinde Hattenhofen hatte sich hierbei für das Büro Pfrommer ausgesprochen. Nach Einschätzung der in der Verbandsversammlung vertretenen Gemeinderäte entschied letztendlich das günstigere Honorar zugunsten des Büro Wick und zu Ungunsten des Büro Pfrommer.

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