Bericht von der Gemeinderatssitzung
(Blättle 29.7.99)


Anlieger gegen Verkehrsberuhigung Neuer Ortsplan mit bisherigem Verleger Spielplatz Bruckwiesen
Moderne Straßenleuchten für Ortsmitte Bebauungsplan "Dobelwiesen " wird erweitert Beregnungsanlage Sportplatz
Ärger mit Reitern: Gemeinde sucht Konsens Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse Radarkontrolle in der Bruckwiesenstraße
Reiterhof am Roßwanghof genehmigt Heizungsarbeiten Sillerhalle im Sommer Betrieb im Jugendhaus
Bauanträge Klima 2000 Bushaltestelle Rathaus
Gemeinde kauft Geschwindigkeitsanzeigegerät Kundenverkehr auf Feldwegen Engpässe für Landwirtschaft

Anlieger gegen Verkehrsberuhigung
Der Kreuzungsbereich Hauff-/Uhlandstraße bleibt unverändert. Der Bereich wird weder verkehrsberuhigt noch durch zusätzliches Grün entsiegelt. Dies ist das Ergebnis eines Ortstermins von Gemeinderat und ca. 30 Anliegern. Seit längerem ist es ein Wunsch der Verwaltung, die große Asphaltfläche im Kreuzungsbereich Hauff-/Uhlandstraße zu verengen, verkehrszuberuhigen, anders zu gestalten.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Beschwerden von Anliegern, daß die Uhlandstraße seit der Verengung der Dobelstraße als Umleitungs- und Rennstrecke mißbraucht werde. Eine Anliegerbefragung letztes Jahr ergab neun entschiedene Gegner und sieben entschiedene Befürworter der Maßnahme.
Die Landwirte waren mit einer Verkehrsberuhigung einverstanden gewesen. Die von einer Landschaftsarchitektin geplante und von der Verwaltung vorgesehene Mittelinsel mit Baum, die zu einer Art Kreisverkehr geführt hätte, ist wegen der vielen Leitungen im Geltungsbereich nur dann realisierbar, wenn eine ca. 60 cm hohe Betonpalisade errichtet wird. Eine solche hoch aufragende Mittelinsel wäre aber nicht das, was die Gemeinde gestalterisch und ökologisch im Auge hat.
Alternativ schlug die Verwaltung daher vor, den Kreuzungsbereich durch Anlegen von Pflanzrabatten an den Gehwegrändern zu verkleinern und damit zusätzliche Grünfläche zu schaffen. Nachdem Bügermeister Jochen Reutter die anwesenden Anlieger um ihre Meinung gefragt hatte, wurde sehr schnell deutlich, daß die überwiegende Mehrheit gegen jede Verkehrsberuhigung bzw. Begrünung ist.
Die Befürworter einer Verkehrsberuhigung waren entweder nicht anwesend oder meldeten sich nicht zu Wort, die Stimmung war eindeutig. Verwaltung und Teile des Gemeinderats halten es in der Sache immer noch für richtig, im Kreuzungsbereich zum Beispiel eine Baumscheibe und einen Baum aufzustellen, was der Fläche ökologisch und optisch gut tun würde. Angesichts der technischen Zwänge und der eindeutigen Stimmungslage in der Bevölkerung sah Bügermeister Jochen Reutter keinen Bedarf, die Sache weiterzuverfolgen.
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Moderne Straßenleuchten für Ortsmitte
Die neugestaltete Ortsmitte erhält neue Straßenleuchten. Bei zwei Gegenstimmen hat der Gemeinderat beschlossen, zwanzig Straßenleuchten mit neuen Masten der Firma Vulkan aufzustellen. Die Entscheidung fiel gegen 22.15 Uhr, da der Gemeinderat die vier an der Sillerhalle angebrachten Musterleuchten im Betrieb, also bei Nacht sehen wollte. Die ausgewählte Straßenleuchte ist die günstigste der vier angebotenen Leuchten, zwanzig Stück mit Masten kosten 22.700,--DM. Die teuerste Leuchte hätte 33.900,--DM gekostet.
Bei der Farbgebung hatten Landschaftsarchitekt Jochen Köber und Verwaltung vorgeschlagen, zinkfarbene Leuchten zu verwenden, da diese Farbe zeitlos ist und zu den Granitpflastersteinen passt, mit der die Ortsmitte künftig gestaltet sein wird. Mehrheitlich (bei fünf Gegenstimmen) beschloß der Gemeinderat jedoch, Leuchten und Masten in einem dunklen Rot zu bestellen.
Mit der neuen Straßenbeleuchtung, die vom Bereich Ev.Kirche bis Sillerhalle aufgestellt wird, soll neben den Gestaltungsarbeiten im Gehwegbereich der Platzcharakter der Ortsmitte betont werden. Zudem gibt es bislang im Sillerhallenbereich drei verschiedene Leuchtentypen, was städtebaulich nachteilig wirkt. Die bisher stehenden Kandelaberleuchten werden unter anderem im Bereich Kirchweg und Kindergarten verwendet.
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Ärger mit Reitern: Gemeinde sucht Konsens
Die Gemeindeverwaltung soll versuchen, am runden Tisch mit Reitern, Besitzern von Reiterhöfen und den Landwirten eine Konsens über die Benutzung von Feldwegen durch Reiter zu finden. Unter anderem soll geprüft werden, ob Pferde künfig gebührenpflichtige Plaketten tragen müssen und ob bestimmte Wege für die Reiter gesperrt werden. Jugendliche Reiter sollen öffentliche Wege dann erst bereiten, wenn sie das Pferd genügend beherrschen. Als weitestgehenden Vorschlag aus dem Gemeinderat wird die Verwaltung prüfen, ob Reiter verpflichtet werden können, nur auf eigenen Flächen zu reiten.
Vor dem Hintergrund zunehmender Kritik von Landwirten und Fußgängern an dem Verhalten von Reitern auf Feldwegen hatte Bürgermeister Jochen Reutter das Thema im Gemeinderat aufbereitet. Beanstandet wird vor allem, daß Reiter trotz nasser und widriger Bodenverhältnisse Bankette heruntertreten und ohne Einwilligung von Eigentümern über private Grundstücke reiten. Vor allem in Nachbargemeinden werden verstärkt landwirtschaftliche Betriebe in Reiterpensionen umgenutzt. Auch in Hattenhofen entsteht derzeit ein neuer Reiterhof, über den der Gemeinderat in der gleichen Sitzung baurechtlich zu befinden hatte. Auf Antrag aus dem Gemeinderat wurde die Beratung über die Benutzung von Feldwegen durch Reiter deswegen vor dem Bauantrag (siehe unten) behandelt. Die Erkundungen von Bürgermeister Reutter bei Nachbargemeinden, größeren Städten und dem Gemeindetag Baden-Württemberg haben gezeigt, daß sich jeder mit Benutzungsregelungen für Pferde auf Feldwegen schwer tut. Ein Vergehen kann nur geahndet werden, wenn ein Reiter unmittelbar in flagranti ertappt wird. In der Praxis ist dies schwierig, da die Pferde zügig unterwegs und meistens nicht persönlich erkennbar sind. Pauschallösungen gibt es bislang keine, so der Vorsitzende. Manche Gemeinden schreiben ihre Reiterhöfe an und fordern sie auf, die Pferdepächter entsprechend zu instruieren. Dies wird verbunden mit einer Überwachung des Feldschützen. Die Erfahrung zeigt, daß man sich davon nicht allzuviel erwarten darf. Die Ausweisung bestimmter Feldwege als Reitwege ist rechtlich nicht verbindlich, sondern nur eine Empfehlung gegenüber dem Pferdehalter. Verschiedene Gemeinden haben versucht, über Plaketten mit Gebührenpflicht das Problem in Griff zu bekommen. Auch dies hat sich in der Praxis nicht bewährt, da die Nummerierungen beim Reitbetrieb nur schlecht erkennbar sind und von den betroffenen Personen nicht exakt wiedergegeben werden können. Zudem bedeutet dies einen enormen Organisations- und Verwaltungsaufwand, der das Ergebnis in keiner Weise rechtfertigt. Diese Meinung vertrat Bürgermeister Reutter nach seinen Gesprächen mit betroffenen Gemeinden. Die Sperrung von Feldwegen im Rahmen der Straßenverkehrsordnung ist nur unter bestimmten Erfordernissen möglich. Es kann nicht generell jeder Weg gesperrt werden. Eine Pferdesteuer hat bislang wegen des hohen Verwaltungsaufwandes und des geringen Ertrags keine Gemeinde in Baden-Württemberg eingeführt. Dem Gemeindetag ist auch nicht bekannt, daß sonst irgendwo in der Bundesrepublik diese Steuer eingeführt wurde. Die Verwaltung denke darüber nach, so der Sprecher abschließend, im Konsens mit den Reiterhöfen bestimmte Wege zu sperren.
Frustriert bis verärgert zeigten sich die Gemeinderäte über die geringen Möglichkeiten der Gemeinde, beim Reitverkehr auf eigener Markung regelnd eingreifen zu können. Die Reiter sollten sich auf eigenen Grundstücken aufhalten und nicht andere auf öffentlichen Wegen belästigen, war der weitestgehende Vorschlag aus dem Gremium. Einigkeit bestand darin, daß nicht die Reiterhöfe das eigentliche Problem sind, sondern das Verhalten der Reiter. Diese seien allerdings oft uninformiert, über das was sie tun dürfen und was nicht, und hätten kein Unrechtsbewußtsein, so Meinungen im Gremium. Nicht zuletzt deswegen, da sehr viele Jugendliche ausreiten. Beispielsweise sei nicht bekannt, ob und wann man über ein Stoppelfeld reiten dürfe. Bei geschätzt 60 bis 70 Pferden auf einem Quadratkilometer sah ein Gemeinderat keine andere Möglichkeit, als im Konsens mit Landwirten, Reiterhöfen und Reitern Regeln zur Wegbenutzung aufzustellen. Zudem, so die Erfahrung eines Gemeinderats, beherrschten viele jugendliche Reiter das Pferd nicht und sollten zunächst einmal in der Koppel üben, bevor sie öffentliche Wege benutzten.
Anläßlich der geringen Sanktionsmöglichkeiten der Gemeinde bringe es nichts, draufzuhauen, faßte Bürgermeister Reutter zusammen. Nach dem Prinzip Hoffnung werde man nach der Sommerpause nun diesen vorgeschlagenen runden Tisch bilden und eine Konsenslösung anstreben. Der Vorschlag des Bürgermeisters wurde bei einer Gegenstimme akzeptiert.
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Reiterhof am Roßwanghof genehmigt
In zweiter Sitzung hat der Gemeinderat die Umnutzung des Roßwanghofs in Pferdeställe mit Reitplatz genehmigt. Gegen den Bauherren soll aber ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden, weil er die baurechtliche Genehmigung erst beantragte, nachdem der Reiterhof schon angelegt war. Dies hat der Gemeinderat mit einer Gegenstimme beschlossen. Nachdem vom Bauherrn ein aktueller Lageplan mit allen errichteten Anlagen, ein Stellplatznachweis und eine Aussage zur künftigen Betriebsgröße vorgelegt worden war, sah die Verwaltung das Vorhaben, ungeachtet der kommunalpolitischen Bewertung, als baurechtlich genehmigungsfähig an. Das Landwirtschaftsamt bestätigte die Auffasssung der Verwaltung, daß das Vorhaben baurechtlich priviligiert ist. Auch die Entsorgung des anfallenden Pferdemistes ist gewährleistet. Anliegereinwendungen liegen nicht vor.
Einigkeit herrschte im Gremium, daß die Umnutzung des landwirtschaftlichen Anwesens in einen Reiterhof genehmigungsfähig ist. Nicht ernst genommen vom Bauherrn fühlten sich jedoch mehrere Gemeinderäte: dieser habe zuerst Fakten geschaffen und dann erst auf Antrag der Verwaltung einen Bauantrag vorgelegt. Ein Betriebskonzept fehle nach wie vor, die bisherige Aussage, etwa 20 Pferde halten zu wollen, sei nicht ausreichend. Man müsse mit harter Hand durchgreifen, schon im Sinne der Bauherren, die sich an die Regeln halten.
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Bauanträge
Kenntnis nahm der Gemeinderat vom Bau einer Gießereihalle und dem Abbruch eines Lagerzelts bei der Firma Plattenhardt. Der Neubau war vor vier Jahren bereits im Rahmen einer Bauvoranfrage genehmigt worden. Die Gemeinde wird anregen, als Ausgleichsmaßnahme für die versiegelten Flächen das Flachdach des neuen Gebäudes begrünen zu lassen. Der Bau eines Balkons in der Friedhofstraße 9 erhielt das Einvernehmen. Der Balkon war bereits 1984 genehmigt worden, wurde jetzt aber größer gebaut. Hier wurde eine neue Baugenehmigung erforderlich. Da die Gemeinde erst nachträglich beteiligt wurde, sah Bürgermeister Reutter den Bau an der Grenze der Genehmigungsfähigkeit. Vor dem Hintergrund der früher erteilten Genehmigung gab die Gemeinde nachträglich ihren Segen. Ebenfalls das Einvernehmen erhielt der Bau einer Balkonüberdachung mit Außentreppe im Bühlweg 11.
Einstimmig gab der Gemeinderat dem Bau eines Wohnhauses mit Carport in der Zeller Straße 17/2 sein Jawort. Positiv bewertet wurde, daß das Holzhaus im Niedrigenergiestandard erstellt wird. Separat geklärt wird die Frage der Zufahrt. Bislang muß das Haus über das elterliche Grundstück erschlossen werden. Optional bitten die Bauherren darum, über den neuen Fußweg ihr Haus anfahren zu dürfen. Eine Gemeinderätin äußerte dagegen Bedenken: Dann öffne man Tür und Tor für weitere Moped- und Autofahrer. Sollte die Zufahrt über den Fußweg genehmigt werden, dann natürlich nur für die Grundstückseigentümer, versicherte Bürgermeister Reutter. Verkehrstechnisch wäre die Erschließung über den Fußweg besser, so ein anderer Gemeinderat, da die bisherige Ein- und Ausfahrt in der Zeller Straße sehr unfallträchtig sei. Verwundert über den Antrag war ein Gemeinderat, da die Zufahrt bzw. die Erschließung des Grundstücks schon privat geregelt worden war. Bürgermeister Reutter will mit den privaten Erschließungsträgern, den Anliegern und den Bauherren nochmals besprechen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Zufahrt über den Fußweg möglich ist.
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Gemeinde kauft Geschwindigkeitsanzeigegerät
Zusammen mit den Gemeinden Eschenbach, Boll und Heiningen kauft Hattenhofen ein Geschwindigkeitsanzeigegerät zum Preis von ca. 14.000,--DM. Die Gemeinden teilen die Kosten zu je einem Viertel. Diesem Vorschlag von Bürgermeister Reutter hat der Gemeinderat einstimmig zugestimmt. In den letzten Jahren hat die Gemeinde regelmäßig das Geschwindigkeitsanzeigegerät der Verkehrswacht mit gutem Erfolg und großer Resonanz in der Bevölkerung ausgeliehen.
Der ursprüngliche Plan, ein solches Gerät auf Ebene des Verwaltungsverbandes Raum Bad Boll zu kaufen, scheiterte. Deswegen taten sich Boll und Hattenhofen mit den Nachbargemeinden Eschenbach und Heiningen zusammen. Die anderen drei Gemeinden haben dem Kauf bereits zugestimmt. Das avisierte Gerät hat eine großformatige Anzeige, dessen Ziffern aufgrund der Verwendung von Leuchtdioden auch nachts sehr gut erkennbar sind. Die gemessenen Geschwindigkeiten sind PC-verwertbar. Ein heranfahrendes Fahrzeug wird doppelt gemessen, in weiter und naher Entfernung. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf das geänderte Verkehrsverhalten der Fahrzeuglenker ziehen.
Die Daten sind nicht gerichtsverwertbar, bisherige Erfahrungen zeigen allerdings, daß das Geschwindigkeitsanzeigegerät durchaus Einfluß auf das Verkehrsverhalten nimmt. Das Gerät soll flächendeckend in der Gemeinde eingesetzt werden, wie Bürgermeister Reutter auf Anfrage vom Gemeinderat erläuterte, es gebe natürlich Priorisierung nach "Brennpunkten" in der Gemeinde. Man könne das Gerät sicher nicht vor jeder Haustüre aufstellen. Anliegerwünsche würden allerdings , wie bisher auch schon, berücksichtigt.
Einhellige Zustimmung gab es im Gremium. Ein Gemeinderat stellte dem Gemeindeverwaltungsverband Raum Bad Boll allerdings ein Armutszeugnis aus, weil die geplante Anschaffung auf Verbandsebene scheiterte. Zum Seitenanfang

Neuer Ortsplan mit bisherigem Verleger
Für 9.500,--DM legt die Gemeinde einen neuen Ortsplan auf. Dabei bleibt sie beim bisherigen Verleger, der Fira Kartographie Epple aus Weilheim. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Vorgestellt hatte die Verwaltung das Angebot der Firma Epple, sowie von Dipl. Ing. Adolf Benjes aus Schallstadt-Mengen, der für ca. 12.000,--DM anbot.
Neben den Kosten unterschieden sich die Pläne in Outfit, Handling und Maßstab. Der Plan von Benjes, so Hauptamtsleiter Norbert Baar, sei handlicher, etwas pfiffiger und biete mehr Informationen, wobei der Plan vom bisherigen Verleger Epple gewohnt und sympatisch sei. Zudem seien die Informationen auf dessen Entwurf ausreichend. Unterm Strich und im Preis-Leistungsverhältnis seien die Angebote gleichwertig. Der Gemeinderat will beim bisherigen Verleger bleiben, dessen Entwurf des neuen Ortsplans allgemein gefiel. Zusätzlich wurde die Verwaltung beauftragt, Möglichkeiten vorzuschlagen, den Ortsplan an den Ortseingängen auszuhängen.
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Bebauungsplan "Dobelwiesen " wird erweitert
Der Bebauungsplan Dobelwiesen, derzeit im Änderungsverfahren, wird um das Areal Sparwieser Straße 13 erweitert. Die Baulinie von 1901 wird aufgehoben. Die planerischen Grundlagen für eine mögliche Bebauung des Areals werden mit den Grundstückseigentümern besprochen. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Im Zuge der Bebauungsplanänderung soll die Baulinie westlich der Sparwieser Straße mit einer Tiefenwirkung von 50 m aufgehoben werden. Sonst wären dort Bauten möglich, die städtebaulich und unter dem Aspekt von Landschaftsbild und Naturschutz nicht gewünscht sind. Gegen diese Aufhebung haben sich die Grundstückseigentümer Sparwieser Straße 13 gewandt. Sie wollen weiterhin eine Baumöglichkeit haben. Diese soll nun mittels Bebauungsplan geregelt werden. Das Areal oder Teile davon sollen deswegen in den Geltungsbereich des Bebauungsplans einbezogen werden.
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Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse
Bei der Sanierung des Faulturms der Uhinger Kläranlage, in die Hattenhofen entwässert, entstanden Mehrkosten. Der Anteil für Hattenhofen beträgt rund 16.000,--DM. Die Mehrkosten am neuen Blockheizkraftwerk dort belaufen sich auf anteilig rund 5.000,--DM. Hattenhofen wird seine Mehrkosten übernehmen.

Die Getränkelieferung für Veranstaltungen in der Sillerhalle wurde neu geregelt. Künftig können Gemeinde und Verwaltung unter drei Lieferanten (Ulmer/Zell, Aschbacher/Boll und Herrmann/Albershausen) wählen.

Die neue Kindergartenleiterin heißt Brigitte Mock-Loschko und kommt aus Göppingen. Sie beginnt ihren Dienst Mitte August. Frau Mock-Loschko wird noch mit Bild im Mitteilungsblatt vorgestellt werden.

Im Rahmen der Ortsmittesanierung hat die Gemeinde mit dem Eigentümer von Zeller Straße 2 einen Maßnahmenvertrag zur Bebauung und Gestaltung des Areals geschlossen. Der private Investor berücksichtigt die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Gestaltung des Graubachtals und erhält dafür Zuschüsse aus dem Fördertopf PES des Landes Baden-Württemberg.
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Heizungsarbeiten Sillerhalle im Sommer
Die Arbeiten für den Wärmeverbund von der Schule zur Sillerhalle laufen in den Sommerferien (Ende Juli bis Mitte September).
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Klima 2000
Für nächstes Jahr ist eine Klimaausstellung in der Sillerhalle geplant. Die Klimaschutzkampagne "Klima 2000" soll von Freitag 20. - Sonntag 22.Oktober 2000 stattfinden.
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Kundenverkehr auf Feldwegen
Den PKW-Verkehr von Kunden, die direkt bei Landwirten auf dem Hof oder in einer anderen Verkaufsstelle (z.B. auf dem Erdbeerfeld) kaufen wollen, hat die Verwaltung bislang geduldet. Sie war allerdings der Auffassung, daß dieser Verkehr streng genommen auf Grund der Sperrung der Feldwege, ausgenommen landwirtschaftlicher Verkehr, nicht zulässig ist. Auf Anfrage teilte das Landratsamt mit, daß mit der zunehmenden Vermarktung der Erzeugnisse direkt durch den Landwirt dieser Kundenverkehr auch vom Begriff des landwirtschaftlichen Verkehrs erfaßt wird und damit zulässig ist. Klar aber ist, stellten Gemeinderat und Verwaltung klar, daß diese Anfahrten nur auf den direkten bzw. kürzesten Weg erfolgen dürfen.
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Spielplatz Bruckwiesen
Der neugestaltete Spielplatz Bruckwiesen wird am Mittwoch, den 15. September ab 16.30 Uhr offiziell eingeweiht.
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Beregnungsanlage Sportplatz
Seit heute nachmittag (21.Juli) ist die neue Beregnungsanlage für den Sportplatz in Betrieb, teilte Bürgermeister Reutter den Gemeinderäten mit. Sie funktioniere hervorragend und der TSGV freue sich darüber.
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Radarkontrolle in der Bruckwiesenstraße
Auf die Wünsche von Gemeinde und Polizei schnell reagiert hat das Landratsamt und Anfang Juli in der Bruckwiesenstraße eine Radarkontrolle durchgeführt. Diese war ergiebig: 193 Autofahrer fuhren zu schnell und wurden geblitzt. Leider, teilte Bürgermeister Reutter dem Gremium mit, wurde die Aktion sabotiert. Wie mittlerweile üblich, wurde im Radio vor der Geschwindigkeitskontrolle in Hattenhofen gewarnt. Zudem wurde per rotem Plakat in der Nähe der Meßstelle vor dem Kontrollfahrzeug gewarnt. Angesichts der Bemühungen der Verwaltung, den Anwohnern in Bruckwiesen zu helfen, verkniff sich Bürgermeister Reutter jeglichen Kommentar.
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Betrieb im Jugendhaus
Das Jugendhaus ist derzeit geschlossen, bestätigte Bürgermeister Reutter auf Anfrage. Es gab interne Probleme mit dem Putzdienst usw. Dies wollen die Jugendlichen zunächst untereinander regeln. Den Vorschlag eines Gemeinderats, das Jugendhaus auch samstag abends zu öffnen, wies der Vorsitzende zurück. Die Öffnungszeiten seien im Benehmen mit Landratsamt und den Anliegern festgelegt worden. Solange sich das Jugendhaus noch im Probelauf befinde, werde die Verwaltung hier nichts ändern. Die Selbstverwaltung laufe positiv, meinte ein Gemeinderat, Störenfriede würden von den Jugendlichen nicht geduldet werden, dies verdiene Anerkennung. Dieser Wertung wurde im Gremium nicht widersprochen.
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Bushaltestelle Rathaus
Die Bushaltestelle vor der Keramikwerkstatt "Zum Ofen" provisorisch auf die künftig geplante Stelle beim Rathaus zu verlegen, beantragte ein Gemeinderat. Somit könne man ohne Aufwand testen, ob es dann zu Problemen kommt. Da am 2. August die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Hauptstraße beginnen, muß die Bushaltestelle auf die Straße verlegt werden, erläuterte Bürgermeister Reutter. Insofern habe man schon die provisorische Verlegung. Ca. alle 40 Minuten komme ein Bus, der dann für ca. 20 Sekunden hält, dies sei ohne großen Eingriff für den Straßenverkehr machbar, bekräftigte der Bürgermeister seine Position und die der Fachbehörden. Bei der Gaststätte Lamm (aufwärts) sowie beim Sauerbrunnen oder in der oberen Hauptstraße funktioniere es auch ohne Probleme.
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Engpässe für Landwirtschaft
Am Butzbachweg kommen die Mähdrescher an den parkenden Autos nicht mehr vorbei, informierte ein Gemeinderat. Die Verwaltung will die Sache vor Ort prüfen.
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