Bericht von der Gemeinderatssitzung
vom 27.10.99

Rathausbrunnen Geschwindigkeitsanzeigegerät für Hattenhofen
Energieberatung vertagt Zweitägiges Straßenfest
Neue Gemeinderäte können antreten Gaststättenkamin wird saniert

Rathausbrunnen:
Gestaltung durch regionale Künstler In Sachen Rathausbrunnen stimmt der Gemeinderat grundsätzlich einem Wettbewerb unter ausgewählten Künstlern zu. In Detailfragen besteht jedoch noch Diskussionsbedarf. Durch eine schlichte, aber ansprechende Brunnengestaltung soll der neugeschaffene Rathausplatz die ihm zustehende städtebauliche Wertigkeit bekommen, so Bürgermeister Jochen Reutter. Der Wettbewerbsentwurf von Landschaftsarchitekt Jochen Köber sieht vor, dass der Rathausplatz ebenso wie die beiden anderen Plätze im Sanierungsbereich (Baumplatz an der Sternkreuzung mit freizulegendem Graubach und Brunnenplatz am Sauerbrunnen) einen Bezug zum Wasser erhält. Verschiedene regionale Künstler sollen beauftragt werden, Vorentwürfe zu schaffen. Der Gemeinderat hatte nun über den Auslobungstext zu entscheiden. Vom Künstler wird ein Brunnen erwartet, der dem Charakter des Rathausplatzes und der umgestalteten Ortsmitte zwischen Ev.Kirche und Sillerhalle entspricht. Der Verwaltungsvorschlag sieht vor, dass dem Künstler die Materialwahl freigestellt ist. Als Obergrenze für die Herstellungs- und Honorarkosten hat Bürgermeister Reutter 60.000,--DM vorgeschlagen. Ein Teil des Geldes steht durch den Erlös von gut 6.000,--DM beim diesjährigen Straßenfest schon zur Verfügung.
Ob man den Künstlern größtmöglichen Gestaltungsspielraum beläßt oder nicht doch lieber Vorgaben macht, darüber gehen die Meinungen im Gemeinderat auseinander. Bei der Materialwahl wie auch bei den Kosten würden manche Räte gerne den Rahmen vorgeben. Andere wiederum warnen davor, Künstler in ihrer Kreativität einzuengen. Sowohl in gestalterischer Hinsicht als auch bei der Finanzierung müsse ein guter Künstler spüren, was passe und was finanzierbar sei. Ein "Blühendes Barock" dürfe am Ende nicht herauskommen, so ein Gemeinderat. Der Anregung eines Gemeinderats, vor der Auslobung eine Rundreise mit Besichtigung verschiedener Brunnen durchzuführen, wurde im Gremium mehrheitlich widersprochen. Da man in Hattenhofen ein Unikat und nicht von anderen abkupfern wolle, bringe diese Besichtigung nichts. Bürgermeister Reutter will dem Gemeinderat von den Künstlern, die für den beschränkten Wett-bewerb ausgewählt werden, Referenzarbeiten vorlegen. Außerdem wird die Gemeinde auf Bitten des Gemeinderats im Mitteilungsblatt nach örtlichen geeigneten Künstlern Ausschau halten.
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Energieberatung vertagt
Die Beratung über den Energiebericht 1998 wird auf die nächste Gemeinderatssitzung verschoben. Der Vertreter der Neckarwerke, der den Bericht hätte vorstellen sollen, mußte absagen.
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Neue Gemeinderäte können antreten
Hinderungsgründe, die einen Eintritt in den Gemeinderat unmöglich machen, liegen bei keiner/keinem der gewählten Bewerberinnen und Bewerbern vor. Dies hat der (noch amtierende) Gemeinderat festgestellt.

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Geschwindigkeitsanzeigegerät für Hattenhofen
Im Januar 2000 wird Hattenhofen zum erstenmal das neue Geschwindigkeitsanzeigegerät einsetzen. Zusammen mit Boll, Heiningen, Eschenbach und Schlat hat die Gemeinde ein ähnliches, allerdings moderneres Gerät, wie es seit Jahren von der Kreisverkehrswacht ausgeliehen wird, gekauft. Der Anteil für jede Gemeinde betrug 2.556,--DM. Im monatlichen Wechsel werden die fünf Gemeinden das Gerät einsetzen. Es zeigt dem Verkehrsteilnehmer seine momentane Geschwindigkeit und kann gleichzeitig von bis zu 7.500 Fahrzeugen das Geschwindigkeitsverhalten messen und auswerten.
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Zweitägiges Straßenfest
Das Straßenfest 2000 findet wieder am ersten Wochenende der Sommerferien statt. Am Samstag, den 29. Juli feiert die Gemeinde, am darauffolgenden Sonntag der TSGV Hattenhofen. Zum Seitenanfang

Gaststättenkamin wird saniert
Der einsturzgefährdete Kamin der Gaststätte Krone wird verputzt. Dazu erhält der Dunstabzug ein Abweisblech, damit die abziehenden Rauch-schwaden nicht weiterhin die Rathausfassade verunreinigen. Dies hat die Eigentümerin, eine Brauerei aus Geislingen, der Gemeinde nach mehr-maligem Nachfragen zugesichert.
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