Bericht von der Gemeinderatssitzung
19.09.2000

Kurz berichtet Neue bauliche Festsetzungen für drei Grundstücke im Bruckwiesen Kindergartensanierung: Gemeinderat will Gesamtkonzept
Georg Gallus verabschiedet Neuer Standort für DRK Neue Brücke für Graubach
Gemeinderat beschließt bauliche Abrundung im Storren Neue Stellplätze bei Firma Plattenhardt Spende für Gemeinde
Ausnahmeantrag für Maschinenschuppen abgelehnt Aushub: Kostenersparnis und Naturschutz Boden in der Sillerhalle: Gerüche sind kein Gesundheits-Risiko

Kurz berichtet
Weidezaun: Auf dem Flurstück 2607 im Graubachtal darf der Eigentümer für seine Straußenhaltung einen Weidezaun errichten. Dies hat der Gemeinderat bei drei Gegenstimmen beschlossen. Über die von einzelnen Räten kritisierte Straußenhaltung als solche kann die Gemeinde nicht entscheiden.
Wertstoffhof: Für gut 64.000,--DM erhält die Firma E + K GmbH aus Salach den Auftrag zur Erstellung des Wertstoffhofs. Das neue Schiebetor kostet knapp 14.000,00 DM. Die Kosten für den Neubau übernimmt der Landkreis. Mit den Bauarbeiten soll im Oktober begonnen werden.
Zuschuss: Die Gemeinde übernimmt einen Betrag von 2.200,--DM , dies sind 50 Prozent der Kosten für neue Uniformen des Musikvereins. Die Gemeinde würdigt damit die erfreuliche Entwicklung des großen Blasorchesters in den letzten Jahren und die positive Repräsentation der Gemeinde durch die Musiker.
Wirtschaftsförderung: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Göppingen erhält von den Gemeinden einen höheren Zuschuss. Hattenhofen zahlt künftig statt 843,--DM einen Beitrag von 1.147,--DM im Jahr.
Volkshochschule: Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat die neue Strukturierung der Volkshochschule Raum Bad Boll / Voralb. Die pädagogische Leitung und die Gesamtkoordination liegen nun beim Verwaltungsverband. Die Gemeinde Boll selbst, deren Kultur- und Verkehrsamt bislang die Volkshochschule managte, wird eine separate Außenstelle. Verkehrskontrolle: Radarmessungen im Bereich der oberen Hauptstraße forderte ein Gemeinderat, dort werde sehr schnell gefahren. Bürgermeister Reutter will dies beim Landkreis beantragen.
Parkprobleme: Vor einem Gebäude in Reustadt gebe es Parkprobleme, wurde ein Gemeinderat vom dortigen Anwohner angesprochen. Die Verwaltung will die Angelegenheit in der nächsten Verkehrsschau des Landkreises besprechen.
Halteverbot: Die Mitte Mai mit dem Landratsamt und der Polizei vereinbarte Ausweisung eines beidseitigen Halteverbots in Höhe des neuen Fußwegs Zeller Straße wurde erst in diesen Tagen angeordnet, informierte Bürgermeister Reutter auf Anfrage. Die Beschilderung soll von der Straßenmeisterei aufgestellt werden.
Linksabbieger: In der Zeller Straße Ortsausfahrt Richtung Zell möge die Gemeinde eine Hinweistafel für Linksabbieger aufstellen, bat ein Bürger in der Bürgerfragestunde. Es komme öfters zu "Beinahe- Auffahrunfällen". Bürgermeister Reutter will auch diesen Punkt mit der Verkehrsschau des Landkreises besprechen.
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Georg Gallus verabschiedet
Georg Gallus jun. scheidet aus dem Gemeinderat aus. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, nachdem Gallus brieflich seinen Rücktritt mitgeteilt hatte. Für die Sitzung selbst hatte sich Georg Gallus entschuldigt. Seinen Rücktritt begrün-dete der scheidende Gemeinderat mit einer "Hetzjagd der Presse", die seine Persönlichkeitsrechte und die seiner Familie verletze. Unter diesen Voraussetzungen wolle er es weder sich noch seiner Familie zumuten, weiterhin Mandatsträger zu sein. Bei aller kontroverser Diskussion, betonte Gallus, sei es bei ihm im Gemeinderat immer um das Ringen nach optimalen Lösun-gen zum Wohle der Gemeinde Hattenhofen gegangen. Bürgermeister Reutter bedankte sich bei Georg Gallus für die geleistete Arbeit und wird ihm noch ein Geschenk überreichen.
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Gemeinderat beschließt bauliche Abrundung im Storren
Der letztjährige Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, im Bereich Storren keine bauliche Entwicklung zuzulassen, wird für den Bereich des neuen Bebauungsplans "Storren 1" geändert. Der Flächennutzungsplan wird entsprechend konkretisiert. Gleichzeitig wird der Vorentwurf zum Bebauungsplan "Storren 1" gebilligt. Auf der Grundlage dieses Planentwurfs sollen die vorgezogene Bürgerbeteiligung, die Information der Grundstückseigentümer sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Be-lange durchgeführt werden. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Berater der Gemeinde, Rechtsanwalt Bern-hard Rauscher und Dipl. Ing. Erich Kuhn hatten dem Gremium zuvor die Planung vorgestellt. Die Zielvorgaben des Grundsatz-beschlusses für den Storren sollen weiterhin gelten. So soll vor allem am Erhalt der Streuobstwiesen und der Klimafunktion des dortigen empfindlichen Bereichs festgehalten werden. Der neue Bebauungsplan stellt lediglich eine Ergänzung zur schon vor-handenen Ortsrandbebauung unter Berücksichtigung vorhandener Gebäude dar. Im Geltungsbereich des Bebauungsplans könnten vier bis fünf Einfamilienhäuser sowie ein nichtstörender Gewerbebetrieb entstehen. (Siehe öffentliche Bekanntma-chung in der nächsten Ausgabe.)
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Ausnahmeantrag für Maschinenschuppen abgelehnt
Bis auf weiteres kann auf dem Grundstück Hauptstraße 60 kein Maschinenschuppen gebaut werden. Der Gemeinderat hat der beantragten Ausnahme von der Veränderungssperre das Einvernehmen versagt. Im Vorfeld hatte die Gemeinde Gespräche mit dem Bauherrn über eine eventuelle Änderung der Planung sowie über die Möglichkeiten einer öffentlichen Erschließung ge-führt. Der Bauherr beantragte nun einen erneuten Beschluss über seinen Bauantrag, den der Gemeinderat im Frühjahr bereits abgelehnt hatte. Die Gemeinde vermisst nach wie vor ein städtebaulich akzeptables Gesamtkonzept für den Betrieb mit Ma-schinenschuppen und Wohnhaus. Zudem würde der geplante Schuppen über das projektierte Baufenster des Bebauungspla-nentwurfs Storren 1 hinausreichen. Im derzeitigen Planungsstadium riet die Verwaltung daher von der Erteilung einer Ausnah-megenehmigung ab. Zunächst soll das Bebauungsplanverfahren vorangetrieben werden. Vor allem die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist abzuwarten. Der Beschluss bedeute nicht, so Hauptamtsleiter Norbert Baar, dass die Gemeinde hier eine "Verhinderungsplanung" betreibe. Im Gegenteil wolle man dem Bauherren eine betriebliche Entwicklung auf seinem Grundstück ermöglichen. Dies dokumentiere auch die kurz zuvor beschlossene Konkretisierung zum Flächennutzungsplan. Die bauliche Entwicklung müsse aber im städtebaulichen Rahmen, den die Gemeinde und die Träger öffentlicher Belange vorge-ben, erfolgen, Bürgermeister Reutter setzt in der Sache auf neue Gespräche mit dem Bauherrn.
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Neue bauliche Festsetzungen für drei Grundstücke im Bruckwiesen
Der Bebauungsplan "Bruckwiesen-Tannenbrunnen" wird auf den Grundstücken Bruckwiesenstraße 6, Bruckwiesenstraße 57 und Zeller Straße 1 geändert. Zur Sicherung des eingeleiteten Bebauungsplanänderungsverfahrens hat der Gemeinderat eine Veränderungssperre für die betroffenen Grundstücke beschlossen. Eine Überprüfung der Verwaltung aller Bebauungspläne hatte ergeben, dass diese drei Grundstücke Festsetzungen enthalten, die aufgrund ihrer Grundstücksgröße, überbaubare Fläche und zum Teil hohen Geschosszahl Baukörper ermöglichen, die der Maßstäblichkeit in Hattenhofen nicht entsprechen. Zu einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ist daher die Änderung des Bebauungsplans auf den Grundstücken geboten, dies belegen zudem aktuelle Bauanfragen auf zwei der Grundstücke. Zudem wird der jüngst erstellte Kreisverkehr im Bereich der Bruckwiesenstraße im Bebauungsplan redaktionell aktualisiert. Die planerischen Festsetzungen auf den Grundstücken sollen in städtebaulicher Sicht heutigen Ansprüchen genügen und gleichzeitg das Baurecht der Eigentümer nicht unzumutbar einschränken, betonte Hauptamtsleiter Norbert Baar. Im Bereich des Grundstücks Bruckwiesenstraße 57 mit einer Gesamtgröße von ca. 26 Ar ist eine Bebauung mit vier Einfamilienhäusern vorgesehen. Die Erschließung soll durch einen Privatweg abzweigend von der Bruckwiesenstraße erfolgen. Auf dem Grundstück Bruckwiesenstraße 6 mit einer Fläche von ca. 21 Ar ist die Ausweisung von drei Einzelgrundstücken mit ca. 700 m² vorgesehen. Bei dem Erhalt des bestehenden Hauses ist der Bau eines zusätzlichen Einzelhauses möglich. Das Grundstück Zeller Straße 1 befindet sich an markanter und exponierter Stelle im Ort, in unmittelbarer Nachbarschaft an den neu erstellten Kreisverkehr und an die öffentliche Grünfläche. Auf dem Grundstück ist bislang eine viergeschossige Bauweise mit einer sehr hohen Grundflächenzahl zulässig. Der Planungsentwurf übernimmt den Vorschlag von Preisträger Jochen Köber zur Bebauung der Freifläche und berücksichtigt den neuen Kreisverkehr. Die Gemeinde könnte sich dort zwei zweigeschossige Wohnhäuser vorstellen. Der Gemeinderat habe freilich die planerische Freiheit, bestätigte Bürgermeister Reutter auf Anfrage, bei Bedarf dort auch eine andere Nutzung z. B. einen Einkaufsladen festzusetzen, wenn der Grundstückseigentümer dies wolle. Derzeit ist dort jedoch nichts geplant. Das Gremium diskutierte über die entstehenden Grundstücksgrößen auf dem Areal Bruckwiesenstraße 57. Ein Gemeinderat schlug vor, fünf statt vier Häusern zuzulassen, um die Grundstücke somit kleiner und preiswerter zu gestalten. Mehrheitlich war das Gremium jedoch der Ansicht, dass eine Grundstücksfläche von gut 600 m² den Nachbargrundstücken im Steigle entspreche.
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Neuer Standort für DRK
Für den neuen Standort des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsgruppe Hattenhofen wird der Bebauungsplan Sommerweide geändert. Parallel wird der Flächennutzungsplan angepasst. In konstruktiven Gesprächen mit dem DRK habe man auf der Grünfläche zwischen Lindenhof und Schützenhaus den neuen Standort für eine dauerhafte Zukunft gefunden, berichtete Bürgermeister Jochen Reutter. Auf das Ergebnis könne man stolz sein. Vorgesehen ist, dem DRK eine Fläche von ca. 735 m² zur Verfügung zu stellen. Daran angrenzend sichert sich die Gemeinde eine Reservefläche von ca. 20 Ar für eventuelle gemeindliche oder Vereinsvorhaben. Da sich das Areal im Außenbereich befindet, muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Auf eine vorgezogene Bürgerbeteiligung will die Verwaltung verzichten, wie Hauptamtsleiter Baar auf Anfrage ausführte. Die Bebauungsplanänderung wirke sich nur unwesentlich auf das dortige Gebiet aus und die Bürger hätten im Rahmen der öffentlichen Auslegung einen Monat lang Gelegenheit, sich zu der Planung zu äußern. Erfreut zeigte sich ein Sprecher des Gremiums über die Entwicklung bei der Standortfrage des DRK. Man habe eine sehr gute Lösung gefunden. Dies sei das Ergebnis eines vernünftigen Umgangs miteinander, nachdem es anfangs noch Unstimmigkeiten gegeben habe.
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Neue Stellplätze bei Firma Plattenhardt
Für den Bau von 16 Stellplätzen entlang des Feldwegs bei der Firma Burr erteilte der Gemeinderat das baurechtliche Einver-nehmen. Die Gemeinde übernimmt eine Baulast, da die Plätze teils auf der gemeindlichen Grünfläche liegen. Weiterhin soll die Verwaltung prüfen, ob auf der gegenüberliegenden Seite beim Sportplatz weitere Stellplätze angelegt werden können. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Obwohl die Firma Plattenhardt deutlich mehr Stellplätze auf ihrem Grundstück hat als sie baurechtlich aufweisen müßte, will sie zusätzliche Stellplätze anlegen. Dieses Engagement würdigten Verwaltung und Gemeinderat gleichermaßen. Da die Verwaltung in einer der nächsten Sitzungen neue konzeptionelle Überlegungen zur Ver-kehrs- und Parkregelung in der Friedhofstraße vorstellen will, hatte ein Gemeinderat zunächst angeregt, mit der Entscheidung über die neuen Parkplätze abzuwarten. Die Parkplätze stünden dem geplanten Konzept nicht entgegen, so Bürgermeister Reutter. Die Parkprobleme dort oben seien akut. Angesichts der Entwicklung der Firma Plattenhardt sowie der Verfahrensdauer bei der Baugenehmigung solle man das Einvernehmen jetzt schon erteilen. Einig war sich das Gremium, dass die Schaffung der neuen Parkplätze die dortige Situation entzerre und vor allem den Landwirten helfen werde.
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Aushub: Kostenersparnis und Naturschutz
Auf dem Furstück 2922, der ehemaligen Deponie soll in den nächsten Jahren Erdaushub von gemeindlichen Maßnahmen aufgefüllt werden. Den Antrag der Verwaltung hat der Gemeinderat einstimmig genehmigt. Die ehemals öffentliche Müll- und spätere Erddeponie wird seit bald 20 Jahren als Biotop genutzt. Eine kreisweite Untersuchung ergab vor mehreren Jahren, dass dort kein Altlastenproblem besteht. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Gockelreute zur Erweiterung der angrenzenden Tennisanlage wurden die Biotopflächen in den Geltungsbereich einbezogen und mit einer entsprechenden Ausweisung sowie Selbstbindung der Gemeinde verstärkt geschützt. In Abstimmung mit dem örtlichen Naturschutzbund, der dort seit 20 Jahren Pflegemaßnahmen durchführt, hat die Gemeinde die vorhandenen Erdablagerungen zusammengeschoben und neue Freiflächen geschaffen. Der Naturschutzbeauftragte des Landkreises und die Naturschutzbehörde wurden vor Ort über die geplante Auffüllung informiert. Vor allem Material aus Friedhofsarbeiten und aus Grabenaushub soll dort abgelagert werden. Damit würde die Gemeinde Deponiekosten sparen und gleichzeitig eine sinnvolle Verwertung des Aushubs mit der Schaffung von Biotopfläche verbinden. Das verfüllte Material wird der natürlichen Sukzession überlassen. Die Ablagerungen, sofern sie vom Landratsamt genehmigt werden, werden mit dem Naturschutzbund abgestimmt. Dieser bescheinigt dem Vorhaben, dass damit wichtige Naturschutzbelange erfüllbar würden. Man könne ökologisch besonders wertvolle Freiflächen schaffen und erhalten. Durch eine Schranke wird sichergestellt, dass nur die Gemeinde dort anliefert.
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Kindergartensanierung: Gemeinderat will Gesamtkonzept
Den Beschluss über eine Sanierung im Kindergartenaltbau hat der Gemeinderat zurückgestellt. Zuvor soll die Verwaltung zusammen mit Planer Bernd Liebrich ein Gesamtkonzept vorstellen. Insbesondere die seit längerem geplante Dachsanierung, deren Kosten, die Notwendigkeit einer Treppe zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss sowie die Möglichkeit von Zuschüssen sollen abgeklärt werden. Anschließend will der Gemeinderat den Kindergarten vor Ort besichtigen. Im Auftrag der Verwaltung hatte Dipl. Ing. Liebrich einen Innen-Sanierungsvorschlag für das alte Gebäude erarbeitet. Immerhin, so Bürgermeister Jochen Reutter eingangs, habe das Gebäude 25 Jahre auf dem Buckel. Zusammen mit den Erzieherinnnen hatte Liebrich die Schwachstellen des Gebäudes ermittelt und einen Sanierungsvorschlag erarbeitet, den er im Gemeinderat detailliert vorstellte. Der Umbau der WC-Anlagen würde knapp 47.000,--DM kosten, der Umbau des Aufenthaltsraums in der Gruppe 3 knapp 49.000,--DM. Dort sind noch die Einrichtungsgegenstände von 1975 vorhanden. Der Bau eines Treppenraums mit Materialraum würde knapp 55.000,--DM kosten. Insgesamt käme die Sanierung auf gut 155.000,--DM. Die Dachsanierung ist in diesem Betrag nicht enthalten. Mehr als die anstehende Sanierung im Gebäude lag den Räten jedoch das undichte Dach im Magen. Dessen Sanierung wird auf bis zu 500.000,--DM geschätzt. Der Gemeinderat möchte deswegen einen Überblick über die anfallenden Gesamtkosten, bevor entschieden wird.
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Neue Brücke für Graubach
Für 20.000,--DM erhält der freigelegte Graubach im Bereich des neuen Fußwegs eine Brücke aus Eiche. Dies hat der Gemein-derat einstimmig beschlossen, nachdem mehrere Räte zunächst eine Lösung in Eigenarbeit bevorzugt hatten. Aufgrund der guten Referenzen der Fachfirma und der gefälligen Ausführung der Brücke hatte Bürgermeister Jochen Reutter vorgeschlagen, die Holzmontagebrücke zu bestellen und installieren zu lassen. Da bei dem Bau der Brücke nicht nur die Statik, sondern viele gesetzliche Richtlinien zu beachten sind, rückten die Räte vom Vorschlag des Eigenbaus wieder ab. Die Brücke hat eine Länge von fünf Metern und eine Breite von 2,50 Metern zwischen den Geländern.
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Spende für Gemeinde
Die verstorbene Ella Dörr aus dem Hirtengässle habe der Gemeinde einen stattlichen Betrag gespendet, informierte Bürger-meister Jochen Reutter Gremium und Besucher. Dieser soll für Anschaffungen auf dem Friedhof eingesetzt werden. Eine sol-che segensreiche Spende sei nicht alltäglich, freute sich der Schultes und bedankte sich posthum bei der Spenderin.
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Boden in der Sillerhalle: Gerüche sind kein Gesundheits-Risiko
Der Verwaltung sind Klagen über die Emissionen beim neuen Boden in der Sillerhalle bekannt, bestätigte Bürgermeister Reutter auf Anfrage aus dem Gremium. Wie zum Beispiel bei einem neuen Auto würden derzeit die Klebstoffe abgasen. Der Hausmeister sei deswegen angewiesen, kräftig zu lüften. Man habe von der Herstellerfirma ein Umweltverträglichkeitsgutachten beantragt. Das Gutachten traf am Tag nach der Sitzung ein und bescheinigt, dass die Sportboden-Versiegelung nach vollständigem Abbinden kein Risiko für den Hallennutzer darstellt. Die Versiegelung enthält als Lösemittel einen Hochsieder, für den es aus heutiger Sicht keine technische Alternative gibt. Dieses Lösemittel verdunstet langsam aus dem Versiegelungsfilm, wobei bei guter Lüftung die Raumluftkonzentration nach zehn bis 14 Tagen unterhalb der kritischen Grenze liegt.
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