Bericht von der Gemeinderatssitzung
06.02.2002

Kurz berichtet Verkehrsplanung für die Friedhofstraße
Grünes Licht für den Neubau bei Firma Plattenhardt Umgestaltung des Sauerbrunnenplatzes noch nicht endgültig geregelt
Gemeinderat zufrieden Bus hält weiterhin auf der Straße
Kritik an Presse Gewerbegebiet Reustadt wird in kleinem Rahmen erweitert
Vertrauen geschaffen

Kurz berichtet
8. Änderung: Ohne Aussprache hat der Gemeinderat die 8. Änderung des Bebau-ungsplans "Bruckwiesen-Tannenbrunnen" als Satzung beschlossen. Siehe öffentliche Bekanntmachung in dieser Ausgabe.
Niedrigenergie: Seit 1.Februar müssen Häuser bundesweit im Niedrigenergiestan-dard gebaut werden. Hattenhofen verlangt von den künftigen Bauherren im Wohnge-biet Sommergarten weiterhin den bislang dort geltenden Standard, der noch etwas strenger als die gesetzlichen Vorgaben ist. Bürgermeister Jochen Reutter war es wichtig, bisherige und künftige Bauherren gleich zu behandeln.
Fahrzeugbestand: Gut 2.600 Kraftfahrzeuge gibt es in Hattenhofen, darunter sind rund 1.900 PKW. Dies zeigt die neueste Statistik des Landratsamts. Bald werde auf jeden Erwachsenen im Ort ein Auto kommen, so Bürgermeister Reutter.
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Grünes Licht für den Neubau bei Firma Plattenhardt
Der Weg zum Neubau einer Produktionshalle mit Büroteil der Firma Plattenhardt ist frei. Einstimmig erteilte der Gemeinderat dem Vorhaben sein Einvernehmen, nachdem er zuvor detailliert über ein Stellplatzkonzept der Firma diskutiert hatte. Die Firma will 50 zusätzliche Stellplätze auf eigener Fläche sowie auf dem Areal der Gärtnerei Burr anlegen. Der erforderlichen Baugenehmigung für die neuen Stellplätze gab der Gemeinderat grünes Licht. Ebenso stimmte er dem Abbruch eines Lagerzeltes und dem Wiederaufbau einer Werkhalle auf dem Firmengelände zu.

Hauptamtsleiter Norbert Baar hatte Gemeinderat und Zuhörer über die Stellplatzsituation informiert. Zusätzlich zu ihren 78 bestehenden Parkplätzen will die Firma 79 weitere Stellplätze bauen, die teilweise schon genehmigt sind bzw. jetzt aktuell beantragt wurden. Durch den Neubau fallen ca. 30 Stellplätze weg, somit werden unter dem Strich 20 Stellplätze mehr gebaut als derzeit vorhanden sind. Insgesamt verfügt die Firma dann über 157 eigene Parkplätze. Auf öffentlicher Fläche stehen in der Friedhofstraße im Gewerbegebiet sowie auf den beiden Parkplätzen am Sportplatz und beim Freizeitgelände der evangelischen Kirche ca. 145 Parkplätze zur Verfügung, dabei würden etwa 20 bis 25 Stellplätze wegfallen, wenn Plattenhardt private Parkplätze baut. Insgesamt sieht das Stellplatzkonzept von Verwaltung und Firma knapp 280 Stellplätze vor. Ein Gemeinderat hatte vorgeschlagen, dass die Firma ihren Schichtwechsel, der zu dem Parkdruck führt, umorganisiere solle. Die Bemühungen der Firma Plattenhardt um zusätzliche Stellplätze seien der erste Schritt von mehreren, so Bürgermeister Jochen Reutter. Mittelfristig wolle der Gewerbebetrieb auf dem Areal Burr seine gesamten Parkplätze unterbringen.
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Gemeinderat zufrieden
Im Gremium herrschte große Zufriedenheit über die schnelle Reaktion von Firma und Verwaltung auf die Vorschläge aus der letzten Sitzung und über die Bereitschaft von Plattenhardt, weitere 50 Stellplätze zu bauen. Die meisten davon können nach erteilter Baugenehmigung kurzfristig angelegt werden. Das Maßnahmenpaket sei schlüssig und bedeute eine deutliche Entschärfung der Parksituation zwischen Plattenhardt, Burr und Feldwegezufahrten, so die Räte. In zwei Punkten mochten die Gemeinderäte dem Verwaltungsvorschlag nicht zu folgen: Den selten genutzten Parkplatz beim ev. Freizeitgelände mit ca. 30 Stellplätzen wollen Firma und Verwaltung nach Aufstellen einer Videokamera und zweier Straßenleuchten sicherer machen, damit er von den Firmenbediensteten genutzt wird. Dies war bislang auch Linie im Gemeinderat. In der Sitzung äußerten jedoch einige Räte Zweifel, ob die Fläche den Firmenmitarbeitern zur Verfügung gestellt werden solle. Lieber solle die Gemeinde auf dem Feldweg Richtung Deponie entlang des Sportplatzes weitere Parkplätze anlegen. Von dieser Maßnahme hatte die Verwaltung zuvor abgeraten, da sie dort größeren technischen und rechtlichen Aufwand annimmt. Unisono forderten die Gemeinderäte Bürgermeister Reutter jedoch auf, dort zusätzlichen Parkraum zu schaffen. Manche Schilderungen von Anliegern über "dramatische Verkehrsverhältnisse" in der Friedhofstraße seien allerdings nicht nachvollziehbar, gaben mehrere Räte, die die Situation vor Ort zu verschiedenen Tagen und Uhrzeiten überprüft hatten, zu Protokoll.
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Kritik an Presse
Um den Bau als solchen gab es keine große Diskussion mehr. Sämtliche Sprecher signalisierten Zustimmung, nachdem die dringendsten Stellplatznöte gelöst werden können und die Firma glaubhaft Zusagen gemacht hatte, nächtlichen Lärm abzustellen. In seiner Sitzungsvorlage hatte Hauptamtsleiter Norbert Baar dargelegt, dass das Vorhaben den geplanten Festsetzungen des zu ändernden Bebauungsplans entsprechen wird. Auch hatte die Verwaltung nochmals darauf hingewiesen, dass im Neubau weder Magnesium noch Aluminium gegossen werden, wie es in zwei NWZ-Berichten fälschlicherweise dargestellt wurde, sondern Aluminiumteile gebohrt und gefräst werden sollen. Heftige Kritik äußerte dann auch ein Gemeinderat an der Berichterstattung der Tageszeitung. Dort sei alles durcheinander gebracht und genau das Gegenteil von dem geschrieben worden, was in der Gemeinderatssitzung gesprochen worden sei. Da der NWZ-Bericht an einem Freitag erschien, waren die Firmenleitung und der Bürgermeister das ganze Wochenende beschäftigt, aufgebrachte Gemüter zu beruhigen und die Fehlinformationen des Presseartikels zurechtzurücken. Mit Befremden und Empörung reagierten die Räte auf Äußerungen mehrerer Anwohner, die vor dem Erscheinen des Gemeinderatsberichts im amtlichen Mitteilungsblatt ein Gespräch mit der Verwaltung geführt hatten. Teilweise hatten Anlieger während des protokollierten Gesprächs auf dem Rathaus angedeutet, man könne auf die Arbeitsplätze bei der Firma Plattenhardt verzichten, wichtiger sei die Wohnqualität für die Anwohner. Gerüchte und Verdächtigungen seien, nicht zuletzt durch einen Besuch der Firma durch Anlieger, wie ein Kartenhaus zusammengefallen, so ein Gemeinderat. Man dürfe die Technik nicht verteufeln, sondern müsse die Wertschöpfung durch die Firma sehen. In Deutschland gebe es die höchsten Umweltstandards, die der Betrieb einhalten müsse. Die neue Geschäftsleitung habe hier einen Vertrauensvorschuss der Gemeinde. Sie müsse freilich Mängel beim Lärmschutz abstellen. Für die Gemeinde gelte beides: durch eine Erweiterung der Firma Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig die Wohnqualität der Anwohner zu garantieren. Dabei müssten die Vorgaben eines Gewerbegebiets stets eingehalten werden.
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Vertrauen geschaffen
Durch eine intensive und offensive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Firma und Anliegern habe man in den letzten drei Wochen viele Gerüchte und Desinformationen aus der Welt schaffen können, so Bürgermeister Jochen Reutter. Dies sei harte Arbeit gewesen, er sei nun aber mit dem Ergebnis zufrieden. Die Firma stünde im Wort bei den Anliegern, sie werde an ihren Taten gemessen. Auf der neu geschaffenen Vertrauensbasis werde man weiter aufbauen und die fast 500 Arbeitsplätze der Firma für die Zukunft sichern. Hermann Taterra, technischer Geschäftsführer der Firma Plattenhardt, betonte abschließend nochmals, dass die Firma sofort auf dem Areal Burr für alle Angestellten Parkplätze anlegen werde, sobald dies baurechtlich möglich sei. Verschiedene provisorisch angelegte Parkplätze bei Burr und Plattenhardt werde man dann wieder zurückbauen und die Flächen rekultivieren. Er habe sich über die freundliche Atmosphäre bei der Firmenbesichtigung durch die Anlieger gefreut, so der Sprecher, deren Wissensdurst er zum großen Teil habe löschen können. Der Umgang mit Magnesium, der bei Anwohnern Sorgen ausgelöst hatte, sei nicht einfach, aber zu bewältigen. Die brandschutztechnischen Voraussetzungen habe man geschaffen. Eine Erweiterung der bestehenden Gießerei sei derzeit nicht vorgesehen, solange dort keine hundertprozentige Auslastung vorhanden sei. Vielmehr wolle man in dem neuen Gebäude in die Hightech-Produktion von Getriebegehäusen für Fahrzeuge einsteigen. Er werde seine Versprechungen gegenüber den Anliegern und der Gemeinde halten, so der Sprecher. Unter anderem will die Firma nach Fertigstellung des Neubaus einen Tag der offenen Tür für die Bevölkerung anbieten. Die Firma Plattenhardt solle künftig kein "schwarzes Loch" mehr sein, so Taterra.
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Verkehrsplanung für die Friedhofstraße
Ob sich mit der Verkehrssituation in der Friedhofstraße ein Verkehrsplaner beschäftigen wird, entscheidet der Gemeinderat in der nächsten Sitzung. Die Verwaltung lasse sich von zwei Büros Honorarangebote vorlegen, informierte Bürgermeister Reutter das Gremium über den derzeitigen Stand. Darin seien auch Verkehrszählungen enthalten. Die beiden Fachbüros hätten sämtliche Anregungen, die von Anliegern erhoben worden sind, erhalten. Die Verkehrsproblematik im Bereich der Friedhofstraße sei nicht so groß, wie teilweise behauptet, ließen einige Räte durchblicken. Deswegen dürfe man von einem Verkehrsgutachten nicht zu viel erwarten. Einig sind sich Bürgermeister Reutter und die Gemeinderäte, dass sich Gemeinde, Gutachter, Firmen und Anwohner an einen Tisch setzen sollten.
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Umgestaltung des Sauerbrunnenplatzes noch nicht endgültig geregelt
Wo und wieviel neue Stellplätze im Bereich des Sauerbrunnens angelegt werden sollten, darüber konnte der Gemeinde-rat nach langer Diskussion kein Einvernehmen erzielen. Verwaltung und Planer Uwe Straub wurden beauftragt, weitere Vorschläge zu unterbreiten. Mit 8 : 6 Stimmen wurde der Antrag von Bürgermeister Jochen Reutter gestützt, auf eine Bushaltebucht am Sauerbrunnen zu verzichten und den Bus wie bisher auf der Straße halten zu lassen.

Im Rahmen der geplanten Butzbachsanierung zwischen dem landwirtschaftlichen Anwesen Ilg und der Ortsausfahrt Richtung Göppingen wird der Bereich um den Sauerbrunnen neu gestaltet. Dies hatte der Gemeinderat schon länger beschlossen. Unter anderem wird das Brunnenhäuschen etwas verlegt, die bisherigen Parkplätze am Sauerbrunnen müssen dem künftig offen geführten Butzbach weichen. Der letzte ungeklärte Punkt in der Planung ist die verkehrliche Gestaltung, was neue Stellplätze und die Bushaltestelle anbelangt. Der Donzdorfer Ingenieur Uwe Straub, der die Butzbachsanierung plant, legte dem Gemeinderat drei Varianten von Stellplätzen vor. Die neuen Stellplätze würden auf der dem Sauerbrunnen gegenüberliegenden Straßenseite angrenzend an den Zebrastreifen angelegt werden. Eine Variante mit vier Stellplätzen hatte zuvor die Verkehrsschau des Landkreises und der Polizei in optischer und verkehrstechnischer Sicht abgesegnet. Längs- oder Schrägparkplätze direkt an der Hauptstraße schieden aus Sicherheitsgründen aus. Man wolle mit der ortsbildprägenden Fläche dort behutsam umgehen, so Straub, vier Stellplätze mit Parkzeitbegrenzung würden ausreichen. Die neuen Parkplätze nicht am Sauerbrunnen anzulegen, darüber war sich das Gremium einig. Nicht einigen konnten sich jedoch die Räte auf die von Verwaltung, Planer und Verkehrsexperten vorgeschlagene Variante. Der mehrheitliche Tenor lautete, dass die Vermischung von Fußgängern, fließendem und ruhenden Verkehr dort zu gefährlich sei. Für die Kindergartenkinder sei die Situation in dem Bereich die "Hölle", so ein Gemeinderat. Auch seien die Sichtverhältnisse, vor allem beim Ausfahren vom Fußweg in die Dobelstraße, unübersichtlich. Der Bereich Kirchweg / Dobelstraße / Zebrastreifen zum Sauerbrunnen sei ein Verkehrsknotenpunkt, an dem reger Fußgängerverkehr, Skateboarder und zu schnell fahrende Autos immer wieder gefährliche Situationen verursachten. Andere Stimmen sahen dies nicht so dramatisch, die Zahl der Begegnungen von Fußgängern bzw. Kindern und Autos halte sich dort in Grenzen. Einige Gemeinderäte zweifelten an, ob es den Sauerwasserholern zumutbar sei, die Getränkekisten über die Straße zu tragen und somit eine Strecke von etwa 20 Metern zwischen Auto und Sauerbrunnen zurückzulegen. Ein Gemeinderat schlug vor, die überplante Fläche im Bereich der handgemalten Ortsplantafel ohne Einschränkung den Fußgängern vorzubehalten und stattdessen Parkplätze im Bereich Reustadt anzulegen. Planer Straub erhielt zahlreiche Vorschläge und Planvarianten aus dem Gremium, die er nun überprüfen soll. Unter anderem wurde ein Grundstückserwerb durch die Gemeinde und die Verlegung des Zebrastreifens angesprochen. Man werde den Anregungen aus dem Gemeinderat nachgehen, so abschließend Bürgermeister Reutter. Er setze bei der Planung allerdings voraus, dass Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrsordnung beachteten. Die Gemeinde könne nicht allen Eventualitäten und individuel-lem Fehlverhalten vorbeugen.
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Bus hält weiterhin auf der Straße
Genauso engagiert und detailliert wurde anschließend das Thema einer möglichen Busbucht diskutiert. In Übereinstimmung mit der Verkehrsschau des Landkreises, dem örtlichen Busunternehmer und dem Planer schlug Bürgermeister Reutter vor, am Sauerbrunnen keine Busbucht anzulegen, sondern die bisherige Regelung beizubehalten. Dies diene auch der Beschleunigung des ÖPNV. Dort wo man vorhandene Busbuchten entfernt habe, z. B. vor dem Rathaus oder in der Zeller Straße, funktioniere der Bushalt hervorragend. Auch in städtebaulicher Sicht will der Schultes am Brunnenhäuschen keine Busbucht, die bis zu 60 Meter lang sein müsste, wenn dort Gelenkbusse halten wollen. Für eine Busbucht müsste man auch teilweise die Kreisstraße versetzen, erläuterte Dipl. Ing. Straub, was teuer werde. In der Beratung zeichneten sich schnell zwei Lager ab. Für einen Teil des Gremiums ist die Situation dort unzumutbar gefährlich. Wenn der Bus auf der Straße halte, werde er ständig von Fahrzeugen überholt, die nicht warten wollten, dies führe zu haarsträubenden Situationen. Andere Räte unterstützten den Verwaltungsvorschlag. Den Autofahrern sei es zuzumuten, eine halbe Minute hinter dem haltenden Bus zu warten. Wer dennoch überhole, verstoße gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Gefahr eines Auffahrunfalles sei sogar noch größer, wenn der Bus nicht auf der Straße halte, sondern beim Anfahren die Busbucht verlasse. Auch hier, so Bürgermeister Reutter, könne die Gemeinde den Autofahrern nicht die Verantwortung für ein korrektes Verhalten abnehmen. In vielen anderen Städten mit wesentlich mehr Verkehr funktioniere der Bushalt auf der Straße auch. Mit knapper Mehrheit konnte die Verwaltung ihren Antrag durchbringen.
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Gewerbegebiet Reustadt wird in kleinem Rahmen erweitert
Das Gewerbegebiet Reustadt wird um ca. 45 ar erweitert. Die Verwaltung soll die erforderlichen Verfahrensschritte und Grundstücksverhandlungen in die Wege leiten. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Derzeit gibt es einen örtlichen Interessenten, der entsprechende Gewerbefläche sucht, informierte Bürgermeister Reutter. Ein weiterer örtlicher Betrieb, der unter Um-ständen aussiedeln wollte, wird am vorhandenen Standort erweitern und benötigt keine Gewerbefläche in Reustadt. Mit der Arron-dierung des Gewerbegebiets, so der Schultes, könne man örtlichen Bedarf abdecken und habe dann noch Reserveflächen. Bei Bedarf lasse sich das Gebiet organisch weiterentwickeln. Die Flächen sind in Privatbesitz und müssen von der Gemeinde aufgekauft werden. Nach der Erschließung des Gewebegebiets Reustadt Mitte der 80er Jahre wäre dies seit über 15 Jahren die erste Erweiterung, informierte Reutter das Gremium. Nachdem das hohe Ziel eines interkommunalen Gemeindegebiets im Raum Voralb gescheitert sei, so ein Gemeinderat, und der Flächennutzungsplan in Reustadt eine Gewerbegebietserweiterung vorsehe, sei die Sache klar: Man müsse dort erweitern. Im Unterschied zu Nachbargemeinden, die zuerst teuer Fläche aufkauften und sich dann erst um das Planungsrecht kümmerten, werde in Hattenhofen zuerst die planungsrechtliche Voraussetzung geschaffen und dann gebaut. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets helfe man einem örtlichen Jungunternehmer und könne Arbeitsplätze schaffen. Wichtig sei eine kostengünstige Erschließung und eine gute Eingrünung. Dies sahen andere Sprecher im Gremium genau so. Die künftigen Gewerbetreibenden müssten allerdings in gestalterischer Sicht die Vorgaben der Gemeinde erfüllen. Für seine Grundsatzentscheidung erhielt das Gremium am Ende der Sitzung im Rahmen der Bürgerfragestunde das Lob einer Bürgerin. Dieses verband die Sprecherin mit der Hoffnung, dass die Gemeinde ihr demnächst vorgelegtes Baugesuch für eine Erweiterung ihres Betriebes genau so positiv beurteile.
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