Kurz berichtet
Hattenhofer spenden für Flutopfer
Bürgermeister beantwortet Bürgerfragen
Feuerwehr: Neues Fahrzeug für optimierten Einsatz
Gemeinde hilft Musikverein beim Instrumentenkauf

Kurz berichtet
Gewerbegebiet: Den Entwurf des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Reustadt - 2.Änderung" hat der Gemeinderat gebilligt. Mehrere Anregungen aus dem Gremium zur Erschließung werden vom planenden Büro Kuhn, Frickenhausen untersucht. Siehe öffentliche Bekanntmachung in dieser Ausgabe.
Brandschutz: Wegen mangelhaften Brandschutzes hat die Baurechtsbehörde im Landratsamt Göppingen die Nutzung der ungenehmigten Aufenthaltsräume im 2. Dachgeschoss des Gebäudes Ringstraße 1 untersagt.
Rechte für Kinder: Am 20. September ist Weltkindertag. Gegen elf Uhr wollen die Kinder des Gemeindekindergartens am Rathausplatz an einer weltweiten Kinderdemonstration teilnehmen.
Nein zu Sechsfamilienhaus: Bis zu vier Wohnungen können nach dem vor zwei Jahren geänderten Bebauungsplan "Dobelwiesen" auf dem Grundstück Schillerstraße 18 bei einem Neubau errichtet werden. Einen Antrag der Grundstückseigentümerin, dort ein Sechsfamilienhaus bauen zu dürfen, hat die Gemeinde aus städtebaulichen Gründen abgelehnt und dabei auf die Ortsrandlage verwiesen.
Planänderung: Um auf dem Grundstück Albstraße 5 den Bau einer Doppelgarage zu ermöglichen, die sich bislang im Außenbereich befände, wird die Gemeinde den Bebauungsplan "Dobelwiesen-Ahorn" um das betroffene Grundstück erweitern.
Carport: Dem Bau eines Carports auf dem Grundstück Schlierbacher Straße 4 erteilte der Gemeinderat das Einvernehmen.
Bauanträge: Während der Sitzungspause in den Sommerferien hat die Verwaltung folgenden Bauanträgen das Einvernehmen erteilt: Ausbau des Dachgeschosses, Höfle 11/1; Gartenpavillon, Steigle 9; Wohnhaus, Hauptstraße 105; Nutzungsänderung am Maschinenschuppen, Hauptstraße 5; Wintergarten, Hauptstraße 26; Blockheizkraftwerk, Friedhofstraße 52. Auf Vorschlag eines Gemeinderats wird die Verwaltung prüfen, ob das geplante Blockheizkraftwerk bei der Firma Plattenhardt und das gemeindliche Blockheizkraftwerk im Wohngebiet Sommergarten unter Ausnutzung von Synergieeffekten kombiniert werden können.
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Hattenhofer spenden für Flutopfer
Wie berichtet hat die Gemeinde als Soforthilfe für die Hochwassergeschädigten an der Elbe 1.000 € an die Evangelische Diakonie gespendet. Auch die Hattenhofer Bürgerinnen und Bürger zeigten sich spendenfreudig. Zum Zeitpunkt der Gemeinde-ratssitzung waren 785 € auf dem Gemeindekonto eingegangen. Bürgermeister Jo-chen Reutter will mit dem sächsischen Gemeindetag abstimmen, welche Projekte vor Ort zielgerichtet unterstützt werden können. Wer noch spenden möchte, kann dies auf das Gemeindekonto 787 bei der Kreissparkasse Göppingen tun.
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Bürgermeister beantwortet Bürgerfragen
Die Fragen aus der Bürgerversammlung vom 19. Juni wurden von Bürgermeister Jochen Reutter im Gemeinderat nochmals detailliert beantwortet. Zum Thema weiterführende Schule im Voralbraum verwies der Schultes auf eine Besprechung im Boller Bürgersaal am 26. September. Dazu haben die Landtagsabgeordneten Hermann Seimetz und Dr. Dietrich Birk die Entscheidungsträger eingeladen. Zur Linderung der Sommerhitze in der Grund- und Hauptschule wird demnächst ein Sonnenschutz am Glasdach der Schulaula angebracht. Den Bau einer Klimaanlage oder anderer technischer Einrichtungen will der Schulbeirat aus Kostengründen nicht weiter verfolgen, zumal sich die heiße Zeit auf wenige Tage im Jahr beschränkt. Dass der Hausmeister an heißen Tagen gegen 23 Uhr nochmal die Schule lüften solle, wurde von einer Gemeinderätin als überzogen bezeichnet. Nach den Sommerferien wird ein Englischkurs für Erstklässler im Rahmen der Volkshochschule angeboten. Über Lieder, Bewegungs- und Fingerspiele können da die Kinder ohne Leistungsdruck die ersten Kontakte mit einer Fremdsprache aufnehmen. Die Kreditkosten für Fremddarlehen der Gemeinde betrugen in 2001 knapp 221.000, wovon 100.000 € Tilgung waren. Dieses Jahr werden die Kreditkosten knapp 219.000 € betragen, wobei rund 105.000 € zur Tilgung eingesetzt werden. Aus den Aktienerlösen der Neckarwerke hat die Gemeinde eine Sonderrücklage von knapp 500.000 € gebildet. Außerdem erwartet die Gemeinde eine weitere Vermögensausschüttung aus dem NWS-Aktienpool. Danach will Bürgermeister Reutter mit dem Gemeinderat beraten, wie diese Gelder eingesetzt werden. Zum Thema Einkaufsmöglichkeiten findet demnächst eine Gesprächsrunde örtlicher Einzelhändler, Direktvermarkter und der Gemeinde statt. Die Butzbachverdolung kostete aufgrund der Schäden in den 80er und 90er Jahren rund 680.000 DM bzw. rund 348.000 €.
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Feuerwehr: Neues Fahrzeug für optimierten Einsatz
Die Freiwillige Feuerwehr erhält nächstes Jahr einen Gerätewagen, um die Einsatzfähigkeit zu optimieren. Durch Eigenleistungen, Verwendung gebrauchter Komponenten und durch einen Zuschuss des Fördervereins für die Feuerwehr von rund 7.500 € will Kommandant Steffen Berroth die Kosten so gering wie möglich halten. Nach dem Kreisbrandmeister hat nun auch der Gemeinderat dem Konzept der örtlichen Feuerwehr einstimmig zugestimmt. Die Aufgaben der Feuerwehren gingen weit über die Brandbekämpfung hinaus, hatte Berroth ausgeführt, und aus der Feuerwehr sei ein Allround-Dienstleister geworden. Deswegen müsse man eine umfangreiche Ausstattung zur technischen Hilfeleistung mitführen. Dazu gehöre der Atemschutz ebenso wie verschiedene Sägen und Flexen, Beleuchtungsmaterial, Hebesätze und Erst-Hilfe-Material. Insgesamt umfasse die Ladeliste rund fünfzig Gegenstände. Auf den bisherigen Fahrzeugen habe man aus Platz- und Gewichtsgründen keine Möglichkeit, alles unterzubringen. Deswegen müsse im Einsatzfall hin und wieder ein Mann mit einem Fahrzeug zurück zum Stützpunkt, um zusätzlich benötigtes Gerät zu holen. Eine Lösung sieht die örtliche Feuerwehr darin, die gesamte zusätzliche technische Ausrüstung in einem Fahrzeug zentral unterzubringen. So habe man dann alle Geräte auf jeden Fall an der Einsatzstelle, so Berroth. Bei Fahrzeugkosten von rund 22.000 € abzüglich des Zuschusses vom Förderverein und eines Haushaltsüberschusses aus 2002 bleiben bei der Gemeinde etwa 12.000 € hängen. Damit, so Steffen Berroth, sei der Fuhrpark in Hattenhofen aber immer noch deutlich günstiger als der vergleichbarer Wehren in Nachbargemeinden. Der gut ausgearbeitete und begründete Antrag der örtlichen Feuerwehr stieß bei den Gemeinderäten auf offene Ohren. Jeder könne einmal im Notfall die Feuerwehr benötigen, so ein Sprecher, dann sei es eine Horrorvorstellung, dass die Feuerwehr zurückfahren müsse, um weiteres Gerät zu holen. Das neue Fahrzeug habe in der Feuerwehrhalle Platz, betonte Kommandant Berroth auf Nachfrage. Bürgermeister Reutter will die erforderlichen Finanzmittel im nächsten Haushaltsplan bereit stellen.
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Gemeinde hilft Musikverein beim Instrumentenkauf
Den Kauf einer neuen Tuba für den Musikverein unterstützt die Gemeinde mit einem Zuschuss von 3.000 €. Diesem Vorschlag von Bürgermeister Reutter hat der Gemeinderat einstimmig zugestimmt. Eine über 25 Jahre alte Tuba wurde bei einem Auftritt so beschädigt, dass die Reparaturkosten weit über dem Zeitwert liegen, hatte Musikvereinsvorsitzender Armin Hänßler dem Gremium erläutert. Die Versicherung zahlt noch 870 €. Der Musikverein stellt seinen aktiven Musikern vereinseigene Instrumente zur Verfügung. Die Anschaffung dieser Instrumente und auch die jährlichen Reparaturen seien für den Verein eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung, so Hänßler. Die avisierte Tuba liege mit Kosten von 6.400 € im Mittelbereich, sei aber qualitativ gut. Die örtlichen Vereine seien das Rückgrat des ehrenamtlichen Engagements, so Bürgermeister Jochen Reutter. Wie auch andere Vereine am Ort habe der Musikverein eine erfreuliche Entwicklung genommen. Dies sahen mehrere Sprecher im Gremium genauso. Der Verein repräsentiere die Gemeinde bei vielen Gelegenheiten.
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