Bericht von der Gemeinderatssitzung
06.04.2005

Kurz berichtet

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Wechsel: Aus familiären Gründen muss Berthold Reisacher aus dem Gemeinderat ausscheiden. Bürgermeister Jochen Reutter würdigte Reisachers Verdienste um die Gemeinde. Nachfolgerin ist Ilse Schempp, die auch die Sitze ihres Vorgängers in der Kommunalen Wohnungsbau GmbH, Schulbeirat und Gebäudekommission übernimmt.
Obdach: Um bei der Beitreibung von Kosten und der Durchsetzung einer Hausordnung mehr Rechtssicherheit zu haben, hat der Gemeinderat eine Satzung über die Benutzung von Obdachlosenunterkünften beschlossen (siehe öffentliche Bekanntmachung in dieser Ausgabe).
Feldwege: Kunden von Aussiedlerhöfen müssen mit dem Pkw weiterhin die offizielle Zufahrt benutzen. Einen Antrag von auswärtigen Pferdehalterinnen auf dem Berghof zur Freigabe eines nur für Landwirtschaft zugelassenen Feldwegs hat der Gemeinderat einstimmig abgelehnt.
Solaranlage: Die Gemeinde stellt der noch zu gründenden Betreibergesellschaft für eine Fotovoltaikanlage das Schuldach 21 Jahre lang kostenlos zur Verfügung. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Gemeinde beteiligt sich selbst mit 5.000,- € aus der Sonderrücklage der NEV-Aktien an der Anlage. Ein Antrag, sich mit 10.000,- € zu beteiligen, wurde vorher mehrheitlich abgelehnt.
Sanierung: Die Gehwege am Friedhof sollen in fünf Bauabschnitten, beginnend in 2005, durch den Bauhof saniert werden. Technische Details will Bürgermeister Jochen Reutter mit dem Bauausschuss vor Ort besprechen.
Mängel: Hattenhofen gehört zu sechs Landkreisgemeinden, die den Boden ihrer Streuobstwiesen durch das Landratsamt untersuchen ließen. Die Mehrheit der untersuchten Obstwiesen ist laut Studie nicht ausreichend mit den Hauptnährstoffen versorgt. Auch bei einer Verbesserung der Nährstoffversorgung wird es rund fünf Jahre dauern, bis sich die Bäume erholen.
Vorsitz: Die Vorsitzenden des gemeindlichen Gutachterausschusses sind die Gemeinderäte Bernd Liebrich und Bianca Wolf-Hofmann.
Schulden: Der Landkreis hat wegen der immens gestiegenen Sozialausgaben keine andere Möglichkeit, als sich über eine höhere Kreisumlage zu finanzieren. Dies betont Kreiskämmerer German Staudenmaier in einem Brief an Bürgermeister Reutter. Reutter hatte im Auftrag des Gemeinderates beim Landratsamt nachgefragt.
Zuwachs: Der Krankenpflegeverein Raum Bad Boll ist um 100 neue auf 1616 Mitglieder gewachsen, davon 291 aus Hattenhofen.
Nachwuchs: Der 29. Kreisjugendfeuerwehrtag fand in der Hattenhofer Sillerhalle statt. 300 Jungfeuerwehrleute trafen sich dort und zeigten auch Schauübungen.
Erklärung: Als "unsachlich und aggressiv" kritisierte ein Gemeinderat im Namen mehrerer Ratskollegen die im Mitteilungsblatt veröffentlichte Reaktion der Hattenhofer Hundefreunde auf den Gemeinderatsbeschluss, am evangelischen Freizeitgelände keinen Hundeübungsplatz zur Verfügung zu stellen. Der Sprecher verwahrte sich gegen die Unterstellung, der Gemeinderat habe sich vorab nicht sachkundig gemacht, ohne soziale Kompetenz entschieden und gegen die Gleichbehandlung der örtlichen Vereine verstoßen. Der Beschluss sei mit Zweidrittel-Mehrheit gefasst worden. Niemals sei seitens des Gremiums geäußert worden, dass es keinen Hundeplatz in Hattenhofen geben solle. Der angestrebte Platz berge aber Sprengstoff, man müsse vorprogrammierte Schwierigkeiten -auch in Verantwortung den Hundefreunden gegenüber- vermeiden. Information: In der gemeindlichen Berichterstattung aus den Gemeinderatssitzungen die Na-men der zitierten Gemeinderäte zu nennen, beantragte ein neues Mitglied des Gre-miums. Ein gleichlautender Antrag war vor rund fünf Jahren bei Stimmengleichheit abgelehnt worden. Bürgermeister Jochen Reutter will dies nochmals aufbereiten. Auszeichnung: Für 30 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat ehrte Bürgermeister Reutter Ge-meinderat Wolfgang Liebrich mit der goldenen Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg. (Ausführliche Berichterstattung in der nächsten Ausgabe)
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