Bericht von der Gemeinderatssitzung
07.11.2007

Kurz berichtet Straßenfest erlöst fast 3000 Euro für gute Zwecke Einnahmen sinken
Eigentumswohnungen: Gemeinderat stimmt Bau zu Größeren Stauraum gefordert Neue Firma holt gelbe Säcke ab
Privatwirtschaftliches System: Beschwerden direkt an Firma richten
Instandhaltung der Gemeindegebäude zeigt Wirkung
Diskussion um Sachbeschädigung

Kurz berichtet
Bauvorhaben ohne Gemeinderat: Während der Sommerpause hat die Verwaltung zwei Bauvorhaben das Einvernehmen erteilt: Einer Teilaufstockung des Hauses Zeller Straße 36 und einer Dachgeschossaufstockung mit Doppelgarage, Steigle 9.
Ja zu Bauvoranfrage: Im Einvernehmen mit Bauherren und Baurechtsbehörde hat die Gemeinde einer Bauvoranfrage für einen Doppelcarport, In der Kürze 12, unter Auflagen zugestimmt.
Keine Erweiterung: Die Eigentümer des Grundstücks Friedhofstraße 3/2 haben vor dem Hintergrund von Angrenzereinwendungen und wegen einer überwiegend ablehnenden Haltung im Gemeinderat ihren Bauantrag zur Erweiterung der genehmigten Garage zurückgenommen.
Mehr Geld beantragt: Bürgermeister Jochen Reutter hat beim Land eine Aufstockung der Sanierungsmittel für die Ortsmitte beantragt, da für die Neugestaltung des Parkplatzareals in der Schulgasse viel Geld abfließen wird. Der Schultes rechnet nicht mit einer Entscheidung vor 2009.
Noch kein Termin für Straßensanierung: Die Sanierung der Ortsdurchfahrten steht auf der Prioritätenliste des Landkreises. Allerdings muss der Kreis vorher viele andere Straßen richten, die in wesentlich schlechterem Zustand sind.
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Straßenfest erlöst fast 3000 Euro für gute Zwecke Einnahmen sinken
Der Erlös des Straßenfests beträgt wie in den Vorjahren rund 2.900 Euro. Der Betrag wird hälftig für den weiteren Ausbau der Schulbücherei und zur Beschaffung von Spiel- und Sportgeräten für die Sillerhalle eingesetzt. Auffällig ist, dass die Einnahmen von Jahr zu Jahr zurückgehen. Nur den Bemühungen der Verwaltung um eine Reduzierung der Ausgaben, vor allem durch möglichst sparsamen Einkauf und weniger kostenpflichtige Werbung, ist es zu verdanken, dass die Erlöse nicht sinken. BM Reutter will über Veränderungen beim Straßenfest nachdenken.
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Eigentumswohnungen: Gemeinderat stimmt Bau zu Größeren Stauraum gefordert
Den Bau eines Fünffamilienwohnhauses, Dorfwiesen 2 (früheres Gallus-Areal) hat der Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Das Vorhaben hält den Bebauungsplan ein, es sind zehn Stellplätze vorgesehen. Das Gremium fordert allerdings eine Versetzung des Gebäudes um etwa einen Meter nach Westen. Der Stauraum vor den Garagen, die von der Zeller Straße her angefahren werden, soll mindestens 4,50 Meter betragen, damit dort Fahrzeuge abgestellt werden können, ohne auf den angrenzenden öffentlichen Gehweg zu ragen.
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Neue Firma holt gelbe Säcke ab
Privatwirtschaftliches System: Beschwerden direkt an Firma richten

Ab Januar holt nicht mehr die kreisansässige Firma ETG die gelben Säcke ab, sondern die Wendlinger Firma Heilemann als Subunternehmer der Firma Rhenus aus Stuttgart. Dies ist das Ergebnis einer neuen Ausschreibung der Sammlung und Verwertung von Leichtverpackungen durch den Landkreis. Dadurch verändern sich möglicherweise die Abholzeiten in Hattenhofen. Die gelben Säcke, empfiehlt der Landkreis, sollten in den Privathaushalten bis zum Jahresende rationiert werden.
Das Duale System Deutschland (DSD), welches für die Abholung und Verwertung der Verpackungsreststoffe zuständig ist, ist keine staatliche, sondern eine privatwirtschaftliche Einrichtung. Die Verpackungsverordnung, die der damalige Umweltminister Klaus Töpfer Anfang der 90er Jahre erließ, sah vor, dass Verpackungen bei den Verkaufsstellen zurückgegeben werden können. Ausnahmsweise sollte die Sammlung und Verwertung durch ein gewerblich organisiertes System möglich sein. Aus der Ausnahme wurde die Regel und es entstanden das DSD und der gelbe Sack.
Der Landkreis weist darauf hin, dass Reklamationen wegen der Abholung der gelben Säcke nicht an den Landkreis (und auch nicht an das Rathaus), sondern direkt an den DSD-Vertragspartner Rhenus gerichtet werden sollen. Die Firma Rhenus wird dafür noch eine Hotline einrichten.
Sprecher im Gemeinderat sahen die Umstellung kritisch und befürchten organisatorische Schwierigkeiten und Nachteile für die Einwohner.
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Instandhaltung der Gemeindegebäude zeigt Wirkung Diskussion um Sachbeschädigung
Bei der siebten Begehung der Gemeindegebäude durch eine Kommission, bestehend aus Gemeinderäten, Verwaltung, Bauhofchef und Hausmeistern, wurden weniger Mängel denn je festgestellt. Die jährliche Kontrolle und entsprechende Sanierung festgestellter Mängel zahlt sich aus. Dieses Fazit im Kurzbericht der Verwaltung nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. An größeren Vorhaben stehen ins Haus: Weitere Sanierung der Friedhofswege, Gesamtkonzept zur Sanierung der Sillerhalle, ein Austausch der Fenster mit Fassadensanierung am Schulaltbau und eine energetische Optimierung des Hauses Boßlerweg 1.
Anlass zur Diskussion war der Fall einer beschädigten Glasscheibe in der Sillerhalle. Weil es Zeugen gab, hatte die Verwaltung Anzeige erstattet. Dennoch kam es vor Gericht zu einem Freispruch, so dass die Kosten an der gemeindlichen Versicherung hängen blieben. Mehrere Sprecher äußerten ihr Unverständnis. Zudem, so der Tenor, hätte die Versicherung des Vereins, der die Halle gemietet hatte, für den Schaden aufkommen sollen.
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