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Gemeinde Hattenhofen

Unsere innere Uhr
Die Menschen in der westlichen Zivilisation leben heute nach dem Takt des Uhrwerks, der beispielsweise für das Leben einer Pflanze keinerlei Bedeutung hat; deren Lebensprozesse schwingen zwischen Sonnenaufgang und –untergang. Moderne Analyseverfahren belegen, dass auch der menschliche Organismus regelmäßigen Rhythmen unterliegt. Die Synchronisation wird durch das vegetative Nervensystem und das Endokrinum (Gesamtheit der hormonproduzierenden Drüsen) vermittelt. Schon 1814 prägte ein Mediziner den Begriff dieser „inneren Uhr“. In der traditionellen chinesischen Medizin ist seit tausenden von Jahren eine „Organuhr“ bekannt. Krankheiten entstehen unter anderem, wenn der Mensch zu viel nach dem äußeren Takt lebt. Echten Takt erreichen nur Maschinen, wobei dieser Takt hinsichtlich seiner Amplitude und seiner Frequenz starr ist. Rhythmus dagegen ist variabel. Jeder Mensch wandelt sich beim Durchlaufen seiner Rhythmen, er bleibt nicht derselbe. Fachleute für Psychosomatik empfehlen, sich ab und zu einen Ausflug aus den starren Vorgaben unserer Zeit zu gönnen und auf die innere Uhr zu hören. Wenigstens am Wochenende und im Urlaub.
(Quelle: Vitawell Magazin, NWZ).

 

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