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Was zuviel Fernsehen und Passivrauchen anrichten
Stundenlang vor der Glotze hocken und Eltern, die rauchen – beides ist Gift für die kindliche Entwicklung. Zuviel Fernsehen schadet dem kindlichen Gehirn. Kindergarten- und Vorschulkinder, die täglich mehr als eine halbe Stunde fernsehen, sind nicht in der Lage, die schnellen Bildfolgen zu verarbeiten. Sie können sich kein echtes Bild von der Wirklichkeit machen. Noch schlimmer dran sind Kinder, in deren Haushalt geraucht wird (siehe hierzu Artikel in der nächsten Ausgabe).

Medienexperten weisen einen Zusammenhang zwischen hohem Fernsehkonsum und schlechten schulischen Leistungen nach. Der eigene Fernseher im Kinderzimmer wirkt sich dabei laut Professor Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen negativer auf die Noten aus als die im Rahmen der PISA-Debatte diskutierte soziale Herkunft. Die große emotionale Wucht aus Filmszenen verdrängt das angelernte Schulwissen aus dem Kurzzeitspeicher des Gedächtnisses.

Nachgewiesen ist auch ein Zusammenhang zwischen Fernsehkonsum und Fettleibigkeit. Die Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu werden, nimmt mit jeder zusätzlichen Stunde fernsehen pro Tag zu. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu bleiben. Die für Deutschland vorliegenden Daten zeigen folgendes: Verbringen Vorschulkinder mehr als zwei Stunden täglich vor elektronischem Bildschirmmedien, dann erhöht sich ihr relatives Risiko, übergewichtig zu werden, um 70 Prozent. 80 Prozent der fettleibigen Kinder sind als Erwachsene ebenfalls fettleibig. Hochgerechnet auf die Sterbefälle durch Dickleibigkeit pro Jahr ist Fernsehen laut Statistiken gefährlicher als Straßenverkehr.
(Quellen: NWZ, Fachzeitschrift „Nervenheilkunde“, „Apothekenumschau“).

 

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