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Früh vorbeugen für starke Knochen
Nicht nur ältere Frauen kennen „Witwenbuckel“, Oberschenkelhals- und Wirbelbrüche. Von übermäßigem Knochenschwund sind in Deutschland sechs Millionen Menschen betroffen, Tendenz steigend. Die Osteoporose beginnt schleichend. Bis zum ersten Bruch, meist aus nichtigem Anlass, ist der Knochenschwund schon weit fortgeschritten. Knochen werden ständig auf-, ab- und umgebaut. Sie reagieren auf einwirkende Kräfte und ersetzen alte durch neue Substanz. Ihr Stoffwechsel wird unter anderem von Hormonen gesteuert. Genetische und hormonelle Faktoren, Ernährungsfehler und Bewegungsmangel können die Ursache sein, wenn Knochenmasse mehr ab- als aufgebaut wird. Der Knochen wird porös, spröde und kann bei geringster Belastung brechen, z.B. bei Niesen oder Husten.
Eine Lebensweise ohne ausreichende körperliche Aktivität und mit einseitiger Ernährung schafft bereits bei den Jüngsten schlechte Voraussetzungen für ein Skelett, das ein Leben lang eine starke Stütze sein soll. In jungen Jahren wird der Grundstein für starke Knochen gelegt. Je mehr Kinder toben, springen und laufen, desto mehr wird das Knochenwachstum angeregt und ein Polster für den unvermeidlichen Abbau im Alter aufgebaut. Mindestens zweimal pro Woche sollten auch bei Erwachsenen die Muskeln und Knochen kräftige Reize erhalten. Bereits im vierten Lebensjahrzehnt verliert das Skelett jährlich etwa ein Prozent seiner Substanz (gleichzeitig reduziert sich auch die Muskulatur und damit die Körperkraft). Eine kalziumreiche Ernährung (Milch, Käse, Mineralwasser, Kräuter, grünes Gemüse) und Vitamin D aus der Sonne können dem entgegenwirken.
(Quelle: Apothekenumschau)

 

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