Sie befinden sich hier:  Natur und Umwelt / Freizeit und Gesundheit / Hattenhofen vital / Bewegung im Alltag / Kollateralschäden des Billigwahns / 
Druckversion
Gemeinde Hattenhofen

Die Kollateralschäden des Billigwahns
Die deutsche Umwelthilfe, eine private Organisation aus Radolfzell, möchte den Modetrend „Geiz ist Geil“ entzaubern. Unter diesem Motto werde, so die DUH, kurzsichtig gespart, auf Kosten der Umwelt oder auf Kosten der Gesundheit der Verbraucher. Wer ein Pfund „frisches“ Putenfleisch für 99 Cent einkaufe, dürfe sich nicht wundern, wenn es aus dubiosen Quellen stamme und die dafür einst gemästeten Puten zu Lebzeiten bemitleidungswerte Kreaturen gewesen seien. Wer gesunden Saft aus der „falschen“ Verpackung trinke, müsse damit rechnen, dass der dann so gesund nicht sei, wie die bunten Bildchen auf dem Karton Glauben machten. Wer heute bei den Lebensmitteln spare, zahle später mit seiner Gesundheit. Bedrückendes Ergebnis einer Untersuchung: Einkommensstarke, die sich qualitätvolle Ernährung leisten könne, leben in Deutschland neun Jahre länger als Einkommensschwache. Der Zwang zu Billigproduktion führte dazu, dass erst in Italien und Kroatien, dann in Deutschland massenhaft mit der Druckchemikalie ITX belastete Lebensmittel in Kartonverpackungen auftauchten. Dieses Mittel zur rascheren Trocknung der Außenbeschriftung von Kartons gerät in Frucht- und Gemüsesäfte, weil beim Massendruck der Rohkartonagen die Außenseite systematisch mit der Innenseite in Berührung kommt. Biertrinker wussten es schon immer: Heimisches Bier aus der Glasflasche schmeckt besser als das Gebräu aus der Dose oder der PET-Flasche. Dies haben Marktstudien ergeben.
(Quelle: DUH-Welt).

 

Zurück zur Übersicht