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Gemeinde Hattenhofen

Der Verein stellt sich vor

Wenn Sie auf einem Felsen am Albtrauf stehen oder von einem der geschichtsträchtigen Berge Teck, Limburg, Aichelberg oder Lotenberg herabschauen, streifen Ihre Blicke über das Band der Streuobstwiesen, am Fuß der Schwäbischen Alb entlang, oder sie folgen ihrem Fleckenteppich weit ins Albvorland hinaus. Dieser Landschaftsraum ist unser Arbeitsgebiet:Altes schwäbisches Kernland der Streuobstwiesen.Seine Tonböden und gut besonnten Hanglagen bieten ideale Bedingungen für Obstbau mit bester Fruchtqualität, für Äpfel, Birnen und Kirschen. Die kleinparzelliert bewirtschafteten Streuobstwiesen sind Sinnbild einer abwechslungs- und strukturreichen Landschaft. Ihre in europäischen Maßstäben herausragende Bedeutung war im Jahr 1991 Grund für die Auszeichnung des Albvorlandes durch den Internationalen Rat für Vogelschutz Important Bird Area (IBA) Nr. 108,als erstem und bisher einzigen Streuobstgebiet! Die hier brütenden seltenen Vogelarten sind Zeugnis für eine höchst reizvolle Landschaft mit bester Lebensqualität und besonderen Erlebniswerten auch für Sie.

Gemeinden des Albvorlandes im weiten Umkreis von Bad Boll und Weilheim a.d. Teck nahmen die Auszeichnung ihrer Landschaft noch im Jahr 1991 zum Anlaß, eine Allianz zu bilden, um den landschaftlichen Werten und Reizen ihres Gebietes die Zukunft zu sichern. Finanzielle Starthilfe bot die Stiftung Naturschutzfonds beim Ministerium für Umwelt Baden-Württemberg mit dem Projekt

Lebensgemeinschaft Streuobstwiese im Albvorland

  • Im Oktober 1994 erfolgte der endgültige Zusammenschluss im gleichnamigen Verein. Alle am Erhalt der Streuobstwiesen Interessierten können und sollten Mitglied des gemeinnützigen Vereins werden.
  • Im Vorstand des Vereins arbeiten Baumschulfachleute, Bewirtschafter, Biologen und Bürgermeister zusammen. Sie suchen für das große Gebiet des Albvorlandes Lösungen, um auf ökonomisch tragfähiger Grundlage Streuobstwiesen für die Lebensgemeinschaft von Mensch und Natur langfristig zu erhalten.
  • Bei der Bewirtschaftung zielen unsere Bemühungen auf günstige Bedingungen für den Lebensraum vom Blumen, Insekten und Vögeln. Verträge mit staatlicher und kommunaler Förderung unterstützen die Bereitschaft zur Arbeit in Streuobstwiesen durch Landwirte und Hobbybaumgärtner.
  • Wir sichern die Obstverwerung in Kelterei und Obstbrennerei. Örtliche Erzeugergemeinschaften keltern ihren speziellen IBA-Apfelsaft und bieten ihn und andere Streuobstprodukte zum Verkauf ab Hof an.
  • Eine Erzeugergemeinschaft für für Streuobstprodukte des ganzen IBA-Albvorland arbeitet mit Keltereien und eingeführten Vermarktungsorganisationen zusammen. Unsere anspruchsvollen Kriterien nützen der Natur in den Streuobstwiesen und zeichnen die Qualität der IBA-Streuobstprodukte aus.
  • Unterstützen Sie unsere Ziele: Durch Ihre Mitgliedschaft, Ihre Spende, Ihre Arbeit in und für Streuobstwiesen und durch den Kauf von Produkten aus dem IBA-Streuobstgebiet Albvorland.