Gemeinde Hattenhofen

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Roberto Capitoni - Spätzle, Sex und Dolce Vita

Herzlichen Dank

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns im Sommer dazu entschlossen, die bereits für Mai 2020 geplante Veranstaltung mit Roberto Capitoni im Herbst durchzuführen. Wir haben natürlich gehofft, dass die Pandemie nicht wieder einen Strich durch unsere Rechnung macht. Hintergrund war, dass wir allen Gästen aus nah und fern endlich mal wieder etwas Normalität, Spaß und Freude schenken wollten. Und was sollen wir sagen: Unser Mut und Einsatz haben sich gelohnt!

Viele Vorschriften wie die Zutrittsbedingungen, das Thema Hygiene und noch mehr mussten mehr denn je beachtet werden. Eine sehr gute Organisation und Vorbereitung haben die Veranstaltung auch in dieser besonderen Zeit möglich gemacht.

Am vergangenen Freitag war es dann endlich soweit: Der Bauhof mit Hausmeister haben zusammen coronakonform aufgebaut. Fleißige Helferinnen haben die Halle in den italienischen Farben dekoriert. Die Licht- und Tontechniker sind mit ihrem Equipment angerückt und am Nachmittag haben die Helferinnen, passend zum Programm und der Deko, italienisch-schwäbische Häppchen gezaubert. Und schon traf ein sehr sympathischer, gut gelaunter Roberto ein. Der vom ganzen Ambiente sehr begeistert war und sich sichtlich auf den Auftritt gefreut hat. Nach dem Soundcheck war es dann so weit. Der Einlass der Gäste war eröffnet. Fast wie beim „check in“ am Flughafen mussten wir jeden einzelnen Gast kontrollieren. Als dies geschafft war, konnten alle den Abend ganz entspannt genießen.

Roberto hatte nicht zu viel versprochen: Er begab sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und letztendlich nach sich selbst. Was steckt in ihm? Der zuverlässige, sparsame und ordnungsliebende Schwabe oder der spendable, spontane und zu jeder Feier bereite Südländer? Spätzle al dente oder doch lieber Spaghetti? In seiner charmanten Art entführte uns Roberto in seinen alltäglichen Wahnsinn und erzählte von ebenso liebenswerten wie skurrilen Erlebnissen mit seinem Patenonkel Luigi, vom Aufwachsen in Isny im Allgäu, bis heute. Auch bei seinem Lieblingssport Fußball schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Ebenso zu erwähnen sind die Anekdoten beim täglichen Chaos in seiner eigenen Mehrnationen-Familie. Danach wussten wir alle, wie pubertäre Töchter auf der ganzen Welt ihre Väter um den Verstand bringen.

Wie ein tasmanischer Teufel rockte er die Bühne und hatte schnell die Lacher auf seiner Seite. In der Pause konnten dann alle unsere leckeren, schwäbisch-italienischen Häppchen und erfrischende Getränke genießen und sich unterhalten. Danach gab Roberto noch mal alles und begeisterte das Publikum.

Ich möchte mich bei den Stiftungsmitgliedern und allen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich für Ihr Engagement bedanken. Die positiven Rückmeldungen der anwesenden Gäste bestätigen uns, dass wir auch weiterhin solche kulturellen „Highlights“ nach Hattenhofen holen. Der Erlös kommt der Hermann und Hilde Walter-Stiftung und somit deren gemeinnützigen Projekten zugute.

Wenn Sie nicht dabei waren, dann haben Sie etwas versäumt!

Jochen Reutter
Stiftungsvorsitzender

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