Blättle vom 30.10.2025

’s Blättle Seite 35 Gemeinde Hattenhofen 30. Oktober 2025 / Nr. 44 Wir gratulieren recht herzlich am 3. November Frau Anna Vormittag zum 75. Geburtstag am 4. November Herrn Werner Meissner zum 75. Geburtstag und wünschen einen schönen Verlauf des Ehrentages und weiterhin alles Gute. Allen Jubilaren, auch denjenigen, die aus persönlichen Gründen nicht genannt werden möchten, wünschen wir viel Glück und gute Gesundheit für ihren weiteren Lebensweg. Aus dem Gemeinderat Land fördert Biotoppflege Die Gemeinde erhält vom Land für die Heckenpflege 4.275,28 Euro aus Fördermitteln. Einwohnerzahl sinkt In Hattenhofen wohnten am 30. Juni 2919 Personen. Davon 1442 Personenmännlich, 1477 weiblich. Dies teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mit. Bevölkerungsschutz: Gemeinde möchte Digitalsirene Die Gemeinde hat zum wiederholten Mal einen Zuschuss für den Bau einer über Digitalfunk steuerbaren Sirene auf dem Rathausdach gestellt. Diesen nichtöffentlichen Beschluss des Gemeinderats gab Hauptamtsleiter Norbert Baar bekannt. Sollte der Zuschuss fließen, wird über das weitere Vorgehen beraten. Bislang müssen alle drei Sirenen im Ort manuell ausgelöst werden. Kreisumlage: Keine Erhöhung geplant Landrat Markus Möller möchte den Kreisumlagehebesatz bei 36,0 Prozent Punkten beibehalten. Voraussetzung ist, dass der Kreistag das vom Landrat vorgeschlagene Sparpaket realisiert. In den nächsten Jahren werde man nicht umhinkommen, so Bürgermeister Jochen Reutter, aus finanziellen Gründen Strukturen und Einrichtungen zu hinterfragen. Auch, ob sich die Gemeinde künftig noch alles werde leisten können. Bundesebene: Energy Award wird vorerst eingestellt Das Unternehmen, welches seit Beginn dieses Jahrtausends als Bundesgeschäftsstelle den European Energy Award (EEA) organisiert hat, wirddiesenauswirtschaftlichenGründen zumJahresende einstellen. Der europäische Dachverband möchte auf Vereinsebene ein neues Modell mit einem neuen Träger erarbeiten, damit die deutschen EEA-Kommunen weiterarbeiten können. Hattenhofen hatte letztes Jahr als kleinste Gemeinde Gold gewonnen. Sportplatz (I): Platz erhält Sanitärgebäude aus Holz, Bebauungsplan soll Baurecht schaffen Schultes hofft auf Fördermittel Das geplante Sanitär- und Umkleidegebäude auf dem Sportplatz wird in Holzbauweise erstellt. Dies hat der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen – vier Gemeinderäte fehlten in der Sitzung – nach ausführlicher Diskussion über die Vor- und Nachteile beschlossen. Die Alternative wäre eine Massivbauweise gewesen. Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe. Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die Entwurfsplanung für das Gebäude und erteilte dem noch zu stellenden Bauantrag im Vorgriff auf die anstehende Bebauungsplanänderung das Einvernehmen. Für das Vorhaben wird BM Jochen Reutter einen Förderantrag beim Land stellen und hofft auf Gelder aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes. Der Aufstellungsbeschluss für die Bebauungsplanänderung – diese wird erforderlich, weil es für den Standort des Umkleidegebäudes noch kein Baurecht gibt – ist für Dezember vorgesehen. Vorher müssen artenschutzrechtliche Kartierungen abgeschlossen werden, da das Gebäude in eine geschützte Hecke eingreift. Sportplatz (II): Gemeinde investiert über 200.000 Euro in Leichtathletikanlage Ausführung durch Bauhof soll Kosten senken Neben dem Sanitätsgebäude investiert die Gemeinde in weitere Sportanlagen: Der Sportplatz erhält eine neue Hundert MeterLaufbahnmit ergänzterWeitsprunggrube amEnde der Laufstrecke. Dies hat der Gemeinderat bei drei Gegenstimmen beschlossen. Die Minderheit bevorzugte eine Variante, bei der Laufbahn und Weitsprunganlauf räumlich getrennt bleiben und parallel nutzbar sind. Diese Variante hätte rund 216.000 Euro gekostet. Die gewählte Variante kommt auf rund 212.000 Euro. Da der Bauhof die Maßnahme zum größten Teil selbst übernehmen kann, sollen hier noch deutlich Kosten gespart werden. Unter „ Einwohner fragen“ kritisierte anschließend ein Zuhörer diesen Beschluss. Sei diese „Einschränkung gegenüber dem Bestand“ so nötig gewesen? Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe. Kanal: Abwassergebühren steigen geringfügig Durchschnittshaushalt mit sieben Euro Mehrbelastung Ab 1. Januar 2026 beträgt die Schmutzwassergebühr 3,91 Euro pro Kubikmeter, die Niederschlagswassergebühr wird auf 0,44 Euro je Qudratmeter versiegelte Fläche festgesetzt. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Gebühren gelten für zwei Jahre. Bei einer vierköpfigen Modellfamilie steigt die Schmutzwassergebühr um 22 Euro im Jahr, die Niederschlagswassergebühr sinkt um 15 Euro, sodass diese Beispielfamilie sieben Euro, das sind 0,7 Prozent, im Jahr mehr zahlen muss. Die letzte Erhöhung trat im Januar 2023 in Kraft. Erstmals mussten die Gebühren für Schmutzwasser und Niederschlag getrennt ermittelt werden. Dabei wurde deutlich, dass die eingeleitete Menge an Schmutzwasser in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, wie Verbandskämmerin Tanja Dreher erläuterte. Hauptgrund ist die Schließung eines großen Gewerbebetriebs, der früher viel Schmutzwasser erzeugt hatte. Diese Veränderung wirkt sich unmittelbar auf die Gebührenhöhe aus. Bei der Schmutzwassergebühr liegt Hattenhofen im interkommunalen Vergleich über dem Durchschnitt, bei der Niederschlagswassergebühr unter dem Durchschnitt im Landkreis. Die Erhöhung dient der Kostendeckung. Der Vergleichmit anderen Kommunen sei allerding nur bedingt aussagekräftig, so BM Jochen Reutter, da man immer schauen müsse, wie ist der Sanierungsstand. Hattenhofen habe in den letzten Jahren erheblich in den Kanal investiert. Gemeinde Hattenhofen Rathaus Hattenhofen, Hauptstraße 45, 73110 Hattenhofen, Telefon 07164 91009-0 Fax 07164 91009-25, Internet: www.hattenhofen.de, E-Mail: rathaus@hattenhofen.de Der Besuch des Rathauses ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

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