Gemeinde Hattenhofen

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Informationen zum Coronavirus

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Meldungen werden in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Inhalte aus älteren Meldungen müssen nicht mehr dem tagesaktuellen Stand entsprechen.

Abstrichstelle in der Ulmer Straße 110 in Eislingen

Die Anmeldung erfolgt entweder über den Hausarzt oder über die Personen, die einen Abstrich benötigen selbst.

Telefonisch ist die Abstrichstelle täglich von 17.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 07161 9173518 erreichbar.

Ohne gültige Krankenkasse-Karte können keine Abstriche erfolgen.

Antigen-Schnelltests

Wo Sie Antigen-Schnelltests durchführen können, sehen Sie auf der website des Landkreises

https://www.landkreis-goeppingen.de/start/_Aktuelles/coronavirus.html 

oder unter www.schnelltest.drk-hattenhofen.de

Corona Testbus zur Bürgertestung in Hattenhofen

Hier können Sie sich zur Bürgertestung im Corona Testbus der Firma Huber Health Care SE anmelden.

Corona-Schwerpunktpraxen

Eine Möglichkeit ist es, sich telefonisch an eine der Corona-Schwerpunktpraxen zu wenden. Dort können sowohl Abstriche (PCR) vorgenommen als auch Infekt-Patienten betreut werden.

Eine Übersicht der Schwerpunktpraxen finden Sie hier.

   

20. April - Aktuell geltende Regelungen im Landkreis

Allgemeinverfügungen aus der letzten Woche werden widerrufen

Pressemitteilung 20.04.2021 - Das Landratsamt widerruft einen Teil der in der letzten Woche angeordneten Allgemeinverfügungen, da für die betroffenen Bereiche Regelungen in der neuesten Fassung der Corona-Verordnung des Landes geschaffen wurden.

Aus Gründen der Rechtsklarheit und zur Vermeidung von Missverständnissen in der Bevölkerung sowie zur Vereinheitlichung der Rechtslage im Land Baden-Württemberg werden folgende Allgemeinverfügungen mit Wirkung zum 21. April 2021 aufgehoben:

  • Die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr vom 12.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung zu verschärften Kontaktbeschränkungen vom 13.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung über eine Testpflicht im Bereich körpernaher Dienstleistungen vom 13.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung über die Untersagung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen vom 15.04.2021

In allen diesen Bereichen wurden seitens des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Änderungen der Corona-Verordnung zum 19. April 2021 Regelungen getroffen, die für Landkreise mit einer Inzidenz über dem Wert von 200/100.000 Einwohner größtenteils den Regelungen der Allgemeinverfügungen entsprechen. Das Gesundheitsamt hat die Überschreitung der Inzidenz von 200 /100.000 Einwohner am 19. April 2021 in einer Notbekanntmachung festgestellt; damit kommen ab Mittwoch, 21. April die geltenden Regelungen der Corona-Verordnung uneingeschränkt und unmittelbar zur Anwendung. Da das Gesundheitsamt bereits am 16. März eine Überschreitung der Inzidenz von 100/100.000 Einwohner festgestellt hatte, gelten bereits aktuell die in der Corona-Verordnung des Landes für diesen Wert festgeschriebenen Regelungen.
Bestehen bleibt die Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen. Die darin genannten Regelungen zu Beerdigungen mit maximal 50 Teilnehmer*innen im Freien sowie einer beschränkten Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen in Innenräumen bleiben weiterhin und zusätzlich zu den vom Land angeordneten Regelungen gültig.
 
Das bedeutet konkret für den Landkreis Göppingen, dass in Schulen auch weiterhin Fernunterricht stattfindet und dass Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen nur noch eine Notbetreuung anbieten dürfen. Zudem gelten wie bisher verschärfte Kontaktbeschränkungen, eine Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr, und die Möglichkeit von Click&Collect  für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe. Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a der Corona-Verordnung. Details dazu sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ verfügbar.

19. April - Verordnung zur Absonderung

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Absonderung von mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren haushaltsangehörigen Personen (Corona-Verordnung Absonderung – CoronaVO Absonderung) können Sie hier lesen.

19. April - Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ) können Sie hier lesen.

19. April - Die Corona-Regeln auf einen Blick ab 19.04.2021

19. April - Neue Corona-Verordnung

Hier können Sie die neue Corona-Verordnung lesen.

Alle weiteren Informationen gibt es direkt hier.

15. April - Regelungen für die Schulen ab dem 19. April

Die Schulen im Land kehren ab dem 19. April zum Präsenzbetrieb zurück. Die indirekte Testpflicht gilt inzidenzunabhängig. Mit der Regelung greift Baden-Württemberg der geplanten Anpassung des Infektionsschutzgesetzes durch den Bund vor.

Ab dem 19. April können alle Jahrgangsstufen in allen Schularten in den Präsenz- bzw. Wechselbetrieb unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln zurückkehren. Darüber hat das Kultusministerium die Schulen am 14. April informiert (PDF). Das Land berücksichtigt darüber hinaus die Gesetzesinitiative zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene, der für Stadt- und Landkreise, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, eine Untersagung von Präsenzunterricht vorsieht. In den Stadt- und Landkreisen mit den entsprechenden Inzidenzen wird der Unterricht ab dem 19. April auf Fernunterricht umgestellt. Hiervon sind die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 7, die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung ausgenommen. 

Außerdem wird die indirekte Testpflicht, die bisher nur für Stadt- und Landkreise galt, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, entsprechend des Gesetzesentwurfes auf Bundesebene ab dem 19. April auf eine inzidenzunabhängige Testpflicht erweitert. „Wir möchten die Regelungen für die Schulen bereits möglichst passend zur Regelung, die auf Bundesebene absehbar ist, gestalten. So soll der Aufwand für die Schulen, sich an die neuen Regelungen anzupassen, gering sein“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie begrüße es zudem, dass an den Schulen nun ausgiebig getestet werde, dies sei ein weiterer Baustein für einen sicheren Präsenzunterricht.

Wechselbetrieb unter Einhaltung von Abstandsregelungen

Alle Jahrgangsstufen aller Schularten können mit den neuen Regelungen ab der kommenden Woche vorrangig in den Wechselbetrieb oder auch in den Präsenzbetrieb zurückkehren. Der Wechselbetrieb bzw. der Präsenzunterricht ist dabei in dem Umfang möglich, wie dies die zur Verfügung stehenden Testangebote sowie die Einhaltung der Abstandsregelungen und der übrigen Hygienevorgaben ermöglichen. Dies müssen die Schulleitungen bei der konkreten Ausgestaltung vor Ort berücksichtigen.  

Es gilt: Kann in Klassenzimmern bzw. den Räumlichkeiten der Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern nicht eingehalten werden, muss die Klasse bzw. die Lerngruppe in zwei Gruppen getrennt werden, die an der Schule nicht aufeinandertreffen dürfen. Außerdem muss bei der Organisation vor Ort berücksichtigt werden, dass das Land maximal zwei Testkits pro Schüler und Woche im Präsenzunterricht zur Verfügung stellt. Möglich sind deshalb nur Regelungen zum Wechselbetrieb, bei denen zwei (optional drei) aufeinanderfolgende Präsenztage pro Schülergruppe geplant sind, sofern durch die Kommune bzw. den Schulträger nicht noch zusätzliche Testkits zur Verfügung gestellt werden. 

Im Wechselbetrieb sowie in den Stadt- und Landkreisen, in denen ausschließlich Fernunterricht stattfinden darf, wird weiterhin für die Klassen eins bis sieben wie bisher und nach den bereits bekannten Grundsätzen eine Notbetreuung angeboten.

Inzidenzunabhängige indirekte Testpflicht

Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene sieht eine inzidenzunabhängige Testpflicht an den Schulen mit zwei Testungen pro Woche bei einer Teilnahme am Präsenzunterricht vor. Diese Regelung adaptiert das Land, um den Anpassungsaufwand für die Schulen zu minimieren. Die Testpflicht gilt damit nicht, wie zuvor verkündet, erst ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sondern generell und unabhängig von der Inzidenz. 

Das Kultusministerium hat bereits über Ausnahmen von der Testpflicht, die aus rechtlichen Gründen notwendig sind, informiert. So müssen Ausnahmen für die Teilnahme an Prüfungen sowie für das Ablegen von schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen, sofern diese zur Notenbildung erforderlich sind, eingeräumt werden. Für die Teilnahme an den Prüfungen sowie schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und es gilt ein Abstandsgebot.  

Nach Einschätzung des Sozialministeriums kann auf Basis der aktuellen Bewertungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zudem von einer Testpflicht für geimpfte und genesene Personen abgesehen werden. Das bedeutet, dass Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung (bei zwei Impfungen müssen beide Impfungen verabreicht worden sein) mittels ihrer Impfdokumentation nachweisen können, von der Testpflicht ausgenommen sind. Personen, die bereits positiv getestet wurden und über einen Nachweis mittels PCR-Test über eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen, sind ebenfalls von der Testpflicht ausgenommen. Das PCR-Testergebnis darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Schreiben des Kultusministeriums an die Schulen vom 14. April 2021 zum Schulbetrieb nach den Osterferien (PDF)

Kultusministerium: Teststrategie für Schulen, Kitas und die Kindertagespflege

Kultusministerium: Informationen zu Corona

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

13. April - Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen im Landkreis Göppingen

Das Landratsamt Göppingen –Gesundheitsamt (im Folgenden: Gesundheitsamt) erlässt nach § 20 Absatz 1 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung –CoronaVO) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1, 28a Absatz1 Nr.10 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und § 1 Absatz 6a S. 1 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV BW) folgende

Allgemeinverfügung


zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen im Landkreis Göppingen.

I. Bei allen nach der CoronaVO in ihrer jeweils gültigen Fassung zulässigen Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen ist die Zahl der Teilnehmer so zu beschränken, dass sich pro 10m² Fläche des jeweiligen Veranstaltungsraumes nur eine Person aufhält.

II. Im Rahmen von Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien wird die Gesamtanzahl der Teilnehmer auf maximal 50 Personen begrenzt.

III. Die Allgemeinverfügung tritt am Freitag, 16. April 2021, in Kraft. Die Allgemeinverfügung tritt mit Ablauf des 30. April 2021 außer Kraft. Das Gesundheitsamt kann die Anordnungen zu einem früheren Zeitpunkt aufheben, falls es die Lage zulässt.

Hinweise

  1. Regelungen anderer einschlägiger Vorschriften werden von dieser Allgemeinverfügung nicht berührt, soweit sie nicht ausdrücklich genannt werden, und sind zu beachten. Hierzu zählt insbesondere die CoronaVO des Landes Baden-Württemberg in ihrer jeweils aktuellen Fassung.
  2. Diese Allgemeinverfügung ist beim Landratsamt Göppingen mit Sitz in Göppingen einsehbar.
  3. Nach § 73 Absatz 1a Nr. 6, Absatz 2 IfSG ist die vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlung einer vollziehbaren Anordnung nach § 28 Absatz 1 S. 1 oder S. 2 IfSG ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Diese Allgemeinverfügung stellt gemäß §§ 28 Absatz 1, Absatz 3, 16 Absatz 8 IfSG mit ihrer Bekanntgabe eine solche sofort vollziehbare Anordnung dar.

Widerspruch und Anfechtungsklage haben daher keine aufschiebende Wirkung.

Begründung

I. Sachverhalt

Im Landkreis Göppingen steigt die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit einiger Zeit stark an.
Am 7. April 2021 lag die 7-Tage-Inzidenz bei 110,0. Am 9. April lag die 7-Tage-Inzidenz bereits bei 156,5. Stand 12. April 2021 liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 209,6. Ein weiterer Anstieg ist zu befürchten.
Das Infektionsgeschehen ist diffus und die Infektionsketten sind teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Bei den Neuinfektionen handelt es sich zu einem ganz überwiegenden Teil um die besonders ansteckende und gefährliche Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus.
 
Durch das signifikante und mittlerweile seit vier Wochen anhaltende Überschreiten des Schwellenwertes einer 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen liegt ein regional stark erhöhtes Risiko vor, sich mit dem SARS-CoV-2 Virus zu infizieren. Es wurde bereits am 17. März 2021 durch das Gesundheitsamt eine seit drei Tagen bestehende 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner festgestellt und ortsüblich bekanntgemacht, wodurch am zweiten darauffolgenden Werktag die sogenannte „Notbremse“ ausgelöst wurde und strengere Regelungen zur Vermeidung von Neuansteckungen in Kraft traten.
 
Dennoch steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an.
 
Daher werden mit der in dieser Allgemeinverfügung angeordneten Personenanzahlbeschränkung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen und Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien weitere Maßnahmen ergriffen, um die aktuelle Infektionswelle schnellstmöglich zum Abklingen zu bringen und dadurch eine Überlastung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgungssysteme zu verhindern.

II. Rechtliche Würdigung

Rechtsgrundlage für diese Allgemeinverfügung ist § 20 Absatz 1 CoronaVO in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1, 28a Absatz 1 Nr. 10 IfSG.
 
Nach §28 Absatz 1 S.1 IfSG trifft die zuständige Behörde im Falle der Feststellung von Erkrankten bzw. Ansteckungsverdächtigen die insbesondere in § 28a Absatz 1 und den §§ 29 –31 IfSG genannten, notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) kann gemäß § 28a Absatz 1 Nr. 10 IfSG für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1IfSG durch den Deutschen Bundestag insbesondere die Untersagung von oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Veranstaltungen, Ansammlungen, Aufzügen, Versammlungen sowie religiösen oder weltanschaulichen Zusammenkünften sein.
 
Nach §1 Absatz 6a S.1 IfSGZustV BW ist das Gesundheitsamt zuständig für den Erlass der getroffenen Allgemeinverfügung.
Das Landesgesundheitsamt hat am 5. März 2021 das Vorliegen der Voraussetzungen des § 1 Absatz 6a S. 1 IfSGZustV BW gegenüber dem Gesundheitsamt Göppingen nach § 1 Absatz 6c IfSGZustV BW festgestellt.
 
Von einer Anhörung ist gemäß § 28 Absatz 2 Nr. 4 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) bei einer Allgemeinverfügung nach Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens abgesehen worden.
 
Gemäß § 28 Absatz 1 S. 2 IfSG kann die zuständige Behörde, wenn Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider im Sinne des § 2 Nr. 4 bis 7 IfSG festgestellt werden, Schutzmaßnahmen ergreifen, soweit und solange dies zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Der Anwendungsbereich ist eröffnet. Das Virus SARS-CoV-2 hat sich im Landkreis Göppingen bereits weit verbreitet.
 
Im Landkreis Göppingen ist mittlerweile die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner deutlich und stabil überschritten. Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Lage mit einem zuletzt exponentiellen Anstieg an Corona-Infektionen sieht das Gesundheitsamt die Notwendigkeit, weitergehende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen, auch, um besonders vulnerable Gruppen zu schützen.
Das Risiko einer Ansteckung soll durch diese Allgemeinverfügung reduziert werden. Damit soll die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 verlangsamt werden, um das Gesundheitssystem weiterhin leistungsfähig zu halten.
 
Für die Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckungsgefahr gilt dabei kein strikter, alle möglichen Fälle gleichermaßen erfassender Maßstab. Vielmehr ist der geltende Grundsatz heranzuziehen, dass an die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts umso geringere Anforderungen zu stellen sind, je größer und folgenschwerer der möglicherweise eintretende Schaden ist (vgl. BGH, Urteil v. 22.03.2012, Az. 3 C 16/11).
 
Die Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen und Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien dient der übergeordneten Strategie, die Kontaktpunkte zwischen den Menschen zu reduzieren. Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften erfahren aufgrund des Schutzes durch Artikel 4 Grundgesetz einen besonderen Schutz und somit auch im Rahmen der CoronaVO eine Privilegierung. Im Vergleich zu anderen Lebensbereichen sind daher deutlich weiter gefasste Ansammlungen möglich. Diese finden regelmäßig in Innenräumen statt, welche teils nur eingeschränkt gelüftet werden können. Die Einhaltung des bereits nach der derzeitigen Fassung der CoronaVO geltenden Abstandsgebots, der Kontaktbeschränkungen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind geeignete Maßnahmen, um die Übertragung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern. Der Hauptübertragungsweg ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen oder Niesen entstehen. Daher besteht bei jeder Zusammenkunft mehrerer Personen die potentielle Gefahr einer Ansteckung. Diese Gefahr kann durch die ergriffenen Maßnahmen, die bereits durch die CoronaVO bestehende Schutzmaßnahmen ergänzen, deutlich reduziert werden, denn durch die Verringerung der Teilnehmerzahl werden die Möglichkeiten zur Abstandswahrung deutlich verbessert sowie die Aerosolbildung verringert.
 
Die Maßnahmen sind erforderlich, um einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen im Landkreis einzudämmen, um so die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens nicht zu gefährden und Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere der vulnerablen Gruppen, abzuwenden. Ein milderes, gleich geeignetes Mittel ist nicht gegeben. Insbesondere hat sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass andere Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften, Abstandhalten und Testungen allein angesichts der stark angestiegenen Infektionszahlen im Landkreis Göppingen nicht mehr ausreichen, um das Infektionsgeschehen effektiv einzudämmen. Vor allem aufgrund der sich rasant ausbreitenden britischen Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus, die eine erhöhte Gefahr von schweren Krankheitsverläufen mit sich bringt und zudem ansteckender ist als die ursprüngliche Form des Virus, sind weitergehende Maßnahmen unerlässlich geworden. Durch die britische Variante des Coronavirus sind nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch jüngere Personengruppen stärker gefährdet, sehr schwer an Covid-19 zu erkranken. Diese sind noch nicht im größeren Umfang durch Impfung geschützt.
 
Im Freien ist die Gefahr einer Infizierung vor dem Hintergrund der im Regelfall geringeren Bildung von Aerosolwolken und der demzufolge auch geringeren Respiration von Viren weniger hoch als in geschlossenen Räumen. Die Beschränkung der Personenanzahl bei Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien auf maximal 50 Teilnehmer ist aufgrund der andernfalls oftmals sehr hohen Anzahl an Personen, die sich auf engem Raum, etwa unmittelbar um die Grabstätte herum, begegnen und auch längere Zeit beieinander verweilen, dennoch erforderlich. Die Anordnung ist in Ansehung des Infektionsschutzes und der jeweiligen Interessen auch angemessen. Die Infektionslage im Landkreis Göppingen befindet sich derzeit in einer zunehmend kritischen Entwicklung. Es wird seitens des Landratsamtes nicht verkannt, dass eine Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen ein Eingriff in die grundgesetzlich verankerte Religionsfreiheit nach Art.4 Grundgesetz ist. Die Einschränkung von Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen ist im Vergleich zu den mit hoher Wahrscheinlichkeit drohenden Folgen wie schwerer Krankheitsverläufe, Langzeitfolgen und einer Überlastung des Gesundheitssystems, die bei einer Unterlassung dieser und weiterer Infektionsschutzmaßnahmen zu befürchten sind, allerdings zumutbar. Gegebenenfalls weniger einschränkende Maßnahmen wie die Verbesserung von bestehenden Hygienekonzepten können nicht mit hinreichender Sicherheit bzw. mit gleicher Wirksamkeit wie die unmittelbar wirkende Begrenzung der zulässigen Personenzahl wirken. Die Belastung durch eine Reduzierung der Teilnehmerzahl ist wesentlich geringer als bei einer vollständigen Untersagung der Zusammenkünfte (zumindest in Präsenzform) und trägt den Interessen der Betroffenen ausreichend Rechnung.
Die Beschränkung auf 50 Personen bei Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien lässt es weiterhin zu, dass ein nicht zu eng bemessener Kreis an Familienmitglieder sowie Freunden und weiteren Weggefährten Abschied nehmen kann.
Die Allgemeinverfügung ist zudem zeitlich befristet. Das Gesundheitsamt behält sich auch vor, die Anordnungen zu einem früheren Zeitpunkt aufzuheben, falls es die Lage zulässt.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen die Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Widerspruch bei der zuständigen Behörde erhoben werden. Zuständige Behörde ist das Landratsamt Göppingen mit Sitz in Göppingen.
 
Göppingen, 13. April 2021 
 
Edgar Wolff
Landrat

8. März - Auf- und Ausbau von kommunalen Testzentren

Der Landkreis Göppingen steht hierfür seit mehreren Wochen in engem Austausch mit den Kommunen, den Apotheken, dem Deutschen Roten Kreuz und der Niedergelassenen Ärzteschaft bezüglich der Umsetzung der Antigen-Schnellteststrategie des Landes. Eine Übersicht der Möglichkeiten zur Testung im Landkreis ist auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-goeppingen.de/coronavirus unter dem Stichpunkt „Teststrategie“ verfügbar. Hier können sich Bürger*innen einen Überblick über die Testangebote verschaffen.
Die Testungen können über die bereits etablierten Strukturen wie Apotheken oder für die jeweiligen Patienten in ihren Hausarztpraxen in Anspruch genommen werden. Zudem bauen derzeit die Kommunen im Landkreis kommunale Testangebote in Kooperation mit Apotheken, dem DRK und den Johannitern auf. Insgesamt sind aktuell acht Testzentren in Betrieb und vier weitere Testzentren in Planung. 
Das DRK führt in Göppingen, Geislingen, Böhmenkirch, Hattenhofen und Schlierbach Testungen durch. Zusätzlich sind DRK-Teststellen an den Standorten Süßen, Eislingen und Rechberghausen in Planung. Drei weitere Testzentren sind zudem unabhängig vom DRK in Göppingen und Donzdorf in Betrieb gegangen. Die Gemeinden Bad Ditzenbach und Deggingen werden in Zusammenarbeit mit den Johannitern ab 15.03.2021 eine Teststelle in Gosbach eröffnen. Die Angebote werden stetig ausgeweitet.
 
Weitere Informationen zu den Testzentren finden Sie unter:

Die Apotheken, die Antigen-Schnelltests durchführen, können über den Link der Landesapothekenkammer Baden-Württemberg ausfindig gemacht werden. Teilnehmende Apotheken im Landkreis sind zum Beispiel: Alfalfa-Apotheke Eislingen, Bären-Apotheke Süßen, Barlach-Apotheke Bad Boll, Bless You Apotheke Bartenbach, Cosmas-Apotheke Kuchen, Die Markt Apotheke Donzdorf, Fils-Apotheke Geislingen, Jura-Apotheke Zell, Rathaus-Apotheke Böhmenkirch, Schiller-Apotheke Göppingen, Schloss-Apotheke Donzdorf, Schloss-Apotheke Eislingen, Schloss-Apotheke Göppingen, Staren-Apotheke am Rathaus Heiningen und die Staufen Apotheke Salach.
Die kommunalen Testangebote richten sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Testverordnung hatten. Beispielsweise sind dies: Pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige von Schwangeren, Personen mit hohen Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld (z.B. Personen im öffentlichen Dienst wie Polizeibeamt/-innen, Gerichtsvollzieher/-innen, Beschäftigte in Justizvollzugsanstalten, Beschäftigte im ÖPNV, Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften), Schülerinnen und Schüler und Eltern sowie Wahlhelfende.
Bei einem negativen Testergebnis wird der Testperson eine Bescheinigung über das Vorliegen eines SARS-CoV-2 Antigentests ausgehändigt. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die Schnelltests auch falsch-negative-Ergebnisse zeigen können. Das bedeutet, dass ein Getesteter trotz negativem Befund auch infektiös sein kann. Deshalb bittet das Gesundheitsamt dringend, sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen und trotzdem alle Hygienemaßnahmen einzuhalten. Bei einem positiven Testergebnis besteht gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 2 IfSG eine Meldepflicht gegenüber dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt. Die positiv getestete Person muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt hier.

4. März - Corona-Teststelle in Hattenhofen

Kostenlose Corona-Schnelltests in Hattenhofen

Ein Corona-Schnelltest schafft Sicherheit. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Aichelberg, Albershausen und Hattenhofen bietet das DRK (kostenlose) Corona-Schnelltests für folgende Personengruppen an:

  • Personal von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Berechtigungsschein kostenlos
  • für Reisende und Grenz-Pendler mit Berechtigungsschein kostenlos

Befristet bis zunächst 31.03.2021 im Rahmen der Teststrategie des Landes werden kostenlos getestet:

  • in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen (z.B. pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige von Schwangeren, Angehörige von Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS Cov2 besteht),
  • Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben (z.B. mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Rahmen der Hilfen zu Erziehung und in der Kinder und Jugendarbeit Beschäftigte, Personen im öffentlichen Dienst wie Polizeibeamt/innen, Gerichtsvollzieher/innen, Beschäftigte in Justiz-vollzugsanstalten, Beschäftigte im ÖPNV, Beschäftigte in kundenintensiven Bereichen der Verwaltung, Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften)
  • Schülerinnen und Schüler und Eltern
  • Wahlhelfende

Selbstzahler müssen eine Gebühr von 25,00 EUR je Test entrichten.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.schnelltest.drk-hattenhofen.de oder telefonisch (Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr) unter (07161) 67 39-0.

Die Teststelle in Hattenhofen hat am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Ihre Vorteile bei uns:

  • Keine bis geringe Wartezeiten durch die Voranmeldung
  • Maximal 5 Minuten für den Testvorgang
  • Ergebnis nach 15 – 30 Minuten im Internet abrufbar
  • Einsatz geprüfter, qualitativ hochwertigster Schnelltests
  • Geschultes sanitätsdienstliches Fachpersonal

Wichtiger Hinweis:
Eine Testung ist nur möglich, wenn Sie sich gesund fühlen und keine Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Geschmacksverlust etc. aufweisen. In diesen Fällen bitten wir Sie, sich umgehend mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen.

Der „Corona-Knigge“ für Jung und Alt

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP) einen Leitfaden zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie veröffentlicht.

Die gesamte PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

Corona-Warn-App steht zum download bereit

Unterstützt uns im Kampf gegen Corona

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Weitere Informationen gibt es hier.

Weitere Informationen

Kontakt

Rathaus Hattenhofen


Hauptstraße 45

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73110 Hattenhofen

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rathaus(@)hattenhofen.de