Gemeinde Hattenhofen

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Informationen zum Coronavirus

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Meldungen werden in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Inhalte aus älteren Meldungen müssen nicht mehr dem tagesaktuellen Stand entsprechen.

Abstrichstelle in der Ulmer Straße 110 in Eislingen

Die Anmeldung erfolgt entweder über den Hausarzt oder über die Personen, die einen Abstrich benötigen selbst.

Telefonisch ist die Abstrichstelle täglich von 17.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 07161 9173518 erreichbar.

Ohne gültige Krankenkasse-Karte können keine Abstriche erfolgen.

Antigen-Schnelltests

Wo Sie Antigen-Schnelltests durchführen können, sehen Sie auf der website des Landkreises

https://www.landkreis-goeppingen.de/start/_Aktuelles/coronavirus.html 

oder unter www.schnelltest.drk-hattenhofen.de

Corona Testbus zur Bürgertestung in Hattenhofen

Hier können Sie sich zur Bürgertestung im Corona Testbus der Firma Huber Health Care SE anmelden. Der Testbus kommt künftig 1 x in der Woche, immer montags, nach Hattenhofen auf den Parkplatz am Friedhof.

Corona-Schwerpunktpraxen

Eine Möglichkeit ist es, sich telefonisch an eine der Corona-Schwerpunktpraxen zu wenden. Dort können sowohl Abstriche (PCR) vorgenommen als auch Infekt-Patienten betreut werden.

Eine Übersicht der Schwerpunktpraxen finden Sie hier.

   

8. Juni - Gesundheitsamt stellt fest: 5 Tage unter 35

Weitere Lockerungen ab Mittwoch, 9. Juni

Pressemitteilung, 08.06.2021 -Um auf die rückläufigen Inzidenzen der Corona-Infektionen in zahlreichen Landkreisen und Städten zu reagieren, hat das Land Baden-Württemberg die Regelungen der Corona-Verordnung an die aktuelle Lage angepasst.

Die neuen Regelungen sehen hierbei auch raschere Lockerungen für Landkreise und Städte vor, in denen der Schwellenwert von 35 stabil an 5 Tagen in Folge unterschritten ist. Auch für den Landkreis Göppingen gelten diese Erleichterungen ab dem 09.06.2021, da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis stabil an 5 Tagen in Folge unter der Schwelle von 35 geblieben ist. Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Göppingen ist am 08.06.2021 erfolgt.
 
Nach den neuen Regelungen treten dann zusätzlich zu den bereits ab 07.06.2021 gültigen Lockerungen, auch die weiteren Erleichterungen des § 21 Absatz 5a CoronaVO des Landes in Kraft. 

Die Erleichterungen betreffen zahlreiche Bereiche. So entfällt beispielsweise die Testpflicht aus den Öffnungsstufen 1, 2, 3 für den Außenbereich. Weitere Lockerungen betreffen vor allem Feiern, Messen sowie Kultur- und Informationsveranstaltungen, wobei hier die Anzahl der möglichen Teilnehmer insbesondere im Außenbereich deutlich erweitert wird.
 
Zudem können Schülerinnen und Schüler bei Angeboten aus den Öffnungsstufen, bei denen eine Testpflicht besteht, nun auch einen von der Schule bescheinigten negativen Test vorlegen, der nicht älter als 60 Stunden ist.
 
Für den Landkreis Göppingen gelten daher ab dem 09. Juni 2021

  • die Erleichterungen der Öffnungsstufen 1 - 3
  • die Erleichterungen bei einer Inzidenz unter 50
  • sowie die Erleichterungen bei einer Inzidenz unter 35

nach dem Stufenplan des Landes Baden-Württemberg.
 
Der Stufenplan ist in einer Übersicht abrufbar unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210603_auf_einen_Blick.pdf.
 
Mit der Feststellung des Gesundheitsamtes sind auch geänderte Regelungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit verbunden. Details hierzu sind in der entsprechenden Corona-Verordnung unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser/ zu finden.  Diese Änderungen gelten ab Donnerstag, 10. Juni 2021.
 
Änderungen der Regelungen können sich insbesondere bei wieder steigenden Infektionszahlen - entsprechend dem Stufenplan des Landes - nach Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Göppingen ergeben.
 
Zu beachten ist, dass - mit Ausnahmen der explizit geregelten Bereiche - grundsätzlich weiterhin die Maskenpflicht und das Abstandsgebot, Hygieneregeln, Testkonzepte und Regelungen zur Kontaktdokumentation gelten. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.   

8. Juni - Notbekanntmachung des Landratsamts Göppingen

Das Landratsamt Göppingen - Gesundheitsamt - macht gemäß § 21 Absatz 9 Satz 1 und Absatz 9a der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung-CoronaVO) und § 2 Absatz 6 der Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit (Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit – CoronaVO KJA/JSA) als zuständige Behörde bekannt:
 
Die Sieben-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner wurde am 08. Juni 2021 im Landkreis Göppingen an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten. Maßgeblich für diese Bekanntmachung ist der vom Robert-Koch-Institut unter www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Inzidenzwert.
 
Damit treten ab dem 09. Juni 2021 im Landkreis Göppingen, zusätzlich zu den Regelungen und Öffnungsstufen des § 21 Absatz 1 bis 3 sowie Absatz 5 der CoronaVO in der ab 07. Juni 2021 geltenden Fassung, die weiteren Rechtswirkungen der Regelungen der neuen Öffnungsstufe gemäß § 21 Absatz 5a CoronaVO ein. Die Lockerungen des § 2 Absatz 5 CoronaVO KJA/ JSA werden am 10.06.2021 wirksam.
 
Göppingen, den 08. Juni 2021 
 
gez.

Edgar Wolff
Landrat

7. Juni - Stufenplan für sichere Öffnungsschritte ab 7. Juni 2021

7. Juni - Weitere Lockerungen und Erleichterungen ab 7. Juni

Angesichts der sinkenden Inzidenzen in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen beschlossen. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung finden Sie hier.

6. Juni - Notbekanntmachung Landratsamt Göppingen

Das Landratsamt Göppingen - Gesundheitsamt - macht gemäß § 21 Absatz 9 Satz 1 und Absatz 9a der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung-CoronaVO) als zuständige Behörde bekannt:

Die Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner wurde am 27. Mai 2021 im Landkreis Göppingen erstmalig unterschritten und liegt seither ununterbrochen unter dieser Schwelle. Maßgeblich für diese Bekanntmachung ist der vom Robert-Koch-Institut unter www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Inzidenzwert. 

Die Rechtswirkungen der Regelungen des § 21 Absatz 5 Satz 3 CoronaVO treten damit gemäß § 21 Absatz 9a CoronaVO am 07. Juni 2021 ein. 

Damit gelten ab dem 07. Juni 2021 im Landkreis Göppingen die Regelungen und Öffnungsstufen des § 21 Absatz 1 bis 3 sowie Absatz 5 der CoronaVO in der ab 07. Juni 2021 geltenden Fassung. 

Göppingen, den 06. Juni 2021  

gez.

Edgar Wolff
Landrat

4. Juni - Neue Regelungen auch im Landkreis Göppingen ab dem 7. Juni 2021

Pressemitteilung, 4. Juni 2021 - Um auf die rückläufigen Inzidenzen der Corona-Infektionen in zahlreichen Landkreisen und Städten zu reagieren, hat das Land Baden-Württemberg die Regelungen der Corona-Verordnung an die aktuelle Lage angepasst.

Die Pressemitteilung können Sie hier lesen.

31. Mai - Gesundheitsamt stellt fest: 5 Tage unter 50

Weitere Lockerungen ab Dienstag, 1. Juni

Pressemitteilung, 31.05.2021- Das Gesundheitsamt stellt am heutigen Montag, 31.05.2021 fest, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 50 / 100.000 Einwohner unterschritten hat.

Maßgeblich für die Feststellung des Gesundheitsamtes sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Damit greifen ab dem morgigen Dienstag, 01.06.2021 entsprechend des Stufenplans des Landes Baden-Württemberg weitere Lockerungen. Die Bekanntmachung des Gesundheitsamtes wird am heutigen Montag, 31.05.2021 per Notbekanntmachung auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht.
 
Folgende Lockerungen gelten ab Dienstag, 1. Juni im Landkreis Göppingen:

  • Private Treffen können mit bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten stattfinden. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit.
  • Der Einzelhandel darf öffnen mit der Maßgabe, dass auf den ersten 800 qm Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 qm erlaubt ist und über 800 qm ein Kunde pro 20 qm. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind weiterhin nicht erlaubt. Die Testpflicht für Kundinnen und Kunden entfällt.
  • Der Betrieb von Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist allgemein gestattet, insbesondere ist keine vorherige Terminbuchung erforderlich.

Zu beachten ist, dass die übrigen Auflagen der Öffnungsschritte, insbesondere die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Hygieneregelungen in den verschiedenen Bereichen, erhalten bleiben.
 
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210513_auf_einen_Blick.pdf und unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ verfügbar.
 
Eine wichtige Erleichterung ergibt sich durch die stabile Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 auch für die Schulen, die unter den geltenden Regelungen in den Präsenzunterricht wechseln können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 bis zum Ferienende stabil bleibt.
 
Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 50, werden die vorgenannten Lockerungen zurückgenommen.
 
Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es am Sonntag, 30.05.2021 bei der Übermittlung der Fallzahlen an das Landesgesundheitsamt zu technischen Problemen kam. Das Gesundheitsamt hatte am Sonntag 15 neue Corona-Fälle gemeldet, welche nicht in die Inzidenzberechnung des Landesgesundheitsamtes am Sonntagabend eingeflossen sind. Stand Montag, 31.05. gibt das RKI die Inzindez für den Landkreis Göppingen mit 29,4 an.

28. Mai - Voraussichtlich bald weitere Öffnungsschritte / Anbindung der Luca-App im Gesundheitsamt

Göppingen, 28. Mai 2021 –Das Gesundheitsamt informiert, dass vermutlich kommende Woche weitere Lockerungen umgesetzt werden können. Im Landkreis Göppingen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/inzidenzen am heutigen Freitag, 28.05. seit zwei Tagen in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen und die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 50 bleiben – aktuell also bis Montag, den 31.05.2021, dann treten nach dem Stufenplan der Corona-Verordnung weitere Lockerungen ein. Diese betreffen private Treffen, den Einzelhandel, kulturelle Einrichtungen und die Schulen. Wirksam werden die Lockerungen ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe durch das Gesundheitsamt des Landkreises, bzw. für die Schulen ab dem übernächsten Tag. Das bedeutet, dass frühestens am Dienstag, 01.06.2021 weitere Lockerungen umgesetzt werden können.

Folgende Änderungen treten bei einer Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen ein:

• Private Treffen können mit bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten stattfinden. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit.

• Der Einzelhandel darf öffnen mit der Maßgabe, dass auf den ersten 800 qm Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 qm erlaubt ist und über 800 qm ein Kunde pro 20 qm. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind weiterhin nicht erlaubt. Die Testpflicht für Kundinnen und Kunden entfällt.

• Der Betrieb von Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist allgemein gestattet, insbesondere ist keine vorherige Terminbuchung erforderlich.

Zu beachten ist, dass die übrigen Auflagen der Öffnungsschritte, insbesondere die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Hygieneregelungen in den verschiedenen Bereichen, erhalten bleiben.

Eine wichtige Erleichterung ergibt sich durch die stabile Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 auch für die Schulen, die unter den geltenden Regelungen in den Präsenzunterricht wechseln können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 bis zum Ferienende stabil bleibt.

Die Erleichterungen treten innerhalb der für den Landkreis jeweils geltenden Öffnungsstufe nach dem Stufenmodell ein. Im Landkreis Göppingen gilt seit dem 27.05.2021 die Öffnungsstufe 1. Dies bedeutet, dass für weitere Bereiche, wie etwa Gastronomie, Hotelgewerbe, Kulturveranstaltungen und Sport durch die Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 keine Änderungen eintreten. Weitere Öffnungen in diesen Bereichen treten erst in der Öffnungsstufe 2 bzw. 3 ein, welche im Landkreis Göppingen noch nicht gilt.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 50, werden die vorgenannten Lockerungen zurückgenommen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ zu finden.

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass es sowohl von Betrieben als auch von Privatpersonen über die Luca-App verschlüsselte Kontaktdaten empfangen kann. Die technischen Voraussetzungen im Gesundheitsamt bestehen bereits seit längerem, sodass die App eingesetzt werden kann und die Daten bei Bedarf ans Gesundheitsamt übermittelt werden können. Weitere Infos können die Betriebe oder interessierte Bürger*innen unter folgendem Link abrufen: https://www.luca-app.de/faq/.

26. Mai - Gesundheitsamt stellt fest: 5 Werktage unter 100

Erste Öffnungen ab 27. Mai

Göppingen, 25. Mai 2021 –Das Gesundheitsamt stellt am heutigen Dienstag, 25.05.2021 fest, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 100 / 100.000 Einwohner unterschritten hat. Maßgeblich für die Feststellung des Gesundheitsamtes sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Damit greifen ab Donnerstag, 27. Mai 2021 Öffnungsschritte des Stufenplans des Landes Baden-Württemberg.

Zum 27. Mai 2021 treten die im Landkreis Göppingen bisher geltenden Maßnahmen der sog. „Bundesnotbremse“ außer Kraft, womit insbesondere auch die Ausgangsbeschränkung entfällt. Es greifen im Landkreis die Vorgaben zur Öffnungsstufe 1 nach dem Stufenmodell der landesrechtlichen Regelungen der Corona-Verordnung. Diese sehen für verschiedene Bereiche Öffnungen und Erleichterungen vor.

Die Öffnungsstufe 1 umfasst u.a. Regelungen für Gastronomie und Hotellerie, kontaktarmen Freizeit- und Amateursport sowie Kulturveranstaltungen. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne Anmeldung möglich. Im Einzelhandel können im Rahmen von Click & Meet statt einem Kunden pro 40 qm zwei getestete (bzw. geimpfte oder genesene) Kunden ohne vorherige Terminbuchung zugelassen werden.

Dabei sind weiterhin Schutzmaßnahmen zu beachten, wie grundsätzlich die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen. Für die Öffnungen gelten Hygiene- und Testkonzepte (tagesaktueller Testnachweis bzw. Impf- oder Genesenennachweis) und Kontaktdokumentationen. Es gelten Zutrittsregelungen wie Obergrenzen für Teilnehmer und Besucher nach Anzahl bzw. Fläche.

Unabhängig von den Öffnungsschritten gelten u.a. folgende Regelungen der Corona-Verordnung:  

  • Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind wieder mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt (Kinder unter 14 sowie genesene oder geimpfte Personen werden nicht mitgezählt; Paare, die nicht zusammenleben zählen weiterhin als ein Haushalt).
  • Kitas haben im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet, Grundschulen, Grundschulförderklassen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und die Schulkindergärten können zum Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Für alle anderen Klassenstufen der übrigen Schulen gilt grundsätzlich weiterhin Wechselunterricht.
  • Körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik- und Nagelstudios) sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Die Vorgaben im Einzelnen können der Übersicht zum Stufenplan des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210513_auf_einen_Blick.pdf  entnommen werden.

Die im Landkreis Göppingen zeitlich begrenzten Allgemeinverfügungen zur Maskenpflicht im erweiterten Innenstadtbereich Göppingen und auf dem Schillerplatz in Eislingen treten mit ihrem Ablauf außer Kraft und werden nicht verlängert. Zu beachten sind natürlich weiterhin die Maskenpflichten und Abstandsregelungen nach der CoronaVO.

Nach dem in der CoronaVO geregelten Stufenmodell für Öffnungsschritte treten in weiteren Öffnungsstufen 2 und 3 weitere Erleichterungen in Kraft, wenn im Landkreis in jeweils 14 Tagen in Folge nach Eintritt in eine Öffnungsstufe eine im Durchschnitt sinkende Inzidenz besteht.

Sollte der Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder überschritten werden, greifen wieder die Regelungen der „Bundesnotbremse“.  

Über- und Unterschreitungen der maßgeblichen Inzidenzwerte sowie der Tag des Eintritts der jeweiligen Rechtsfolgen werden durch das Gesundheitsamt öffentlich bekanntgemacht.

Die aktuellen Regelungen der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg sind einzusehen unter:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

25. Mai - Lockerungen ab Donnerstag (27.05.2021)

Ab kommenden Donnerstag, 27. Mai, ist der Termineinkauf im Einzelhandel ohne Test möglich und die Gastronomie darf unter Auflagen wieder öffnen. Das Landratsamt hat eine entsprechende Notbekanntmachung veröffentlicht, die hier eingesehen werden kann.

Es gelten demnach die Regelungen der Öffnungsstufe 1 der Corona-Verordnung.

19. Mai - Schulen und Kitas können wieder öffnen, Click & Meet im Einzelhandel

Pressemitteilung

Landratsamt Göppingen

Gesundheitsamt

 

Schulen und Kitas können wieder öffnen, Click & Meet im Einzelhandel

Feststellung des Gesundheitsamtes von einer Inzidenz unter 150 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen

 

Göppingen, 19. Mai 2021 –Das Gesundheitsamt stellt am heutigen Mittwoch, 19.05.21, fest, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Schwellenwerte von 165 / 100.000 Einwohner und von 150 / 100.000 Einwohner unterschritten hat. Maßgeblich für diese Feststellung ist der vom Robert-Koch-Institut unter www.rki.de/inzidenzen  veröffentlichte Inzidenzwert.

Damit tritt die generelle Untersagung des Präsenzunterrichts an Schulen (§ 28b Abs. 3 Satz 3 IfSG) sowie die grundsätzliche Schließung der Einrichtungen im Sinne des § 33 Nr. 1 und 2 IfSG (Kindertageseinrichtungen und vergleichbare Einrichtungen) am 21. Mai 2021 außer Kraft. Das bedeutet, dass ab Freitag, 21.05. Kitas und vergleichbare Einrichtungen wieder unter Pandemiebedingungen öffnen können. An Schulen ist wieder Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht möglich. Da eine 3-tägige Übergangszeit nach der CoronaVO aus organisatorischen Gründen eingeräumt wird, startet der Schulunterricht an den meisten Schulen voraussichtlich erst nach den Pfingstferien – dies ist die Entscheidung der jeweiligen Schulleitung.

Zulässig ist damit außerdem ab dem 21. Mai 2021 die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum, also Click&Meet.

Zu beachten ist, dass dabei die geltenden pandemiebedingten Regelungen einzuhalten sind. Dies sind insbesondere:

- Pro 40 Quadratmeter (m²) darf nicht mehr als ein Kunde gleichzeitig anwesend sein.

- Kunden und Beschäftigte müssen eine medizinische oder eine Maske der Standards FFP2-/KN95-/N95-/KF 94, KF 99 oder eines vergleichbaren Standards tragen.

- Ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest, eine Impfdokumentation oder eine bestätigte Infektion i.S.d. § 5 CoronaVO ist nachzuweisen.

- Eine vorherige Anmeldung sowie Terminbuchung mit festem Zeitfenster

- Eine Dokumentation der Kontaktdaten.

Die entsprechenden Amtlichen Bekanntmachungen sind auf der Homepage des Landkreises verfügbar.

Weitere Öffnungsschritte im Landkreis Göppingen können erfolgen, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Wert von 100 / 100.000 Einwohner liegt.

14. Mai - Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ab 14.05.2021

14. Mai - Sichere Öffnungsschritte bei sinkenden Inzidenzen

Die Landesregierung hat Öffnungsschritte für eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 festgelegt. Dies gibt eine konkrete Öffnungsperspektive für Hotels und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Dabei gelten Test- und Hygienekonzepte sowie Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung.

Die Öffnungsschritte können Sie hier lesen.

13. Mai - Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung

Die Landesregierung hat am 13. Mai 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 14. Mai 2021.

Die neue Verordnung finden Sie hier.

12. Mai - Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und der Musterquarantäneverordnung zusammen. Damit regelt sie bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

7. Mai - FAQ zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen

Hier finden Sie die FAQ´s zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen.

29. April - Gemeinsam gegen Corona

Videobotschaften: Miteinander und füreinander im Landkreis Göppingen

Göppingen, 29. April 2021 –Die Corona-Lage im Landkreis ist angespannt, die hohen Infektionszahlen bereiten große Sorge. Mit zahlreicher und tatkräftiger Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten hat das Landratsamt daher Videobotschaften erstellt, in denen auf die ernste Corona-Lage im Landkreis hingewiesen wird und in denen nochmals verdeutlicht wird, wie wichtig es für die Gesundheit von uns allen ist, die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Großen Kreisstädte haben den Landkreis bei der Organisation tatkräftig unterstützt. Landrat Edgar Wolff, der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Heinz Pöhler und weitere Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Göppingen erklären in 11 verschiedenen Sprachen, warum alle Menschen im Landkreis besonders jetzt miteinander und füreinander Verantwortung übernehmen müssen. Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Menschen im Landkreis zu erreichen und das Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Verhalten auch in den jüngeren Bevölkerungsgruppen zu fördern.

Landrat Edgar Wolff freut sich über das große Engagement der ehrenamtlich Engagierten, die diese Aktion mit Botschaften in unterschiedlichen Sprachen unterstützen. “Für dieses Unterstützungsangebot bin ich äußerst dankbar und weiß das Engagement für den Landkreis und unser aller Gesundheit sehr zu schätzen. Das ermöglicht es uns als Landkreis, transparent und auch für noch mehr Menschen verständlich zu kommunizieren. Jede einzelne Person, die wir über diese Videos zusätzlich erreichen können, oder die den Ernst der Lage wieder in Erinnerung gerufen bekommt, ist eine Person mehr die uns bei der Bekämpfung der Pandemie hilft”, erläutert Landrat Wolff die Aktion, die zusätzlich zu den schriftlichen Informationen, die die Landkreisverwaltung regelmäßig veröffentlicht, wirken soll.

“Ich bin mir bewusst, dass wir nach über einem Jahr Corona-Pandemie alle müde sind, was dieses Thema und die damit verbundenen Einschränkungen und Belastungen betrifft. Allerdings arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken am Limit und auch bis über die Belastungsgrenze hinaus, um die Bevölkerung zu schützen. Diesen Einsatz sollten wir alle würdigen, in dem wir miteinander und füreinander einstehen und uns an die Regeln halten.”, so Landrat Wolff.

Die Videobotschaften können Sie hier ansehen.

24. April - Anpassung der Corona-Verordnung auf die Notbremse

Mit Beschluss vom 23. April 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 24. April 2021 in Kraft.

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung

Mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes passt Baden-Württemberg die generellen Regelungen und die Notbremsen-Regelung an die bundeseinheitlichen Vorgaben des novellierten Infektionsschutzgesetzes des Bundes an.

Generelle Regelungen

  • Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder, wie beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen oder bei Sport im Freien in Gruppen, auf einschließlich 13 Jahre (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres = 14. Geburtstag).
  • Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz unter 100 geschlossen.
  • Erlaubt ist weiterhin der kontaktarme Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100* ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen.
  • Zoologische und botanische Gärten dürfen bei einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis unter 100 unter den Voraussetzungen für Click&Meet geöffnet bleiben und wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein tagesaktueller (nicht älter als 24 Stunden) negativer Corona-Schnelltest, der durch eine offizielle Stelle durchgeführt wurde. 

Anpassung Notbremse in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100*.

  • Hier gelten nun die Regelungen aus § 28b des novellierten Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes. Da Bundesrecht vor Landesrecht geht, darf Baden-Württemberg nicht hinter den Regelungen des Bundesgesetzes zurückbleiben. Um die Einheitlichkeit der Reglungen zu wahren, verzichtet Baden-Württemberg weitestgehend darauf, Regelungen aus dem IfSG zu verschärfen. Im Einzelnen ändern sich durch die bundeseinheitliche Regelung folgende Punkte zu den bisherigen Regelungen in Baden-Württemberg.
    • Treffen sind weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. Allerdings hat der Bund die Altersgrenze für die von der Personenzahl ausgenommenen Kinder auf einschließlich 13 Jahre abgesenkt (vorher: einschließlich 14 Jahre).
    • Veranstaltungen im Rahmen von Todesfällen, wie Aussegnungen, Urnenbeisetzungen, dürfen nur mit maximal 30 Personen stattfinden. Hier ist keine Ausnahme für Kinder bis einschließlich 13 Jahre vorgesehen.
    • Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.
      • Da der Bund die bis 18. April in Baden-Württemberg geltende Ausnahme „An- und Abfahrt zur Wohnung bzw. Unterkunft des/der (Lebens-)Partner*in“ nicht mehr vorsieht, muss auch Baden-Württemberg diese Ausnahme aufheben, da Bundesrecht hier vor Landesrecht geht.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht gehen.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Distanzunterricht gehen. Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
    • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten.
    • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150* bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des/der Kunden/Kundin. Es gelten weiter die bisherigen Kundenbeschränkungen pro Verkaufsfläche – dies gilt auch für Bau- und Raiffeisenmärkte.
    • Im öffentlichen Personennah- und oder Fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung, als auch in den zum jeweiligen Angebot gehörenden Einrichtungen wie Bahnhöfen, Bushaltestellen, Taxisteigen oder sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.
    • Die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen weiter öffnen, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.
    • Autokinos bleiben geöffnet
    • Kinder bis einschließlich 13 dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle durchgeführten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
    • Der Betrieb von Fitnessstudios ist generell untersagt. Der Bund rechnet diese nicht mehr den Sportstätten, sondern den Freizeiteinrichtungen zu.
    • Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss der/die Kunde/Kundin soweit es die Dienstleistung zulässt eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.

*Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen diesen Wert überschreitet. Bei der Zählung der maßgeblichen Tage werden die drei unmittelbar vor dem 23. April liegenden Tage mitgezählt. Werden an diesen drei Tagen die Schwellenwerte überschritten, gelten die Maßnahmen ab Samstag 24. April, – für Schulen und Kindertagesbetreuung ab Montag 26. April. Die Landesbehörden müssen den Tag, ab dem die Maßnahmen gelten am 23. April bekannt machen.

Weitere Informationen gibt es hier.

23. April - Geschlossene / geöffnete Einrichtungen und Aktivitäten

Hier können Sie den Stufenplan in Baden-Württemberg ab 19. April 2021 mit den geschlossenen / geöffneten Einrichtungen und Aktivitäten (stand 23.04.2021) ansehen.

22. April - Bundesweite Notbremse beschlossen

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Das hat der Bundestag mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, das nun auch den Bundesrat passierte. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen.

Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch wichtige Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die zentrale Neuerung: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen.

Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. 

„Die Lage ist ernst, sehr ernst“, betonte Bundesgesundheitsminister Spahn im Bundestag. Dies zeige ein Blick auf die Auslastung der Intensivstationen – der „härtesten Währung in dieser Pandemie“. Impfen und Testen würden eine Perspektive geben, reichten aber alleine nicht aus, um die dritte Welle einzudämmen. Vielmehr gebe es dafür ein bewährtes, erprobtes und wirksames Mittel: „das Reduzieren von Kontakten und damit von Infektionen“. 

Es geht nicht um einen Dauerzustand

„Was wir jetzt brauchen, ist Klarheit und Konsequenz“, unterstrich Bundesfinanzminister Scholz in der Parlamentsdebatte. Die Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes lege fest, dass bei einer Inzidenz über 100 etwas getan werden müsse – und zwar „überall in Deutschland“. Die Neuregelung solle zu mehr Verständlichkeit und einer größeren Unterstützung für nötige Maßnahmen beitragen. Scholz stellte klar, dass es um die Überwindung der Pandemie gehe – und „nicht um einen Dauerzustand“.

Vielzahl von Maßnahmen zur Kontaktreduzierung

Die bundesweite Notbremse sieht nun eine Vielzahl von Maßnahmen vor, um bei einem erhöhten Infektionsgeschehen Kontakte deutlich zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Diese Maßnahmen sind im neu eingefügten §28b des Infektionsschutzgesetzes zu finden. Die meisten Instrumente sind vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits bekannt, da sie auch schon bisher von Bund und Ländern zur Pandemiebekämpfung vereinbart wurden.    

  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 
  • Öffnungen von Geschäften: Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. 

    Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.
  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.
  • Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.  
  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.
  • Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.
  • Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. 

 

Merkel: Kräfte besser bündeln

„Es führt kein Weg vorbei: Wir müssen die dritte Welle der Pandemie bremsen und den rapiden Anstieg der Infektionen stoppen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits zu Beginn der parlamentarischen Beratungen vergangenen Freitag im Deutschen Bundestag. „Um das endlich zu schaffen, müssen wir die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen besser bündeln als zuletzt. Deswegen ziehen wir die notwendigen Konsequenzen.“

„Ich bin mir ganz bewusst, dass es harte Einschränkungen sind“, hatte Merkel erklärt. Gerade im Hinblick auf die vieldiskutierten Ausgangsbeschränkungen betonte sie, dass diese natürlich kein Allheilmittel gegen das Virus sein. Ausgangssperren könnten jedoch ihre Wirkung in der Kombination mit anderen Maßnahmen wie strengen Kontaktbeschränkungen entfalten. „Es geht in der Pandemiebekämpfung um die Reduzierung von Kontakten. Es geht darum, abendliche Besuchsbewegungen von einem Ort zum anderen – im Übrigen auch unter Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs – zu reduzieren“. Die Vorteile dieser Maßnahme überwögen die Nachteile.

„Wir haben es schon einmal geschafft“

„Alle Maßnahmen haben ein einziges Ziel: unser ganzes Land aus dieser furchtbaren Phase der stetig steigenden Infektionszahlen, der sich füllenden Intensivstationen, der bestürzend hohen täglichen Zahl der Coronatoten herauszuführen, und zwar zum Wohle aller, und dies eher, als wenn wir uns weiter durch diese Zeit irgendwie hindurchschleppen“, erklärte Merkel. „Wir haben es doch schon einmal geschafft. Wir können es auch jetzt wieder schaffen.“

Der Entwurf eines Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite hatte das Kabinett am Dienstag, 13. April, beschlossen – und zwar als Formulierungshilfe für die Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag. Das Vierte Bevölkerungsschutzgesetz enthält eine Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes. Der Bundestag hat das Gesetz am Mittwoch, 21. April, verabschiedet. Am Donnerstag hat es der Bundesrat gebilligt.

20. April - Aktuell geltende Regelungen im Landkreis

Allgemeinverfügungen aus der letzten Woche werden widerrufen

Pressemitteilung 20.04.2021 - Das Landratsamt widerruft einen Teil der in der letzten Woche angeordneten Allgemeinverfügungen, da für die betroffenen Bereiche Regelungen in der neuesten Fassung der Corona-Verordnung des Landes geschaffen wurden.

Aus Gründen der Rechtsklarheit und zur Vermeidung von Missverständnissen in der Bevölkerung sowie zur Vereinheitlichung der Rechtslage im Land Baden-Württemberg werden folgende Allgemeinverfügungen mit Wirkung zum 21. April 2021 aufgehoben:

  • Die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr vom 12.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung zu verschärften Kontaktbeschränkungen vom 13.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung über eine Testpflicht im Bereich körpernaher Dienstleistungen vom 13.04.2021
  • Die Allgemeinverfügung über die Untersagung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen vom 15.04.2021

In allen diesen Bereichen wurden seitens des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Änderungen der Corona-Verordnung zum 19. April 2021 Regelungen getroffen, die für Landkreise mit einer Inzidenz über dem Wert von 200/100.000 Einwohner größtenteils den Regelungen der Allgemeinverfügungen entsprechen. Das Gesundheitsamt hat die Überschreitung der Inzidenz von 200 /100.000 Einwohner am 19. April 2021 in einer Notbekanntmachung festgestellt; damit kommen ab Mittwoch, 21. April die geltenden Regelungen der Corona-Verordnung uneingeschränkt und unmittelbar zur Anwendung. Da das Gesundheitsamt bereits am 16. März eine Überschreitung der Inzidenz von 100/100.000 Einwohner festgestellt hatte, gelten bereits aktuell die in der Corona-Verordnung des Landes für diesen Wert festgeschriebenen Regelungen.
Bestehen bleibt die Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen. Die darin genannten Regelungen zu Beerdigungen mit maximal 50 Teilnehmer*innen im Freien sowie einer beschränkten Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen in Innenräumen bleiben weiterhin und zusätzlich zu den vom Land angeordneten Regelungen gültig.
 
Das bedeutet konkret für den Landkreis Göppingen, dass in Schulen auch weiterhin Fernunterricht stattfindet und dass Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen nur noch eine Notbetreuung anbieten dürfen. Zudem gelten wie bisher verschärfte Kontaktbeschränkungen, eine Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr, und die Möglichkeit von Click&Collect  für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe. Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a der Corona-Verordnung. Details dazu sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ verfügbar.

19. April - Verordnung zur Absonderung

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Absonderung von mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren haushaltsangehörigen Personen (Corona-Verordnung Absonderung – CoronaVO Absonderung) können Sie hier lesen.

19. April - Die Corona-Regeln auf einen Blick ab 19.04.2021

19. April - Neue Corona-Verordnung

Hier können Sie die neue Corona-Verordnung lesen.

Alle weiteren Informationen gibt es direkt hier.

15. April - Regelungen für die Schulen ab dem 19. April

Die Schulen im Land kehren ab dem 19. April zum Präsenzbetrieb zurück. Die indirekte Testpflicht gilt inzidenzunabhängig. Mit der Regelung greift Baden-Württemberg der geplanten Anpassung des Infektionsschutzgesetzes durch den Bund vor.

Ab dem 19. April können alle Jahrgangsstufen in allen Schularten in den Präsenz- bzw. Wechselbetrieb unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln zurückkehren. Darüber hat das Kultusministerium die Schulen am 14. April informiert (PDF). Das Land berücksichtigt darüber hinaus die Gesetzesinitiative zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene, der für Stadt- und Landkreise, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, eine Untersagung von Präsenzunterricht vorsieht. In den Stadt- und Landkreisen mit den entsprechenden Inzidenzen wird der Unterricht ab dem 19. April auf Fernunterricht umgestellt. Hiervon sind die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 7, die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung ausgenommen. 

Außerdem wird die indirekte Testpflicht, die bisher nur für Stadt- und Landkreise galt, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, entsprechend des Gesetzesentwurfes auf Bundesebene ab dem 19. April auf eine inzidenzunabhängige Testpflicht erweitert. „Wir möchten die Regelungen für die Schulen bereits möglichst passend zur Regelung, die auf Bundesebene absehbar ist, gestalten. So soll der Aufwand für die Schulen, sich an die neuen Regelungen anzupassen, gering sein“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie begrüße es zudem, dass an den Schulen nun ausgiebig getestet werde, dies sei ein weiterer Baustein für einen sicheren Präsenzunterricht.

Wechselbetrieb unter Einhaltung von Abstandsregelungen

Alle Jahrgangsstufen aller Schularten können mit den neuen Regelungen ab der kommenden Woche vorrangig in den Wechselbetrieb oder auch in den Präsenzbetrieb zurückkehren. Der Wechselbetrieb bzw. der Präsenzunterricht ist dabei in dem Umfang möglich, wie dies die zur Verfügung stehenden Testangebote sowie die Einhaltung der Abstandsregelungen und der übrigen Hygienevorgaben ermöglichen. Dies müssen die Schulleitungen bei der konkreten Ausgestaltung vor Ort berücksichtigen.  

Es gilt: Kann in Klassenzimmern bzw. den Räumlichkeiten der Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern nicht eingehalten werden, muss die Klasse bzw. die Lerngruppe in zwei Gruppen getrennt werden, die an der Schule nicht aufeinandertreffen dürfen. Außerdem muss bei der Organisation vor Ort berücksichtigt werden, dass das Land maximal zwei Testkits pro Schüler und Woche im Präsenzunterricht zur Verfügung stellt. Möglich sind deshalb nur Regelungen zum Wechselbetrieb, bei denen zwei (optional drei) aufeinanderfolgende Präsenztage pro Schülergruppe geplant sind, sofern durch die Kommune bzw. den Schulträger nicht noch zusätzliche Testkits zur Verfügung gestellt werden. 

Im Wechselbetrieb sowie in den Stadt- und Landkreisen, in denen ausschließlich Fernunterricht stattfinden darf, wird weiterhin für die Klassen eins bis sieben wie bisher und nach den bereits bekannten Grundsätzen eine Notbetreuung angeboten.

Inzidenzunabhängige indirekte Testpflicht

Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene sieht eine inzidenzunabhängige Testpflicht an den Schulen mit zwei Testungen pro Woche bei einer Teilnahme am Präsenzunterricht vor. Diese Regelung adaptiert das Land, um den Anpassungsaufwand für die Schulen zu minimieren. Die Testpflicht gilt damit nicht, wie zuvor verkündet, erst ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sondern generell und unabhängig von der Inzidenz. 

Das Kultusministerium hat bereits über Ausnahmen von der Testpflicht, die aus rechtlichen Gründen notwendig sind, informiert. So müssen Ausnahmen für die Teilnahme an Prüfungen sowie für das Ablegen von schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen, sofern diese zur Notenbildung erforderlich sind, eingeräumt werden. Für die Teilnahme an den Prüfungen sowie schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und es gilt ein Abstandsgebot.  

Nach Einschätzung des Sozialministeriums kann auf Basis der aktuellen Bewertungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zudem von einer Testpflicht für geimpfte und genesene Personen abgesehen werden. Das bedeutet, dass Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung (bei zwei Impfungen müssen beide Impfungen verabreicht worden sein) mittels ihrer Impfdokumentation nachweisen können, von der Testpflicht ausgenommen sind. Personen, die bereits positiv getestet wurden und über einen Nachweis mittels PCR-Test über eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen, sind ebenfalls von der Testpflicht ausgenommen. Das PCR-Testergebnis darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

Schreiben des Kultusministeriums an die Schulen vom 14. April 2021 zum Schulbetrieb nach den Osterferien (PDF)

Kultusministerium: Teststrategie für Schulen, Kitas und die Kindertagespflege

Kultusministerium: Informationen zu Corona

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

13. April - Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen im Landkreis Göppingen

Das Landratsamt Göppingen –Gesundheitsamt (im Folgenden: Gesundheitsamt) erlässt nach § 20 Absatz 1 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung –CoronaVO) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1, 28a Absatz1 Nr.10 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und § 1 Absatz 6a S. 1 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV BW) folgende

Allgemeinverfügung


zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen im Landkreis Göppingen.

I. Bei allen nach der CoronaVO in ihrer jeweils gültigen Fassung zulässigen Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen ist die Zahl der Teilnehmer so zu beschränken, dass sich pro 10m² Fläche des jeweiligen Veranstaltungsraumes nur eine Person aufhält.

II. Im Rahmen von Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien wird die Gesamtanzahl der Teilnehmer auf maximal 50 Personen begrenzt.

III. Die Allgemeinverfügung tritt am Freitag, 16. April 2021, in Kraft. Die Allgemeinverfügung tritt mit Ablauf des 30. April 2021 außer Kraft. Das Gesundheitsamt kann die Anordnungen zu einem früheren Zeitpunkt aufheben, falls es die Lage zulässt.

Hinweise

  1. Regelungen anderer einschlägiger Vorschriften werden von dieser Allgemeinverfügung nicht berührt, soweit sie nicht ausdrücklich genannt werden, und sind zu beachten. Hierzu zählt insbesondere die CoronaVO des Landes Baden-Württemberg in ihrer jeweils aktuellen Fassung.
  2. Diese Allgemeinverfügung ist beim Landratsamt Göppingen mit Sitz in Göppingen einsehbar.
  3. Nach § 73 Absatz 1a Nr. 6, Absatz 2 IfSG ist die vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlung einer vollziehbaren Anordnung nach § 28 Absatz 1 S. 1 oder S. 2 IfSG ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Diese Allgemeinverfügung stellt gemäß §§ 28 Absatz 1, Absatz 3, 16 Absatz 8 IfSG mit ihrer Bekanntgabe eine solche sofort vollziehbare Anordnung dar.

Widerspruch und Anfechtungsklage haben daher keine aufschiebende Wirkung.

Begründung

I. Sachverhalt

Im Landkreis Göppingen steigt die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit einiger Zeit stark an.
Am 7. April 2021 lag die 7-Tage-Inzidenz bei 110,0. Am 9. April lag die 7-Tage-Inzidenz bereits bei 156,5. Stand 12. April 2021 liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 209,6. Ein weiterer Anstieg ist zu befürchten.
Das Infektionsgeschehen ist diffus und die Infektionsketten sind teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Bei den Neuinfektionen handelt es sich zu einem ganz überwiegenden Teil um die besonders ansteckende und gefährliche Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus.
 
Durch das signifikante und mittlerweile seit vier Wochen anhaltende Überschreiten des Schwellenwertes einer 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen liegt ein regional stark erhöhtes Risiko vor, sich mit dem SARS-CoV-2 Virus zu infizieren. Es wurde bereits am 17. März 2021 durch das Gesundheitsamt eine seit drei Tagen bestehende 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner festgestellt und ortsüblich bekanntgemacht, wodurch am zweiten darauffolgenden Werktag die sogenannte „Notbremse“ ausgelöst wurde und strengere Regelungen zur Vermeidung von Neuansteckungen in Kraft traten.
 
Dennoch steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an.
 
Daher werden mit der in dieser Allgemeinverfügung angeordneten Personenanzahlbeschränkung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen und Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien weitere Maßnahmen ergriffen, um die aktuelle Infektionswelle schnellstmöglich zum Abklingen zu bringen und dadurch eine Überlastung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgungssysteme zu verhindern.

II. Rechtliche Würdigung

Rechtsgrundlage für diese Allgemeinverfügung ist § 20 Absatz 1 CoronaVO in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1, 28a Absatz 1 Nr. 10 IfSG.
 
Nach §28 Absatz 1 S.1 IfSG trifft die zuständige Behörde im Falle der Feststellung von Erkrankten bzw. Ansteckungsverdächtigen die insbesondere in § 28a Absatz 1 und den §§ 29 –31 IfSG genannten, notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) kann gemäß § 28a Absatz 1 Nr. 10 IfSG für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1IfSG durch den Deutschen Bundestag insbesondere die Untersagung von oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Veranstaltungen, Ansammlungen, Aufzügen, Versammlungen sowie religiösen oder weltanschaulichen Zusammenkünften sein.
 
Nach §1 Absatz 6a S.1 IfSGZustV BW ist das Gesundheitsamt zuständig für den Erlass der getroffenen Allgemeinverfügung.
Das Landesgesundheitsamt hat am 5. März 2021 das Vorliegen der Voraussetzungen des § 1 Absatz 6a S. 1 IfSGZustV BW gegenüber dem Gesundheitsamt Göppingen nach § 1 Absatz 6c IfSGZustV BW festgestellt.
 
Von einer Anhörung ist gemäß § 28 Absatz 2 Nr. 4 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) bei einer Allgemeinverfügung nach Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens abgesehen worden.
 
Gemäß § 28 Absatz 1 S. 2 IfSG kann die zuständige Behörde, wenn Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider im Sinne des § 2 Nr. 4 bis 7 IfSG festgestellt werden, Schutzmaßnahmen ergreifen, soweit und solange dies zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Der Anwendungsbereich ist eröffnet. Das Virus SARS-CoV-2 hat sich im Landkreis Göppingen bereits weit verbreitet.
 
Im Landkreis Göppingen ist mittlerweile die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner deutlich und stabil überschritten. Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Lage mit einem zuletzt exponentiellen Anstieg an Corona-Infektionen sieht das Gesundheitsamt die Notwendigkeit, weitergehende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen, auch, um besonders vulnerable Gruppen zu schützen.
Das Risiko einer Ansteckung soll durch diese Allgemeinverfügung reduziert werden. Damit soll die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 verlangsamt werden, um das Gesundheitssystem weiterhin leistungsfähig zu halten.
 
Für die Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckungsgefahr gilt dabei kein strikter, alle möglichen Fälle gleichermaßen erfassender Maßstab. Vielmehr ist der geltende Grundsatz heranzuziehen, dass an die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts umso geringere Anforderungen zu stellen sind, je größer und folgenschwerer der möglicherweise eintretende Schaden ist (vgl. BGH, Urteil v. 22.03.2012, Az. 3 C 16/11).
 
Die Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen in geschlossenen Räumen und Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien dient der übergeordneten Strategie, die Kontaktpunkte zwischen den Menschen zu reduzieren. Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften erfahren aufgrund des Schutzes durch Artikel 4 Grundgesetz einen besonderen Schutz und somit auch im Rahmen der CoronaVO eine Privilegierung. Im Vergleich zu anderen Lebensbereichen sind daher deutlich weiter gefasste Ansammlungen möglich. Diese finden regelmäßig in Innenräumen statt, welche teils nur eingeschränkt gelüftet werden können. Die Einhaltung des bereits nach der derzeitigen Fassung der CoronaVO geltenden Abstandsgebots, der Kontaktbeschränkungen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind geeignete Maßnahmen, um die Übertragung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern. Der Hauptübertragungsweg ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen oder Niesen entstehen. Daher besteht bei jeder Zusammenkunft mehrerer Personen die potentielle Gefahr einer Ansteckung. Diese Gefahr kann durch die ergriffenen Maßnahmen, die bereits durch die CoronaVO bestehende Schutzmaßnahmen ergänzen, deutlich reduziert werden, denn durch die Verringerung der Teilnehmerzahl werden die Möglichkeiten zur Abstandswahrung deutlich verbessert sowie die Aerosolbildung verringert.
 
Die Maßnahmen sind erforderlich, um einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen im Landkreis einzudämmen, um so die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens nicht zu gefährden und Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere der vulnerablen Gruppen, abzuwenden. Ein milderes, gleich geeignetes Mittel ist nicht gegeben. Insbesondere hat sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass andere Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften, Abstandhalten und Testungen allein angesichts der stark angestiegenen Infektionszahlen im Landkreis Göppingen nicht mehr ausreichen, um das Infektionsgeschehen effektiv einzudämmen. Vor allem aufgrund der sich rasant ausbreitenden britischen Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus, die eine erhöhte Gefahr von schweren Krankheitsverläufen mit sich bringt und zudem ansteckender ist als die ursprüngliche Form des Virus, sind weitergehende Maßnahmen unerlässlich geworden. Durch die britische Variante des Coronavirus sind nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch jüngere Personengruppen stärker gefährdet, sehr schwer an Covid-19 zu erkranken. Diese sind noch nicht im größeren Umfang durch Impfung geschützt.
 
Im Freien ist die Gefahr einer Infizierung vor dem Hintergrund der im Regelfall geringeren Bildung von Aerosolwolken und der demzufolge auch geringeren Respiration von Viren weniger hoch als in geschlossenen Räumen. Die Beschränkung der Personenanzahl bei Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien auf maximal 50 Teilnehmer ist aufgrund der andernfalls oftmals sehr hohen Anzahl an Personen, die sich auf engem Raum, etwa unmittelbar um die Grabstätte herum, begegnen und auch längere Zeit beieinander verweilen, dennoch erforderlich. Die Anordnung ist in Ansehung des Infektionsschutzes und der jeweiligen Interessen auch angemessen. Die Infektionslage im Landkreis Göppingen befindet sich derzeit in einer zunehmend kritischen Entwicklung. Es wird seitens des Landratsamtes nicht verkannt, dass eine Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen ein Eingriff in die grundgesetzlich verankerte Religionsfreiheit nach Art.4 Grundgesetz ist. Die Einschränkung von Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen ist im Vergleich zu den mit hoher Wahrscheinlichkeit drohenden Folgen wie schwerer Krankheitsverläufe, Langzeitfolgen und einer Überlastung des Gesundheitssystems, die bei einer Unterlassung dieser und weiterer Infektionsschutzmaßnahmen zu befürchten sind, allerdings zumutbar. Gegebenenfalls weniger einschränkende Maßnahmen wie die Verbesserung von bestehenden Hygienekonzepten können nicht mit hinreichender Sicherheit bzw. mit gleicher Wirksamkeit wie die unmittelbar wirkende Begrenzung der zulässigen Personenzahl wirken. Die Belastung durch eine Reduzierung der Teilnehmerzahl ist wesentlich geringer als bei einer vollständigen Untersagung der Zusammenkünfte (zumindest in Präsenzform) und trägt den Interessen der Betroffenen ausreichend Rechnung.
Die Beschränkung auf 50 Personen bei Veranstaltungen bei Todesfällen im Freien lässt es weiterhin zu, dass ein nicht zu eng bemessener Kreis an Familienmitglieder sowie Freunden und weiteren Weggefährten Abschied nehmen kann.
Die Allgemeinverfügung ist zudem zeitlich befristet. Das Gesundheitsamt behält sich auch vor, die Anordnungen zu einem früheren Zeitpunkt aufzuheben, falls es die Lage zulässt.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen die Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Widerspruch bei der zuständigen Behörde erhoben werden. Zuständige Behörde ist das Landratsamt Göppingen mit Sitz in Göppingen.
 
Göppingen, 13. April 2021 
 
Edgar Wolff
Landrat

8. März - Auf- und Ausbau von kommunalen Testzentren

Der Landkreis Göppingen steht hierfür seit mehreren Wochen in engem Austausch mit den Kommunen, den Apotheken, dem Deutschen Roten Kreuz und der Niedergelassenen Ärzteschaft bezüglich der Umsetzung der Antigen-Schnellteststrategie des Landes. Eine Übersicht der Möglichkeiten zur Testung im Landkreis ist auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-goeppingen.de/coronavirus unter dem Stichpunkt „Teststrategie“ verfügbar. Hier können sich Bürger*innen einen Überblick über die Testangebote verschaffen.
Die Testungen können über die bereits etablierten Strukturen wie Apotheken oder für die jeweiligen Patienten in ihren Hausarztpraxen in Anspruch genommen werden. Zudem bauen derzeit die Kommunen im Landkreis kommunale Testangebote in Kooperation mit Apotheken, dem DRK und den Johannitern auf. Insgesamt sind aktuell acht Testzentren in Betrieb und vier weitere Testzentren in Planung. 
Das DRK führt in Göppingen, Geislingen, Böhmenkirch, Hattenhofen und Schlierbach Testungen durch. Zusätzlich sind DRK-Teststellen an den Standorten Süßen, Eislingen und Rechberghausen in Planung. Drei weitere Testzentren sind zudem unabhängig vom DRK in Göppingen und Donzdorf in Betrieb gegangen. Die Gemeinden Bad Ditzenbach und Deggingen werden in Zusammenarbeit mit den Johannitern ab 15.03.2021 eine Teststelle in Gosbach eröffnen. Die Angebote werden stetig ausgeweitet.
 
Weitere Informationen zu den Testzentren finden Sie unter:

Die Apotheken, die Antigen-Schnelltests durchführen, können über den Link der Landesapothekenkammer Baden-Württemberg ausfindig gemacht werden. Teilnehmende Apotheken im Landkreis sind zum Beispiel: Alfalfa-Apotheke Eislingen, Bären-Apotheke Süßen, Barlach-Apotheke Bad Boll, Bless You Apotheke Bartenbach, Cosmas-Apotheke Kuchen, Die Markt Apotheke Donzdorf, Fils-Apotheke Geislingen, Jura-Apotheke Zell, Rathaus-Apotheke Böhmenkirch, Schiller-Apotheke Göppingen, Schloss-Apotheke Donzdorf, Schloss-Apotheke Eislingen, Schloss-Apotheke Göppingen, Staren-Apotheke am Rathaus Heiningen und die Staufen Apotheke Salach.
Die kommunalen Testangebote richten sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Testverordnung hatten. Beispielsweise sind dies: Pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige von Schwangeren, Personen mit hohen Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld (z.B. Personen im öffentlichen Dienst wie Polizeibeamt/-innen, Gerichtsvollzieher/-innen, Beschäftigte in Justizvollzugsanstalten, Beschäftigte im ÖPNV, Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften), Schülerinnen und Schüler und Eltern sowie Wahlhelfende.
Bei einem negativen Testergebnis wird der Testperson eine Bescheinigung über das Vorliegen eines SARS-CoV-2 Antigentests ausgehändigt. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die Schnelltests auch falsch-negative-Ergebnisse zeigen können. Das bedeutet, dass ein Getesteter trotz negativem Befund auch infektiös sein kann. Deshalb bittet das Gesundheitsamt dringend, sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen und trotzdem alle Hygienemaßnahmen einzuhalten. Bei einem positiven Testergebnis besteht gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 2 IfSG eine Meldepflicht gegenüber dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt. Die positiv getestete Person muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt hier.

4. März - Corona-Teststelle in Hattenhofen

Kostenlose Corona-Schnelltests in Hattenhofen

Ein Corona-Schnelltest schafft Sicherheit. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Aichelberg, Albershausen und Hattenhofen bietet das DRK (kostenlose) Corona-Schnelltests für folgende Personengruppen an:

  • Personal von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Berechtigungsschein kostenlos
  • für Reisende und Grenz-Pendler mit Berechtigungsschein kostenlos

Befristet bis zunächst 31.03.2021 im Rahmen der Teststrategie des Landes werden kostenlos getestet:

  • in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen (z.B. pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige von Schwangeren, Angehörige von Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS Cov2 besteht),
  • Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben (z.B. mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Rahmen der Hilfen zu Erziehung und in der Kinder und Jugendarbeit Beschäftigte, Personen im öffentlichen Dienst wie Polizeibeamt/innen, Gerichtsvollzieher/innen, Beschäftigte in Justiz-vollzugsanstalten, Beschäftigte im ÖPNV, Beschäftigte in kundenintensiven Bereichen der Verwaltung, Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften)
  • Schülerinnen und Schüler und Eltern
  • Wahlhelfende

Selbstzahler müssen eine Gebühr von 25,00 EUR je Test entrichten.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.schnelltest.drk-hattenhofen.de oder telefonisch (Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr) unter (07161) 67 39-0.

Die Teststelle in Hattenhofen hat am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Ihre Vorteile bei uns:

  • Keine bis geringe Wartezeiten durch die Voranmeldung
  • Maximal 5 Minuten für den Testvorgang
  • Ergebnis nach 15 – 30 Minuten im Internet abrufbar
  • Einsatz geprüfter, qualitativ hochwertigster Schnelltests
  • Geschultes sanitätsdienstliches Fachpersonal

Wichtiger Hinweis:
Eine Testung ist nur möglich, wenn Sie sich gesund fühlen und keine Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Geschmacksverlust etc. aufweisen. In diesen Fällen bitten wir Sie, sich umgehend mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen.

Der „Corona-Knigge“ für Jung und Alt

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP) einen Leitfaden zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie veröffentlicht.

Die gesamte PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

Corona-Warn-App steht zum download bereit

Unterstützt uns im Kampf gegen Corona

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Weitere Informationen gibt es hier.

Weitere Informationen

Kontakt

Rathaus Hattenhofen


Hauptstraße 45

Postfach 1149

73110 Hattenhofen

07164-91009-0

07164-91009-25

rathaus(@)hattenhofen.de