Gemeinde Hattenhofen

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Energie & Klima

Kommunales Förderprogramm Klimaschutz

Dieses Programm gilt zunächst bis Ende Dezember 2021.

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NEU: Kostenlose Energiechecks für Haushalte - Eine Kooperation von Gemeinde, Energieagentur und Verbraucherzentrale

Auch Bund und Land fördern (neue Heizungen).

TEAM Klima

„Die Aufgabe hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft kann nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und anderen kommunalen Akteuren gelingen.“

 

Kommunaler Klimaschutz als Aufgabe und Vorreiterrolle

Seit 1993 ist Hattenhofen Mitglied im Klimabündnis, was angesichts der auf ökologische und nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Grundhaltung ein folgerichtiger Schritt war. Glaubwürdigkeit braucht das Vorbild. Deswegen spielt die Gemeinde für ihre Bürgerinnen und Bürger und Gewerbebetriebe beim Klimaschutz die Vorreiterin.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte und im Rahmen des European Energy Awards wurden die unterschiedlichsten Maßnahmen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschuutz angestoßen und umgesetzt. Dabei ist es wichtig, die Bevölkerung und die Unternehmen einzubinden und zu ermutigen, Klimaschutz zu leben. Dies versuchen wir aktuell durch die Energiekarawane für Unternehmen oder dem kommunalen Förderprogramm Klimaschutz anzustoßen und zu unterstützen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Vernetzung mit anderen Akteuren, wie z.B. den Bürgerenergiegenossenschaften, der Energieagentur des Landkreises oder anderen im Klimaschutz aktiven Kommunen.

Wichtigste Klimaschutzaktivitäten

  • European Energy Award (eea)
  • Kommunales Förderprogramm Hattenhofen
  • Ökologisch orientierte Bauleitplanung
  • Lokale Agenda 21
  • Projekte zum Erhalt der Streuobstwiesen
  • Örtliches Energiesparkonzept
  • Quartierskonzept
  • Gebäudemanagement und Energieberichte
  • Radwegenetz
  • E-Carsharing Deer
  • Gesundheitstage
  • Solaroffensive
  • KEFF-Energiekarawane für Unternehmen

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Über das Klima-Bündnis

Ein ganzheitlicher Einsatz

Im Klima-Bündnis arbeiten 1.700 Mitgliedskommunen in 27 europäischen Staaten, Bundesländer, Provinzen, NGOs und andere Organisationen gemeinsam aktiv daran, den Klimawandel zu bekämpfen. Das Klima-Bündnis ist das größte europäische Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat. Unsere Mitglieder, von der kleinen ländlichen Gemeinde bis hin zu Millionenstädten, verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert.

Diese Tatsache veranschaulicht die lange Tradition des Klima-Bündnis, Klimaschutz sowohl in europäischen Kommunen als auch bei indigenen Völkern des Amazonasbeckens zu fördern, wo diese seit Jahrtausenden nachhaltige Forstwirtschaft betreiben. Mit dem besonderen Wissen über ihre Umwelt und der Realität vor Ort sind sie – ähnlich lokaler Regierungen auf der ganzen Welt – in der besten Position, Klimaschutz innerhalb ihrer Gebiete in die Praxis umzusetzen. Europäische Kommunen betreiben Klimaschutz mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparungen. Für indigene Gemeinden steht der Schutz ihrer Wälder und ihrer territorialen Rechte im Vordergrund. Wir vom Klima-Bündnis verbinden daher den Schwerpunkt ehrgeiziger kommunaler Maßnahmen in Europa mit der Unterstützung  indigener Völker, für die der Regenwald  Heimat bedeutet.

Konkrete Ziele

Reden ist gut, konkrete Handlungen sind besser. Zusätzlich zur Verpflichtung für Klimagerechtigkeit in Partnerschaft mit indigenen Völkern muss jede Stadt, jede Gemeinde und jeder Landkreis mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis einen Beschluss im kommunalen Parlament verabschieden, der eine Selbstverpflichtung zur Reduktion der CO2-Emissionen  um zehn Prozent alle fünf Jahre enthält. Das entspricht der Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 – weitaus ehrgeiziger als jegliches Ziel, das bis jetzt auf nationaler oder europäischer Ebene gesetzt wurde. Außerdem verpflichten sich die Mitgliedsstädte und -gemeinden, auf die Nutzung von Tropenholz zu verzichten, bei ihren öffentlichen Ausschreibungen Tropenholz möglichst auszuschließen und ansonsten auf FSC-zertifizierte Hölzer zu setzen. Diese konkreten Ziele zeichnen das Klima-Bündnis als Netzwerk aus.

Das Entstehen einer Bewegung

Das Klima-Bündnis wurde 1990 gegründet, als sich eine Gruppe von 33 Institutionen bestehend aus zwölf Kommunen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie sechs indigene Organisationen des Amazonasbeckens in Frankfurt trafen, motiviert, Maßnahmen gegen den fortschreitenden Klimawandel zu ergreifen. Unser Netzwerk ist stark im deutschsprachigen Raum verwurzelt, seine Ziele weckten jedoch bereits seit Beginn das Interesse von Kommunen in ganz Europa. Das Bündnis kann inzwischen Vertreter aus beinahe allen EU-Staaten vorweisen. Inzwischen existieren Nationale Koordinationsstellen in sechs Ländern, um die Klima-Bündnis-Mitglieder zu unterstützen.

Nationale Koordinationsstellen unterstützen die Mitglieder in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Luxemburg und Ungarn. Die nationale Koordination für Kommunen in Deutschland ist gemeinsam mit der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis in Frankfurt am Main angesiedelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Bürgerbeteiligung am Klimaschutzkonzept des Landes

Die Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) – kurz BEKO – war 2012 einer der ersten großen Beteiligungsprozesse der Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Sie ging damals weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsformate hinaus.

Mit BEKO ist seinerzeit erstmals ein Beteiligungsformat in der ganzen Breite umgesetzt worden:

  • über Bürgertische in allen Regierungsbezirken zu den Themen Stromversorgung, Private Haushalte und Verkehr
  • über eine Plattform zur Online-Beteiligung
  • über Verbändetische für Verbände, Institutionen und Organisationen zu den Themen Stromerzeugung, Private Haushalte, Industrie, Verkehr, Gewerbe-Handel-Dienstleistung, Land-/Forstwirtschaft-Landnutzung sowie Öffentliche Hand. 

120 Vertreter wichtiger Verbände und 180 Bürgerinnen und Bürger haben sich damals über mehrere Monate am Prozess beteiligt. Mehr als 7.000 Interessierte haben darüber hinaus die BEKO-Homepage genutzt und über 82.000 Maßnahmenbewertungen und Kommentare abgegeben.

Unter dem Strich sind weit über 1.000 konkrete Wünsche und Empfehlungen aus dem Beteiligungsprozess in den Arbeitsprozess für das Integrierte Energie-und Klimaschutzkonzept eingeflossen und finden sich zu einem großen Teil im aktuell noch gültigen Konzept wieder. 

Auszeichnung

Mit dem Bürgerbeteiligungsprozess BEKO hat das Umweltministerium Baden-Württemberg im Jahr 2018 den Wettbewerb des Bundesumweltministeriums „Ausgezeichnet! Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“ gewonnen. Er schnitt in der Kategorie „Regelungen“ als bester Wettbewerbsbeitrag ab.

„Das ist eine schöne Bestätigung für die Politik des Gehört-Werdens“, freute sich Umweltminister Franz Untersteller. „Wir haben früh auf die Mitsprache von Bürgerinnen und Bürgern in Entscheidungsprozessen gesetzt, und dass wir da vieles richtig gemacht haben und richtig machen, zeigt uns diese Ehrung.“

Hier finden Sie alle weiteren Informationen und die Ergebnisse der Beko.

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